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Der andere Orientalismus

  • Fester Einband
  • 628 Seiten
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Die traditionsreiche Reihe QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE, deren Ursprung auf das Jahr 1874 zurückgeh... Weiterlesen
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Beschreibung

Die traditionsreiche Reihe QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE, deren Ursprung auf das Jahr 1874 zurückgeht, gehört zum festen Bestand renommierter Publikationsforen der Deutschen Literaturwissenschaft. Von Ernst Osterkamp und Werner Röcke an der Humboldt-Universität zu Berlin herausgegeben, präsentieren die QUELLEN UND FORSCHUNGEN hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die literarische Texte im Zusammenhang mit kulturhistorischen Phänomenen, besonders auch mit den anderen Künsten, untersuchen. Philologische Studien mit transdisziplinärem Ansatz sind ausdrücklich erwünscht. Der Schwerpunkt der Serie liegt auf der deutschen Literatur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Da die kulturgeschichtliche Ausrichtung der Reihe Aspekte interkultureller Erfahrung und nationaler Fremdwahrnehmung einbegreift, stehen die QUELLEN UND FORSCHUNGENim Einzelfall aber auch komparatistischen Arbeiten offen. Veröffentlicht werden Monographien, Dissertationen und Habilitationsschriften sowie thematisch geschlossene Sammelbände. Die Maßstäbe für die Aufnahme in die Reihe bilden wissenschaftliche Relevanz und Exzellenz in Methode und Darstellung.

Das Buch bietet erstmals eine systematische Gesamtschau der Entstehung und Gestalt dessen, was als "deutscher Orientalismus" in der Forschung seit längerem diskutiert wird. Mit historischem Fokus auf dem frühen 19. Jahrhundert werden die literarischen, wissenschaftlichen und politischen Bedingungen skizziert, unter denen sich das deutsche Orientbild der Neuzeit konstituiert hat. Das Schlüsselwerk der Orientalismus-Forschung, Edward Saids Orientalism, erfährt dabei ein grundlegende theoretische Revision, die den analytischen Blick auf die Regeln orientalistischer Imagination frei macht. Gestützt auf eine breite Materialbasis zeigt die Studie den Paradigmenwechsel des deutschen Orientalismus um 1800 auf und zeichnet das diskursive Spielfeld nach, auf dem er sich seither bewegt. Detaillierte Einzelstudien zu Goethes West-östlichem Divan, zu Hauffs Märchen und zu orientalischen Phantasien des preußischen Hofes loten die Möglichkeitsräume orientalistischer Ästhetik aus.

Autorentext

Andrea Polaschegg arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin.



Zusammenfassung
"Andrea Polascheggs Werk hat das Kaliber und die Qualitäten einer hochstehenden Habilitationsschrift." Peter von Matt in: Scientia Poetica 11/2007 "Mit dieser Studie hat die Autorin die Alteritätsforschung ohne Zweifel um einen weiter führenden Beitrag bereichert [...]" Klaus-Michael Bogdal in: Goethe-Jahrbuch 2007 "Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass hier eine Untersuchung zum Orientalismus in Deutschland vorliegt, die in jeder Hinsicht beeindruckt und jedem zur Lektüre empfohlen wird, der mehr wissen will über die Geschichte der Beziehungen zwischen Orient und Okzident." Orientalistische Literaturzeitung 4-5/2006 "Blitzgescheit!" Wolfgang G. Schwanitz in: Süddeutsche Zeitung, Juli 2006 "Der bislang umfänglichste und anregendste Versuch des Baus von Brücken." Wolfgang G. Schwanitz in: H-Net, Clio-online 3/2003

Produktinformationen

Titel: Der andere Orientalismus
Untertitel: Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783110184952
ISBN: 978-3-11-018495-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: De Gruyter
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 628
Gewicht: 1188g
Größe: H236mm x B160mm x T48mm
Jahr: 2005
Auflage: Reprint 2011

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