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Die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zuungunsten des Angeklagten vor dem Hintergrund neuer Beweise

  • Kartonierter Einband
  • 347 Seiten
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Beschreibung

Das Institut der Wiederaufnahme des Strafverfahrens zuungunsten des Angeklagten ist in 362 StPO normiert. Es dient der Durchsetzung der materiellen Gerechtigkeit und steht damit im Konflikt mit dem Verbot erneuter Strafverfolgung. André Bohn stellt dar, wie beide Institute vor dem Hintergrund der bestehenden Regelung und vor dem Hintergrund der Einfügung eines Wiederaufnahmegrundes wegen neuer Beweise in Ausgleich gebracht werden können.

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es möglich sein soll, beim Vorliegen neuer Beweise eine zuvor freigesprochene Person nochmals anzuklagen. Dieser Fragestellung liegt der Konflikt zwischen dem Verbot erneuter Strafverfolgung und der Verwirklichung der materiellen Gerechtigkeit zugrunde. 362 StPO normiert die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zuungunsten des Angeklagten, ermöglicht aber momentan keine Wiederaufnahme bei dem Vorliegen neuer Beweise. Nach einem historischen Teil zur Entwicklung der Wiederaufnahme des Strafverfahrens und des Schutzes vor erneuter Strafverfolgung setzt André Bohn sich mit der Rechtskonformität des bestehenden 362 StPO auseinander. Im Anschluss wird die Möglichkeit geprüft, in 362 StPO einen Wiederaufnahmegrund wegen neuer Beweise einzuführen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine Erweiterung des 362 StPO um einen Wiederaufnahmegrund wegen neuer Beweise nicht möglich ist.

Autorentext
André Bohn studierte von 2008 bis 2013 Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Nach Absolvierung der Ersten Prüfung im Freiversuch promovierte er bei Herrn PD Dr. Sickor zu dem Thema: »Die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zuungunsten des Angeklagten vor dem Hintergrund neuer Beweise«. Seit Mitte 2014 ist er am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Internationales Strafrecht von Frau Prof. Swoboda als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit Mai 2016 ist André Bohn Rechtsreferendar im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm.

Zusammenfassung
"Dieses Fachbuch ist ein wertvoller Beitrag des deutschen Schrifttums zum strafprozessualen Wiederaufnahmerecht." Richard Soyer, Sergio Pollak, in: Journal für Strafrecht, 3/2018 "Die Arbeit legt weitreichende historische Belege und Erkenntnisse zu Herkunft und Genese der Wiederaufnahmevorschriften vor und erweitert dadurch den Horizont und das Verständnis für dieses Themengebiet." Dr. Oliver Harry Gerson, in: Kriminalpoltische Zeitschrift, 3/2018

Inhalt

A. Einleitung B. Die Wiederaufnahme des Strafverfahrens C. Der Grundsatz »ne bis in idem« D. Strafprozessuale Zulässigkeit und Vereinbarkeit des § 362 StPO mit höherrangigem Recht und anderen Prinzipien Strafprozessuale Zulässigkeit des § 362 StPO - Vereinbarkeit des § 362 StPO mit Art. 103 III GG - Fragen zu § 362 StPO vor dem Hintergrund des Europa- und Völkerrechts - Verhältnis des § 362 StPO zu den §§ 78 ff. StGB E. Schlussfolgerungen aus der bisherigen Untersuchung und Lösungsansätze F. Rechtskonforme Ausgestaltung des § 362 StPO § 362 Nr. 3 StPO i.V.m. § 370 I StPO als absoluter Wiederaufnahmegrund - Fehlende Anknüpfung an die Schwere der begangenen Straftat G. Erweiterung des § 362 StPO Generelle Möglichkeit einer Erweiterung der Wiederaufnahmegründe in § 362 StPO - Notwendigkeit einer Erweiterung der Wiederaufnahmegründe in § 362 StPO - Strafprozessuale Zulässigkeit und Vereinbarkeit einer Erweiterung des § 362 StPO mit höherrangigem Recht und anderen Prinzipien - Gefahr der Ausweitung der nachteiligen Wiederaufnahme H. Fazit Literatur- und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Wiederaufnahme des Strafverfahrens zuungunsten des Angeklagten vor dem Hintergrund neuer Beweise
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428150335
ISBN: 978-3-428-15033-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 347
Gewicht: 525g
Größe: H233mm x B156mm x T22mm
Veröffentlichung: 18.10.2016
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage

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