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Das diskursive Verschwinden der Religionsfreiheit

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
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_Der Moscheebau zu Köln-Ehrenfeld löste einen gesellschaftlichen Selbstverständigungsdiskurs aus. André Biermann operationalisiert... Weiterlesen
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Beschreibung

_Der Moscheebau zu Köln-Ehrenfeld löste einen gesellschaftlichen Selbstverständigungsdiskurs aus. André Biermann operationalisiert über den Ansatz der wissenssoziologischen Diskursanalyse einen Ausschnitt der medialen Öffentlichkeit als diskursives Feld und kontrastiert ihn mit der institutionellen Verfasstheit des Moscheebaus als Ausdruck von Religionsfreiheit. Die Freilegung des diskursiven Feldes im Rückbezug auf die formal-institutionelle Eingliederung muslimischer Praktiken mündet in der Feststellung einer Diskrepanz zwischen legalen Möglichkeiten und legitimen Optionen muslimischer Akteure, welche sich nicht zuletzt im diskursiven Verschwinden des Moscheebaus als religiöse Praxis zeigt. Dort, wo diskursive Konstruktionen der Judikativen und der politischen Kultur durchdringen, zeigt sich eher eine Fortschreibung des öffentlichen Diskurses als eine Dekonstruktion desselbigen.

Autorentext

André Biermann ist Diplom-Soziologe. Er arbeitet an einer Dissertation über die sozialen Nebenfolgen sozio-technologischer Interventionen in der Entwicklungszusammenarbeit.



Klappentext

Der Moscheebau zu Köln-Ehrenfeld löste einen gesellschaftlichen Selbstverständigungsdiskurs aus. André Biermann operationalisiert über den Ansatz der wissenssoziologischen Diskursanalyse einen Ausschnitt der medialen Öffentlichkeit als diskursives Feld und kontrastiert ihn mit der institutionellen Verfasstheit des Moscheebaus als Ausdruck von Religionsfreiheit. Die Freilegung des diskursiven Feldes im Rückbezug auf die formal-institutionelle Eingliederung muslimischer Praktiken mündet in der Feststellung einer Diskrepanz zwischen legalen Möglichkeiten und legitimen Optionen muslimischer Akteure, welche sich nicht zuletzt im diskursiven Verschwinden des Moscheebaus als religiöse Praxis zeigt. Dort, wo diskursive Konstruktionen der Judikativen und der politischen Kultur durchdringen, zeigt sich eher eine Fortschreibung des öffentlichen Diskurses als eine Dekonstruktion desselbigen.



Inhalt

Wissenssoziologische Diskursanalyse.- Der Moscheebau als Irritation symbolischer Ordnungen.- Governance religiöser Vielfalt.- Sichtbare muslimische Praxis im Feld der politischen Kultur.

Produktinformationen

Titel: Das diskursive Verschwinden der Religionsfreiheit
Untertitel: Der Moscheebau zu Köln-Ehrenfeld im Spiegel der politischen Kultur
Autor:
EAN: 9783658048372
ISBN: 978-3-658-04837-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Fachmedien Wiesbaden
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 241g
Größe: H210mm x B148mm x T9mm
Jahr: 2014
Auflage: 2014

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