Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Unsere Filialen sind wieder geöffnet! Weitere Informationen

Unsere Filialen sind wieder geöffnet und wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bestellungen aus dem Online-Shop können wieder in den Filialen abgeholt werden. Wir arbeiten mit einem Schutzkonzept und den BAG-Verhaltensregeln. Wir freuen uns auf Sie und danken für Ihre Mithilfe. Weitere Informationen zu unseren Massnahmen finden Sie unter exlibris.ch/corona.

schliessen

Die Zwischenergebniseliminierung nach dem Unternehmensgesetzbuch (UGB) und den International Financial Reporting Standards (IFRS): Unterschiede und Gemeinsamkeiten (IFRS-Stand: 2014)

  • Kartonierter Einband
  • 56 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Aufgrund der immer rasanter voranschreitenden Globalisierung stand der Bereich der Rechnungslegung bereits seit längerem vor dem P... Weiterlesen
20%
36.90 CHF 29.50
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Aufgrund der immer rasanter voranschreitenden Globalisierung stand der Bereich der Rechnungslegung bereits seit längerem vor dem Problem der internationalen Vergleichbarkeit von Einzel- und Konzernabschlüssen. Dieses Problem wurde 2001 vom International Accounting Standards Board (IASB) durch die Einführung der International Financial Reporting Standards (IFRS) gelöst. Da in Österreich gemäß dem Unternehmensgesetzbuch (UGB) die Anwendung der IFRS Konzernabschlüssen vorbehalten ist und nicht börsennotierte Konzerne ein Wahlrecht über die Anwendung der IFRS haben, stehen Konzerne regelmäßig vor der Entscheidung, ob sie ihren Abschluss nach dem UGB oder freiwillig nach den IFRS aufstellen sollen. Ziel des Buches ist es, dem Leser eine Hilfestellung an die Hand zu geben, inwiefern in einem bestimmten Fall hinsichtlich der Zwischenergebniseliminierung und unter Vernachlässigung aller anderer Konsolidierungsschritte eine freiwillige Aufstellung des Konzernabschlusses nach den IFRS oder nach dem UGB sinnvoller erscheint.

Autorentext

Alexander Moßhammer, B. Sc., wurde 1992 in Salzburg geboren. Nach einer fünfjährigen Ausbildung an der Handelsakademie Zell am See begann er 2012 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Bereits nach wenigen Semestern stellte sich sein großes Interesse an der Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung sowie an den Finanzmärkten dieser Welt heraus. Aus diesem Grund schloss er 2015 sein Studium mit den Vertiefungsrichtungen Wirtschaftsprüfung und Finanzmanagement ab.



Leseprobe
Textprobe: Kapitel 2.4.2. Verbrauchsfolgeverfahren nach dem Einzelabschluss: Die auch bereits im EA angewendeten Verbrauchsfolgeverfahren lösen, wie auch das Durchschnittsverfahren, sowohl die erste als auch die zweiten Fragestellung der Be-standsbewertung von Vorräten. Sie legen eine fiktive Abfolge der Entnahmen aus den Beständen fest. Nach Sutter und Zehetner ist es jedoch nicht notwendig, dass diese fiktive Verbrauchsfolge den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Durch die ausdrückliche Erwähnung des 209 Abs. 2 UGB, dass die Verbrauchsfolgeverfahren den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entsprechen müssen, wird jedoch eine missbräuchliche Verwendung der Verbrauchsfolgeverfahren ausgeschlossen. Dennoch bieten die Verbrauchsfolgeverfahren eine enorme bilanzpolitische Bandbreite, welche den Umfang der Zwerge. stark beeinflussen kann. 2.4.2.1. Fifo (First In First Out): Das Fifo Verfahren basiert auf der Annahme, dass jene Lieferungen die als erstes ein-gehen auch als erstes das Lager wieder verlassen. Daraus resultiert, dass die Vorräte zum Bilanzstichtag sich aus den letzten, erhaltenen Lieferungen zusammensetzen und mit deren Einkaufspreisen im EA angesetzt werden. In einem zweiten Schritt gilt es dabei noch zu ermitteln, inwieweit die letzten, noch vorhandenen Lieferungen aus kon-zerninternen Lieferungen bestehen. Sofern die letzten, über den Periodenverbrauch hin-ausgehenden Lieferungen fast ausschließlich aus Fremdbezügen bestehen, wird der Um-fang der Zwerge. deutlich reduziert. 2.4.2.2. Lifo (Last In First Out): Das Lifo Verfahren ist der Konterpart zum Fifo Verfahren. Auch wenn im Einzelab-schluss die Anwendung des Lifo Verfahrens nur möglich ist, wenn dies der tatsächli-chen Verbrauchsfolge entspricht - ansonsten erkennen die österreichischen Finanzbe-hörden das Lifo Verfahren nicht an - so ist es für den Konzernabschluss bedenkenlos anzuwenden, da dieser "eine reine Informations- und keine Ausschüttungs- oder Steuer-bemessungsfunktion" besitzt. Wie aus dem Namen hervorgeht, werden stets die letz-ten, erhaltenen Lieferungen zuerst verbraucht. Daher setzen sich die Vorräte am Bilanz-stichtag aus den ältesten Lieferungen zusammen und werden auch mit deren Einkaufs-preisen im EA angesetzt. Auch hier gilt es noch in einem zweiten Schritt zu ermitteln, inwiefern sich diese Lieferungen aus Fremd- und Konzernbezügen zusammensetzen. Das Lifo Verfahren eignet sich besonders dazu, den Umfang der Zwerge. zu reduzieren, wenn die letzten bezogenen Lieferungen von Konzernunternehmen stammen. 2.4.2.3. Hifo (Highest In First Out): Das Hifo Verfahren basiert auf der Annahme, dass stets die Vermögensgegenstände mit dem höchsten Wert als erstes den Vorrat wieder verlassen. Aufgrund dieser relativ un-realistischen Annahme stößt das Hifo Verfahren bei den österreichischen Steuerbehör-den auf generelle Ablehnung. Auf den Konzernabschluss kann es jedoch aufgrund seiner reinen Informationsfunktion angewandt werden. Nach dem Hifo Verfahren be-steht der Vorrat am Bilanzstichtag aus den günstigsten, bezogenen Vermögensgegen-ständen, welche mit dem Einkaufspreis im EA angesetzt werden. Aus diesem Grund entspricht das Hifo Verfahren sehr dem Grundsatz der Vorsicht. Auch hier muss noch ermittelt werden, welche der Vermögensgegenstände aus Konzernbezügen stammen. Das Hifo Verfahren führt zu einem möglichst geringen Umfang der Zwerge., wenn die Konzernbezüge die teuersten, gelieferten Vermögensgegenstände der Rechnungsperiode darstellen. Der Konterpart zum Hifo Verfahren ist das Lofo (Lowest In First Out) Verfahren. Die-ses würde dazu führen, dass der Vorrat am Bilanzstichtag aus den teuersten, bezogenen Gütern besteht. Aufgrund der enormen Wertbindung die dadurch entsteht und der übli-chen Unbeständigkeit der Preise, widerspricht das Lofo Verfahren dem Grundsatz der Vorsicht gem. 201 Abs. 2 Z 4 UGB und darf somit weder im Einzel- noch im Kon-zernabschluss angewandt werden.

Produktinformationen

Titel: Die Zwischenergebniseliminierung nach dem Unternehmensgesetzbuch (UGB) und den International Financial Reporting Standards (IFRS): Unterschiede und Gemeinsamkeiten (IFRS-Stand: 2014)
Autor:
EAN: 9783959347754
ISBN: 978-3-95934-775-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Diplomica Verlag GmbH
Genre: Handels- & Wirtschaftsrecht
Anzahl Seiten: 56
Gewicht: 107g
Größe: H225mm x B156mm x T9mm
Jahr: 2015
Auflage: Erstauflage