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Die Poetik des Widerstreits

  • Fester Einband
  • 227 Seiten
Der um 1400 entstandene libellus ackerman setzt einen Streit zwischen einem Witwer und dem Tod über Grundprobleme von Leben und To... Weiterlesen
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Beschreibung

Der um 1400 entstandene libellus ackerman setzt einen Streit zwischen einem Witwer und dem Tod über Grundprobleme von Leben und Tod, Liebe und Trauer in Szene, der bis heute durch die Radikalität der Fragestellung und seine rhetorische Raffinesse fasziniert. Die Arbeit analysiert diesen Streit im Anschluss an J.-F. Lyotard als différend , d.h. als Konflikt inkommensurabler Sprachspiele, der nicht entschieden werden kann, weil eine gemeinsame Urteilsregel fehlt. In den Blick genommen werden die Spieleinsätze, Regeln und Transformationen der konkurrierenden Diskurse. Dieser Ansatz ermöglicht, die spezifische Dynamik einer Kontroverse zu rekonstruieren, deren Streitpunkt sich ständig verschiebt, die aber sich auf jeder Ebene neu entzündet. Die Besonderheit des Textes liegt darin, dass er den Konflikt nicht im Rahmen traditioneller Diskursroutinen und Dialogformen schlichtet, sondern als einen Widerstreit offenhält, der nur von Gott, nicht von den Konfliktparteien aufgelöst werden kann.

Klappentext

Der um 1400 entstandene ,libellus ackerman' setzt einen Streit zwischen einem Witwer und dem Tod über Grundprobleme von Leben und Tod, Liebe und Trauer in Szene, der bis heute durch die Radikalität der Fragestellung und seine rhetorische Raffinesse fasziniert. Die Arbeit analysiert diesen Streit im Anschluss an J.-F. Lyotard als ,différend', d. h. als Konflikt inkommensurabler Sprachspiele, der nicht entschieden werden kann, weil eine gemeinsame Urteilsregel fehlt. In den Blick genommen werden die Spieleinsätze, Regeln und Transformationen der konkurrierenden Diskurse. Dieser Ansatz ermöglicht, die spezifische Dynamik einer Kontroverse zu rekonstruieren, deren Streitpunkt sich ständig verschiebt, die aber sich auf jeder Ebene neu entzündet. Die Besonderheit des Textes liegt darin, dass er den Konflikt nicht im Rahmen traditioneller Diskursroutinen und Dialogformen schlichtet, sondern als einen Widerstreit offen hält, der nur von Gott, nicht von den Konfliktparteien aufgelöst werden kann.



Zusammenfassung
Der um 1400 entstandene libellus ackerman setzt einen Streit zwischen einem Witwer und dem Tod über Grundprobleme von Leben und Tod, Liebe und Trauer in Szene, der bis heute durch die Radikalität der Fragestellung und seine rhetorische Raffinesse fasziniert. Die Arbeit analysiert diesen Streit im Anschluss an J.-F. Lyotard als différend, d. h. als Konflikt inkommensurabler Sprachspiele, der nicht entschieden werden kann, weil eine gemeinsame Urteilsregel fehlt. In den Blick genommen werden die Spieleinsätze, Regeln und Transformationen der konkurrierenden Diskurse. Dieser Ansatz ermöglicht, die spezifische Dynamik einer Kontroverse zu rekonstruieren, deren Streitpunkt sich ständig verschiebt, die aber sich auf jeder Ebene neu entzündet. Die Besonderheit des Textes liegt darin, dass er den Konflikt nicht im Rahmen traditioneller Diskursroutinen und Dialogformen schlichtet, sondern als einen Widerstreit offen hält, der nur von Gott, nicht von den Konfliktparteien aufgelöst werden kann.

Produktinformationen

Titel: Die Poetik des Widerstreits
Untertitel: Konflikt und Transformation der Diskurse im Ackermann des Johannes von Tepl
Autor:
EAN: 9783825359713
ISBN: 978-3-8253-5971-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 227
Gewicht: 471g
Größe: H245mm x B164mm x T20mm
Veröffentlichung: 13.01.2014
Jahr: 2013
Auflage: 1., Aufl.
Land: DE
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