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Welcome to Switzerland

  • Kartonierter Einband
  • 418 Seiten
Wie soll der Staat mit der Tatsache umgehen, dass ein zunehmend bedeutender Teil der Bevölkerung über keine oder ungenügende Kennt... Weiterlesen
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Beschreibung

Wie soll der Staat mit der Tatsache umgehen, dass ein zunehmend bedeutender Teil der Bevölkerung über keine oder ungenügende Kenntnisse der lokalen Amtssprache(n) verfügt?Kann er Zuwanderer verpflichten, eine Amtssprache zu erlernen? Wie weit soll er ausländerrechtliche Bewilligungen und die Erteilung des Bürgerrechts von Sprachkenntnissen abhängig machen? Soll er Amtssprachenkenntnisse fördern oder dies privater Initiative überlassen? Oder aus der entgegengesetzten Optik: Ist der Staat verpflichtet, eine grundlegende Kommunikation mit Fremdsprachigen zu ermöglichen, indem er z.B. Übersetzer zur Verfügung stellt? Oder hat er ein eigenes Interesse, dass seine Informationen verstanden werden und wenn ja, wie kann er dies umsetzen? Wie geht der Staat mit den Bedürfnissen der Migranten in Schule und anderen wichtigen Gesellschaftsbereichen um? Und schliesslich: Welche Bedeutung kommt der englischen Sprache im Umgang mit Migrantinnen und Migranten zu? Oder sollen neuen sprachlichen Minderheiten besondere Rechte zuerkannt werden? Liesse der mühsam errungene 'Sprachenfrieden' der Schweiz dies zu? Erfüllt schliesslich eine staatliche Integrationspolitik im Sprachenbereich angesichts der Tatsache, dass in der 2. Generation in der Schweiz wohnhafte ausländische Staatsangehörige in aller Regel über ausreichende Amtssprachenkenntnisse verfügen, überhaupt ein öffentliches Interesse? Diese Fragen werden die schweizerische Sprachenpolitik in Zukunft beschäftigen. Die vorliegende Studie kann zwar nicht alle beantworten, sie möchte aber einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Sprachenpolitik leisten.

Klappentext

Nicht autochthone Sprachminderheiten spielen im schweizerischen Sprachenrecht - auch im neuen Sprachengesetz - kaum eine Rolle. Der Gesetzgeber hat aber auf die migrationsbedingt zunehmende Sprachenvielfalt im Bereich des Ausländerrechts reagiert. Er fordert in insgesamt wenig kohärenter Weise Sprachkenntnisse als Voraussetzung für ausländerrechtliche Bewilligungen. Kenntnisse einer Landessprache werden dabei zunehmend mit Integration gleichgesetzt, da diese im Gegensatz zu anderen Integrationsindikatoren scheinbar einer objektiven Überprüfbarkeit zugänglich sind. Die vorliegende Studie stellt diese Verpflichtungen zugewanderter Personen zum Spracherwerb dar und untersucht sie auf ihre Grundrechtskonformität. Eine sachgerechte staatliche Sprachenpolitik muss aber auch berücksichtigen, dass ein Teil der Wohnbevölkerung trotz allen Integrationsbemühungen über (noch) ungenügende Kenntnisse der Amtssprache verfügt. Untersteht daher auch der Staat Verpflichtungen gegenüber neu Zugewanderten, etwa spezifischen Übersetzungsoder Sprachförderungsverpflichtungen? Vorliegende Studie beantwortet diese Fragen u.a. für das Verfahrens-, aber auch das Gesundheits- und Bildungsrecht.

Produktinformationen

Titel: Welcome to Switzerland
Untertitel: Sprachenrecht im Zuwanderungsstaat
Autor:
EAN: 9783727287480
ISBN: 978-3-7272-8748-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Stämpfli
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 418
Gewicht: 725g
Größe: H225mm x B155mm x T32mm
Jahr: 2011
Auflage: 1., Aufl.