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Die Lagerstätten des Urans

  • Kartonierter Einband
  • 184 Seiten
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Die technische Entwicklung der letzten hundert Jahre brachte einen ständig wachsenden Energiebedarf und damit die Notwendigkeit de... Weiterlesen
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Beschreibung

Die technische Entwicklung der letzten hundert Jahre brachte einen ständig wachsenden Energiebedarf und damit die Notwendigkeit der Erschließung neuer Energiequellen. Dies hatte wiederholt die Suche nach neuen "mine ralischen" Rohstoffen zur Folge und wirkte sich dadurch anregend auf die geologische Forschung aus. Dampfmaschine und Schwerindustrie ver ursachten den erhöhten Bedarf an Kohlen und damit die Entwicklung der Kohlengeologie. Otto-und Dieselmotor zogen den großen Aufschwung der Erdölgeologie der letzten 50 Jahre nach sich. Den jüngsten, markantesten Einschnitt in der Energiegewinnung und der Suche nach entsprechenden Rohstoffen erlebten wir mit der Möglichkeit, spaltbare Elemente durch gesteuerte Kettenreaktionen zur Energiegewinnung zu nutzen. Alle vorher gehende Energiegewinnung griff praktisch auf die Sonnenenergie zurück, machte sich also Energiezufuhr von außen, exogene Energie nutzbar. Das gesamte exogene, geologische Geschehen in der Wechselwirkung zwischen Gesteinen der Erdoberfläche einerseits, Wasser, Luft und Organismen andererseits wird energetisch nur durch die Einstrahlung der 24 Sonne mit jährlich etwa 1,2 . 10 cal auf die gesamte Erdoberfläche gedeckt. Der Wärmestrom aus dem Erdinneren kann demgegenüber vernachlässigt werden. Er hat keinen meßbaren Einfluß auf die Temperatur der oberen 20 Meter unserer Erdkruste. Die Energiegewinnung aus Luft- und Wasserströmungen, also aus der beweglichen Atmo-und Hydrosphäre, ist ebenso eine Nutzung der Sonnen energie, wie die Energiegewinnung aus der Biosphäre. Die Kaustobiolithe, die brennbaren organogenen Gesteine bzw. Gesteinsbestandteile, enthalten gespeicherte Sonnenenergie, wenn auch an ihrer Umwandlung innerhalb der Gesteine erdinnere Energie durch Wärmezufuhr oder mechanische Ver formung von Krustenteilen beteiligt sein kann.

Klappentext

Die technische Entwicklung der letzten hundert Jahre brachte einen ständig wachsenden Energiebedarf und damit die Notwendigkeit der Erschließung neuer Energiequellen. Dies hatte wiederholt die Suche nach neuen "mine­ ralischen" Rohstoffen zur Folge und wirkte sich dadurch anregend auf die geologische Forschung aus. Dampfmaschine und Schwerindustrie ver­ ursachten den erhöhten Bedarf an Kohlen und damit die Entwicklung der Kohlengeologie. Otto-und Dieselmotor zogen den großen Aufschwung der Erdölgeologie der letzten 50 Jahre nach sich. Den jüngsten, markantesten Einschnitt in der Energiegewinnung und der Suche nach entsprechenden Rohstoffen erlebten wir mit der Möglichkeit, spaltbare Elemente durch gesteuerte Kettenreaktionen zur Energiegewinnung zu nutzen. Alle vorher­ gehende Energiegewinnung griff praktisch auf die Sonnenenergie zurück, machte sich also Energiezufuhr von außen, exogene Energie nutzbar. Das gesamte exogene, geologische Geschehen in der Wechselwirkung zwischen Gesteinen der Erdoberfläche einerseits, Wasser, Luft und Organismen andererseits wird energetisch nur durch die Einstrahlung der 24 Sonne mit jährlich etwa 1,2 . 10 cal auf die gesamte Erdoberfläche gedeckt. Der Wärmestrom aus dem Erdinneren kann demgegenüber vernachlässigt werden. Er hat keinen meßbaren Einfluß auf die Temperatur der oberen 20 Meter unserer Erdkruste. Die Energiegewinnung aus Luft- und Wasserströmungen, also aus der beweglichen Atmo-und Hydrosphäre, ist ebenso eine Nutzung der Sonnen­ energie, wie die Energiegewinnung aus der Biosphäre. Die Kaustobiolithe, die brennbaren organogenen Gesteine bzw. Gesteinsbestandteile, enthalten gespeicherte Sonnenenergie, wenn auch an ihrer Umwandlung innerhalb der Gesteine erdinnere Energie durch Wärmezufuhr oder mechanische Ver­ formung von Krustenteilen beteiligt sein kann.



Inhalt

1. Einführung.- 1.1 Geschichtlicher Überblick.- 1.2 Clarkezahl.- 1.3 Definition des Begriffes Lagerstätte.- 2. Geochemie des Urans.- 2.1 Allgemeine Grundlagen.- 2.2 Spezielle geochemische Verteilung des Urans.- 2.21 Erstarrungsgesteine.- 2.22 Absatzgesteine.- 2.23 Umwandlungsgesteine.- 2.3 Das Uran im Schalenbau der Erdkruste.- 3. Die Klassifikation der Lagerstätten.- 3.1 Allgemeine Überlegungen zur genetischen Klassifikation und zur Herkunft der Magmen.- 3.2 Spezielle Überlegungen zur Klassifikation der Uranlagerstätten.- 4. Die Lagerstättentypen.- 4.1 Exogene Lagerstätten.- 4.11 Sandstein-Erze.- 4.111 Typus Colorado-Plateau.- 4.112 Typus Copper Belt (Nord-Rhodesien - Katanga).- 4.12 Konglomerat-Erze.- 4.121 Typus Witwatersrand.- 4.122 Typus Blind River (Algoma District).- 4.123 Weitere Konglomerat-Erze: Serra de Jacobina und Paukkanjavaara Crater Beds.- 4.13 Kohlen-Erze.- 4.131 Allgemeine genetische Überlegungen.- 4.132 Typus Lignite (South Dakota).- 4.14 Phosphorit-Erze.- 4.141 Entstehung uranhaltiger Phosphatgesteine.- 4.142 Typus "Phosphoria formation" und Typus "Florida".- 4.15 Schwarzschiefer-Erze.- 4.2 Endogene Lagerstätten.- 4.21 Endogene Gesteine als Uranlagerstätten.- 4.211 Erstarrungsgesteine.- 4.212 Pegmatite.- 4.213 Umwandlungsgesteine und Migmatite.- 4.214 Skarnlagerstätten Typ Mary Kathleen.- 4.22 Hydrothermale Ganglagerstätten.- 4.221 Typus Erzgebirge (Ag-Co-Ni-Bi-U-Formation).- 4.222 Typ Haute-Vienne (La Crouzille) Frankreich (Hämatit-Quarz-Baryt-Fluorit-Formation).- 4.223 Typ Marysvale/Utah (Fluorit-Quarz-Adular-Formation).- 4.224 Typ Shinkolobwe, Katanga (Uraninit-Kobalt-NickelsulfidFormation).- 5. Uranprovinzen und Uranvorräte.- 6. Anhang.- 6.1 Die wichtigsten U- und Th-haltigen Mineralien.- 6.2 Literaturverzeichnis.- 6.3 Register.- 6.31 Mineralregister.- 6.32 Ortsregister.- 6.33 Sachregister.

Produktinformationen

Titel: Die Lagerstätten des Urans
Autor:
EAN: 9783322983039
ISBN: 978-3-322-98303-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 184
Gewicht: 245g
Größe: H210mm x B148mm x T10mm
Jahr: 1962
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1962

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