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Polizei, Ökonomie und Gesetzgebungslehre

  • Kartonierter Einband
  • 251 Seiten
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat sich die gesetzgebende Tätigkeit der portugiesischen Krone im Bereich der "Ökonomie... Weiterlesen
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Beschreibung

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat sich die gesetzgebende Tätigkeit der portugiesischen Krone im Bereich der "Ökonomie" und der "Policey" beträchtlich intensiviert. Die Kollision zwischen der herkömmlichen Rechtsordnung und der Fülle von neuen, am Nutzen orientierten Gesetzen, die eine umfassende staatliche Kontrolle und Lenkung des Gesellschaftslebens bezweckten, wurde immer offensichtlicher. Die rasche Vermehrung dieser Gesetze und die ihr zugrundeliegende Veränderung des Staatsführungsmodells vergrößerten die Kluft zwischen dem Normbestand und der traditionellen Rechtswissenschaft so sehr, daß die daraus folgende Spannung nicht weiter ignoriert werden konnte. Die Untersuchung geht von der Hypothese aus, daß die portugiesische Rechtswissenschaft in diesem Kontext gedrängt wurde, sich an die neuen Umstände anzupassen und die oben erwähnte Kluft irgendwie zu überbrücken. Die zunehmende Anwendung von Gesetzen als Instrumenten zur Disziplinierung und Steuerung der Regierten, Straffung der Verwaltung, Förderung des Wirtschafts- und Bevölkerungswachstums, Reform des Erziehungswesens und planmäßiger Neuergänzung von Städten implizierte einen Funktionswandel der Gesetzgebung selbst, der theoretisch bewältigt werden mußte. Die Umformulierung und Anpassung der Gesetzgebungslehre an den neuen Staatsführungsstil und die damit verbundene Umgestaltung der Beziehungen zwischen Recht, Policey und Ökonomie in der portugiesischen juristischen Literatur sind die Gegenstände, denen sich die Arbeit widmet. Die Quellen bestehen dabei in erster Linie in rechtswissenschaftlichen Schriften des letzten Viertels des 18. Jahrhunderts, die sich mit der Gesetzgebungslehre und Themen wie "policia", "direito de policia" und "legislaç'o económica" befasst haben.

Klappentext

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat sich die gesetzgebende Tätigkeit der portugiesischen Krone im Bereich der "Ökonomie" und der "Policey" beträchtlich intensiviert. Die rasche Vermehrung dieser Gesetze und die ihr zugrundeliegende Veränderung des Staatsführungsmodells vergrößerten die Kluft zwischen dem Normbestand und der traditionellen Rechtswissenschaft so sehr, daß die daraus folgende Spannung nicht weiter ignoriert werden konnte. Die Untersuchung geht von der Hypothese aus, daß die portugiesische Rechtswissenschaft in diesem Kontext gedrängt wurde, sich an die neuen Umstände anzupassen und die oben erwähnte Kluft irgendwie zu überbrücken. Die zunehmende Anwendung von Gesetzen als Instrumenten zur Disziplinierung und Steuerung der Regierten implizierte einen Funktionswandel der Gesetzgebung selbst, der theoretisch bewältigt werden mußte. Die Umformulierung und Anpassung der Gesetzgebungslehre an den neuen Staatsführungsstil und die damit verbundene Umgestaltung der Beziehungen zwischen Recht, Policey und Ökonomie in der portugiesischen juristischen Literatur sind die Gegenstände, denen sich die Arbeit widmet.

Produktinformationen

Titel: Polizei, Ökonomie und Gesetzgebungslehre
Untertitel: Ein Beitrag zur Analyse der portugiesischen Rechtswissenschaft am Ende des 18. Jahrhunderts
Autor:
EAN: 9783465032847
ISBN: 978-3-465-03284-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klostermann Vittorio GmbH
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 251
Gewicht: 347g
Größe: H214mm x B136mm x T19mm
Jahr: 2015
Auflage: 1., Aufl.
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