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Journalistisches Handeln

  • Kartonierter Einband
  • 448 Seiten
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Die Bedeutung des Journalismus für die moderne Demokratie findet in dessen wissenschaftlicher Erforschung bisher keine Entsprechun... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Bedeutung des Journalismus für die moderne Demokratie findet in dessen wissenschaftlicher Erforschung bisher keine Entsprechung. Historisch hat die Zeitungs- und Publizistikwissenschaft sich seit jeher von den emanzipativen Ansprüchen des journalistischen Handelns distanziert, gesellschaftstheoretisch bezieht sie sogar, wie etwa die Mainzer Schule, eine ausdrückliche Gegenposition. Funktionalistische Ansätze schließlich unternehmen den paradoxen Versuch, eine Theorie des Journalismus ohne JournalistInnen entwerfen zu wollen. Die kompromißlose Kritik dieser Theoreme und ihrer Grundlagen versteht sich als Eröffnungsbilanz für eine Debatte, an deren Ende ein kommunikationstheoretisches Verständnis journalistischen Handelns stehen kann.

Autorentext

Achim Baum ist Medienkritiker und freier Journalist in Berlin.



Klappentext

Die Bedeutung des Journalismus für die moderne Demokratie findet in dessen wissenschaftlicher Erforschung bisher keine Entsprechung. Historisch hat die Zeitungs- und Publizistikwissenschaft sich seit jeher von den emanzipativen Ansprüchen des journalistischen Handelns distanziert, gesellschaftstheoretisch bezieht sie sogar, wie etwa die Mainzer Schule, eine ausdrückliche Gegenposition. Funktionalistische Ansätze schließlich unternehmen den paradoxen Versuch, eine Theorie des Journalismus ohne JournalistInnen entwerfen zu wollen. Die kompromißlose Kritik dieser Theoreme und ihrer Grundlagen versteht sich als Eröffnungsbilanz für eine Debatte, an deren Ende ein kommunikationstheoretisches Verständnis journalistischen Handelns stehen kann.



Inhalt

I. Prolegomena zum Verhältnis von Theorie und Praxis in den Sozialwissenschaften: Über das moderne Wissenschaftsverständnis: ein erkenntnistheoretischer Prolog - Gesellschaftstheorie und gesellschaftliche Praxis: ein propädeutischer Versuch - Die "Informationsgsellschaft" als "Risikogesellschaft": ein Kristallisationspunkt der Gesellschaftstheorie / Exkurs: Zum sozialwissenschaftlichen Selbstverständnis der Publizistikwissenschaft: "Selbstreflexion" als Rechtfertigungsstrategie - Versäumnisse des wissenschaftlichen Diskurses: ein Vorschlag zur Fachhistoriographie - Journalismus im Licht gesellschaftlicher Rationalisierung: ein kurzer Überblick / II. Rationalisierungstendenzen gesellschaftlicher Kommunikation: Öffentlichkeit als Prinzip - eine Prämisse zum Verständnis journalistischen Handelns - Die zeitungswissenschaftliche Distanzierung vom Journalismus - Journalismus und politische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland: eine vorläufige Annäherung / III. Publizistikwissenschaftliche Sichtweisen des Journalismus - eine Kritik: Krise der Massenkommunikation und wissenschaftliche Prosperität - Legitimismus: Wissenschaft gegen den Journalismus - "Teilhabe" als Paradigmakandidat für die Journalismusforschung. Zwei Gegenentwürfe - "Ethik des Journalismus" - eine präfunktionalistische Debatte über die Rationalität des journalistischen Handelns - Journalismus ohne Journalist/inn/en? Funktionalistische Versuche zur Journalismustheorie - Journalistische Rationalität unter den Zwängen der Moderne - Schlußbetrachtung.

Produktinformationen

Titel: Journalistisches Handeln
Untertitel: Eine kommunikationstheoretisch begründete Kritik der Journalismusforschung
Autor:
EAN: 9783531126289
ISBN: 978-3-531-12628-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 448
Gewicht: 717g
Größe: H230mm x B150mm x T30mm
Jahr: 1994
Auflage: 1994

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