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Metrik, Literatur und Sprache

  • Kartonierter Einband
  • 228 Seiten
0.1 Zum gegenwärtigen Stand der Metrik In Einleitungen zu Einführungen in die Metrik scheint es heutzutage leider immer noch notwe... Weiterlesen
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Beschreibung

0.1 Zum gegenwärtigen Stand der Metrik In Einleitungen zu Einführungen in die Metrik scheint es heutzutage leider immer noch notwendig zu sein, auf die Metrik als einen ungeliebten Teilbereich der Li teraturwissenschaft hinweisen zu müssenI. Nicht erst durch die Studentenbewe gung Ende der 60er Jahre ist die Metrikforschung in ein wissenschaftliches Abseits 2 gerückt worden. Schon Jahre zuvor konstatierte Pretzel : Die Wissenschaft von der Metrik ( ... ) gehört weder zu den besonders beliebten noch zu den besonders gepflegten Gebieten der deutschen Philologie. Der Grund für das Orchideendasein der Metrik scheint mir nicht in einer geringen Menge metrischer Forschungen zu liegen, sondern im Fehlen einer expliziten, em pirisch überprüfbaren metrischen Theorie. In diesem Sinne schreiben Wellek & Warren schon 1949: Dem Bereich der Prosodie oder Metrik sind durch die Jahrhunderte hindurch ungeheuer viel Arbeiten gewidmet worden. Man könnte glauben, daß wir heute wenig mehr zu tun hätten als die neuen me trischen Formen zu überprüfen und das Ergebnis der Forschung auf die neue Technik jüngster Dich tung auszudehnen. In Wirklichkeit aber sind die Grundlagen und Hauptkriterien der Metrik überhaupt noch nicht gesichert, wofür das verschwommene Denken, die verwirrte und ständig wechselnde Terminolo 3 gie, selbst in Standardwerken, bezeichnend ist .

Autorentext
Dr. Achim Barsch, geb. 1952 in Bielefeld, studierte Germanistik, Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Münster und Bielefeld, promovierte 1980 in Bielefeld und habilitierte 1988 in Siegen, wo er bis 1994 Hochschuldozent war. Gastprofessuren in Ungarn und den Niederlanden. Seit 1998 Lehrstuhlvertretung in Siegen. Zahlreiche Publikationen zur Literatur- und Medienwissenschaft.

Klappentext

0.1 Zum gegenwärtigen Stand der Metrik In Einleitungen zu Einführungen in die Metrik scheint es heutzutage leider immer noch notwendig zu sein, auf die Metrik als einen ungeliebten Teilbereich der Li­ teraturwissenschaft hinweisen zu müssenI. Nicht erst durch die Studentenbewe­ gung Ende der 60er Jahre ist die Metrikforschung in ein wissenschaftliches Abseits 2 gerückt worden. Schon Jahre zuvor konstatierte Pretzel : Die Wissenschaft von der Metrik ( ... ) gehört weder zu den besonders beliebten noch zu den besonders gepflegten Gebieten der deutschen Philologie. Der Grund für das Orchideendasein der Metrik scheint mir nicht in einer geringen Menge metrischer Forschungen zu liegen, sondern im Fehlen einer expliziten, em­ pirisch überprüfbaren metrischen Theorie. In diesem Sinne schreiben Wellek & Warren schon 1949: Dem Bereich der Prosodie oder Metrik sind durch die Jahrhunderte hindurch ungeheuer viel Arbeiten gewidmet worden. Man könnte glauben, daß wir heute wenig mehr zu tun hätten als die neuen me­ trischen Formen zu überprüfen und das Ergebnis der Forschung auf die neue Technik jüngster Dich­ tung auszudehnen. In Wirklichkeit aber sind die Grundlagen und Hauptkriterien der Metrik überhaupt noch nicht gesichert, wofür das verschwommene Denken, die verwirrte und ständig wechselnde Terminolo­ 3 gie, selbst in Standardwerken, bezeichnend ist .



Inhalt

0 Einleitung.- 0.1 Zum gegenwärtigen Stand der Metrik.- 0.2 Metrik zwischen Linguistik und Literaturwissenschaft.- 1 Metrik und Literaturtheorie.- 1.1 Das Konzept der Empirischen Theorie der Literatur.- 1.1.1 Der strukturelle Aufbau der ETL.- 1.1.1.1 Die Theorienkonzeption von Sneed.- 1.1.1.2 Das Theorien-Netz der ETL.- 1.1.2 Text, Bedeutung und Interpretation in der ETL.- 1.1.3 Zum Literaturbegriff.- 1.1.4 Das Literatursystem.- 1.2 Die Stellung der Metrik zur ETL.- 1.2.1 Metrik und Textbegriff.- 1.2.2 Metrik und Aktanten im Literatursystem.- 1.2.2.1 Metrik und Literarische Produktion.- 1.2.2.2 Metrik und Literarische Rezeption.- 1.2.3 Metrik und AL-Konvention.- 1.2.4 Die Metrik in der Theorienstruktur der ETL.- 2 Generative Phonologie.- 2.0 Einleitung.- 2.1 Die Neuorientierung in der generativen Phonologie.- 2.2 Metrische Phonologie.- 2.2.1 Relative Prominenz auf der Basis der Konstituentenstruktur.- 2.2.2 Das metrische Gitter.- 2.3 Metrische Phonologie des Deutschen.- 2.3.1 Der deutsche Wortakzent.- 2.3.1.1 Die metrische Struktur deutscher Wörter.- 2.3.1.2 Die Nullsilbe.- 2.3.1.3 Über Silbenstruktur und Silbenbildung.- 2.3.2 Der deutsche Kompositionsakzent.- 2.3.3 Akzentverschiebung im Deutschen.- 2.3.3.1 Defooting.- 2.3.3.2 Die jambische Umkehrung.- 2.3.4 Regelanordnung.- 3 Eine generative Metrik des deutschen Verssystems.- 3.1 Metrische Phonologie und generative Metrik.- 3.1.1 Der Ansatz von Kiparsky.- 3.1.2 Der Ansatz von Hayes.- 3.1.3 Einige kritische Anmerkungen zu den Ansätzen von Kiparsky und Hayes.- 3.2 Metrische Beschreibungsebenen.- 3.2.1 Abstrakte metrische Schemata.- 3.2.2 Metrisch-phonologische Typen.- 3.2.3 Sprachliche Realisierung (Versinstanz).- 3.2.4 Rezitation (Vortragsinstanz).- 3.3 Das Verssystem des Deutschen.- 3.3.1 Metrische Regeln.- 3.3.2 Rhythmische Abbildungen.- 3.3.3 Die Datenanalyse.- 3.3.3.1 Die metrische Auswertung von (RA 1).- 3.3.3.2 Die metrische Auswertung von (RA 2).- 3.3.3.3 Die metrische Auswertung von (RA 3).- 3.4 Formale Rhythmik. Das logische Verhältnis von Metrik und Phonologie.- 3.5 Evidenzen für die Rhythmik aus einer Nachbardisziplin: Eine formale Theorie der tonalen Musik.- 3.5.1 Gruppenstruktur.- 3.5.2 Metrische Struktur.- 3.5.3 Zeitspannenreduktion.- 3.5.4 Verlängerungsreduktion.- 3.5.5 Metrische Phonologie, generative Metrik und formale Musiktheorie.- 4 Literaturverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Metrik, Literatur und Sprache
Untertitel: Generative Grammatik zwischen Empirischer Literaturwissenschaft und generativer Phonologie
Autor:
EAN: 9783528073329
ISBN: 978-3-528-07332-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 228
Gewicht: 360g
Größe: H230mm x B163mm x T13mm
Jahr: 1991
Auflage: 1991.

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