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Andreas Gruber

Der neueste Thriller von Andreas Gruber

Andreas Gruber zu Peter Hogart und seinem neuesten Thriller

Interview von Ex Libris

Remo H. Largo Porträt
Bild: © Fotowerk Aichner

Lieber Herr Gruber, 2007 erschufen Sie Peter Hogart als Ihren ersten Serienhelden. Wie hat sich der Privatdetektiv seit «Die schwarze Dame» verändert?
Zum Glück hatte ich den Roman damals zeitlos geschrieben, also ohne Jahreszahlen. Dadurch konnte ich Peter Hogarts 3. Teil «Die Knochennadel» nur zwei Jahre nach dem zweiten Fall spielen lassen. Hogart ist verantwortungsbewusster geworden, trotzdem schlittert er wieder in einen Serienkiller-Fall. Und er hat endlich eine Freundin, aber die verschwindet gleich zu Beginn des Romans spurlos.

Worin unterscheiden Sie sich von Ihrem Detektiv Peter Hogart grundlegend?
Hogart trinkt kein Coca Cola, sondern Pepsi, weil ihn seine Ex-Freundin wegen eines Coca-Cola-Managers verlassen hat – aber ich bin nicht nachtragend. Hogart hat sich als Junge beim Rauchen eine Augenbraue verbrannt, ich hingegen habe nie geraucht. Ansonsten haben wir viel gemeinsam.

Wie viele Stunden Recherche stecken ungefähr in Ihrem neuen Buch?
Es vergeht kein Schreibtag, an dem ich nicht recherchiere. Das begleitet mich von der ersten vagen Idee bis zur kompletten Fertigstellung, selbst wenn es nur die Frage ist, welche Schneckengerichte es gibt. «Die Knochennadel» spielt ja in Paris, Le Havre, an der Côte d’Azur und in Monaco.

In Ihren Thrillern verflechten Sie gekonnt zwei Handlungsstränge miteinander. Wie sieht Ihr Planungsprozess aus?
Am Anfang steht das Handlungsgerüst mit 40 Seiten. Dann male ich die Handlungsstränge und Rückblenden in einem Excel-Sheet mit bunten Kästchen auf. Ich weiß also schon, wie der Roman endet und was wann und wo passiert, bevor ich mit dem Schreiben beginne.

Laut eigener Aussage schreiben Sie derart fesselnde Geschichten, um sich beim Korrekturlesen nicht zu langweilen. Wie lange arbeiten Sie am Feinschliff?
Stimmt, ich versuche jedes Buch so spannend und originell wie möglich zu gestalten, weil ich ein Manuskript mindestens zehn Mal lese, ehe es meine Lektorin im Verlag bekommt. Das ist also reiner Selbstschutz. Der Feinschliff dauert ca. drei Monate.

Was sind Ihre Lieblingsbeschäftigungen nebst Lesen und Schreiben?
Ich höre gern Hörspiele beim Walken im Wald, schaue gerne originelle Serien auf DVD, bin ein fanatischer Kino-Geher, liebe grillen, Spieleabende oder pokern mit den Nachbarn.

Band 1 & 2 der «Peter Hogart»-Reihe

Die Fälle von Maarten S. Sneijder & Sabine Nemez

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