Forced Proximity – Was steckt hinter dem beliebten Trope?
Beim Forced-Proximity-Trope sind die Hauptfiguren durch äussere Faktoren räumlich oder emotional aufeinander angewiesen. Sie können sich nicht aus dem Weg gehen, müssen zusammenarbeiten, sich arrangieren – und lernen einander zwangsläufig besser kennen. Das Trope wird häufig in
New-Adult- und
Romantasy-Büchern eingesetzt und lebt vor allem von Nähe, Spannung und innerem Konflikt.
Die Mechanik der erzwungenen Nähe in Liebesgeschichten
Forced Proximity funktioniert, weil Distanz keine Option ist: Gespräche werden intensiver, Masken fallen schneller. Missverständnisse müssen geklärt werden, unausgesprochene Gefühle kommen ans Licht. Leserinnen und Leser erleben hautnah, wie sich Abneigung in Vertrauen und schliesslich in Zuneigung verwandelt. Besonders wirkungsvoll ist das Trope, wenn es mit Gegensätzen kombiniert wird – etwa mit
Enemies to Lovers oder
Second Chance.
Welche Buchtipps gibt es für den Einstieg in das Forced-Proximity-Trope?
Für den Einstieg in das Forced-Proximity-Trope eignen sich besonders Romane, die erzwungene Nähe leicht verständlich, emotional und mit einer guten Portion Humor erzählen. So zum Beispiel «The Unhoneymooners» von Bestseller-Autorin Christina Lauren: Die beiden Charaktere Olive und Ethan können einander kaum ausstehen und sind dennoch gezwungen, nach einer Hochzeit kurzfristig gemeinsam in die Flitterwochen zu reisen ... Ebenfalls gut geeignet ist «Love on the Brain – Das irrationale Vorkommnis der Liebe» von der auf
BookTok beliebten Autorin Ali Hazelwood. Darin müssen Bee und Levi widerwillig ein Forschungsprojekt – und damit auch ihre Arbeitszeit – teilen.