

Beschreibung
Was wurde und wird nicht alles getan, urn die Wettbewerbsfahigkeit der Organisation zu sichern: Die Methoden und Ansatze sind vielfiiltig, losen sich ab und reichen sich die Hand: Kostenmanagement, Portfolioanalyse, Kaizen, Total Quality Management, Just in Ti...Was wurde und wird nicht alles getan, urn die Wettbewerbsfahigkeit der Organisation zu sichern: Die Methoden und Ansatze sind vielfiiltig, losen sich ab und reichen sich die Hand: Kostenmanagement, Portfolioanalyse, Kaizen, Total Quality Management, Just in Time, Reengineering, Shareholdervalue, Benchmarking, Balanced Scorecard, Kernkom petenzen, Knowledge Management, Dekonstruktion, Mergers and Acquisitions, Corpo rate Governance, E-Commerce oder Customer Relationship Management, urn hier nur einige Konzepte zu nennen. Wenn jetzt das Thema "Prozessmanagement" in den Blickpunkt gerOckt wird, so nicht urn diese Reihe fortzusetzen, sondern urn dem profanen und doch so wichtigen Anliegen der Verknupfung von unterschiedlichen Fiihigkeiten zu einer erfolgreichen Leistung Aufmerksarnkeit zu schenken. Das ist ja nicht so einfach: Mit der uns geIaufigen Organisationsstruktur teilen wir das Vnternehmen in unterschied liche Einheiten. Vnd wie auch immer die Struktur gewahlt wird, sie entscheidet sich, weil stets "zweidimensional", zugleich fUr oder gegen etwas. Allen Beteiligten ist mithin klar, dass es eines wohl ausgewogenen Zusammenwirkens der Bereiche und Abteilungen bedarf, urn gewiinschte Ergebnisse zu erzielen. Hier setzt das Prozessmanagement an: Es orientiert sich an den strukturiibergreifenden Wertschopfungsketten wie z. B. Geschiiftsanbahnung, Aufiragsabwicklung, Distribution, Beschaffung etc. und macht sie zum Gegenstand einer permanenten Optimierung Der Effekt ist erheblich: Das unternehmerische Moment wird gefOrdert. Die Beteiligten orientieren sich am Kundenwunsch, legen das Prozessangebot bedarfsgerecht aus und straffen die Leistungserstellung. Performance-Steigerungen in zweistelliger Prozentgro Be stellen sich ein.
Der Schwerpunkt des Ansatzes liegt in diesem Buch auf den organisationsübergreifenden Wertschöpfungsketten. Sie zeigen, wo und in welchen Umfang Werte im Unternehmen entstehen. Jeder Prozessabschnitt lässt sich mit gleichartigen Leistungen in der eigenen Organisation oder mit anderen Unternehmen vergleichen. Und mehr noch: Mit Prozessmanagement ist gewährleistet, dass die Wertschöpfungskette permanent überdacht und verbessert wird. So trägt es in hohem Maße zu einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit der Organisation bei.
Das Buch schildert, wie sich der Ansatz des Prozessmanagements in der Praxis verwirklichen und vervollkommnen lässt. Es führt die mit dem Prozessmanagement verbundene Dynamisierung der Organisation deutlich vor Augen. Situationsschilderungen unterstreichen die Erfordernisse der beschriebenen Methoden, und Beispiele aus der Praxis zeigen die Wirkung sowie die Machbarkeit auf.
Vorwort
Wertschöpfungsketten planen, optimieren und erfolgreich steuern -
Herausstellung der kontinuierlichen Planungs-, Führungs- und
Steuerungsaufgabe im Prozess (nicht lediglich sporadische Rationalisierung)
Unternehmerische, organisationsübergreifende Optimierung der
Leistungserstellung (nicht lediglich Verknüpfung der Linienaufgaben)
Autorentext
Matthias Hirzel gründete vor 25 Jahren das Beratungsunternehmen HLP Hirzel Leder & Partner, Managementberater PartG in Frankfurt am Main. Das Beratungsspektrum umfasst Strategie- und Geschäftsfeldplanung, Organisation und Geschäftsprozessoptimierung, Innovations- und Projektmanagement sowie Führungs- und Teamkompetenz. Hirzel ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Gabler Verlag. Frank Kühn ist Partner bei HLP.
Klappentext
Der Schwerpunkt dieses Buches liegt auf den organisationsübergreifenden Wertschöpfungsketten. Sie zeigen mit ihren Abschnitten, wo und in welchen Umfang Werte im Unternehmen entstehen. Jeder Prozessabschnitt lässt sich mit gleichartigen Leistungen in der eigenen Organisation oder mit denen anderer Unternehmen vergleichen. Mehr noch: Prozessmanagement gewährleistet, dass die Wertschöpfungskette permanent überdacht und verbessert wird. Dies erfolgt durch die Zuständigkeiten, die das Linienmanagement überlagern. Prozessmanagement richtet sich mithin auf die bereichsübergreifenden Wertschöpfungsketten. So entsteht neben dem fachlich orientierten Linienmanagement eine zusätzliche Dimension - das Prozessmanagement. Es trägt in hohem Maße zu einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit der Organisation bei.
Das Buch zeigt anhand von Methoden und Beispielen, wie sich Prozessmanagement in der Praxis verwirklichen und vervollkommnen lässt. Es gibt fundierte Antworten auf die Fragen:
§ Welcher Stellenwert kommt dem Prozessmanagement zu und welche Potenziale lassen sich nutzen?
§ Welche Zuständigkeiten, Rollen und Organe sind für das wirkungsvolle Management von Prozessen erfolgreich?
§ Wie werden Leistungsangebot und Leistungserbringung dem Kunden gerecht?
§ Wie sind die Prozessabschnitte aufeinander abgestimmt?
§ Wie lässt sich mit Selbststeuerung die Performance steigern?
§ Wie können Groupware- und Organisationstools das Prozessmanagement unterstützen?
§ Was muss getan werden, um das Prozessmanagement konsequent zu implementieren?
Matthias Hirzel ist Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter des HLP Hirzel Leder & Partner, Managementberater PartG in Frankfurt am Main.
Dr. Frank Kühn ist Gesellschafter von HLP; seine Schwerpunkte sind Projekt- und Prozessmanagement.
Inhalt
Erfolgsfaktor Prozessmanagement.- I: Methoden/Systematik.- Prozess-Konfiguration; Die Wertschöpfungskette wettbewerbsfähig machen.- Prozess-Orientierung; Leistungsangebot auf Kundenbedarf ausrichten.- Prozess-Organisation; Das Management der Wertschöpfungskette etablieren.- Prozess-Steuerung; Mit Maßstäben Performance steigern.- Prozess-Architektur; Die Prozesse im Kontext ausrichten.- II: Anwendungen/Praxisbeispiele.- Design von Dienstleistungsprozessen.- Handelshaus setzt auf Prozessmanagement; Was passiert in Keinheim?.- Prozess im Prozess; Was heißt hier Prozess?.- Prozessmanagement und Qualitätsmanagement; Missverständnisse und Stolpersteine.- Strategieprozess im fusionierten Unternehmen ;Praxisbeispiel Versicherung.- Prozess zur Planung und Steuerung von Investitionen; Praxisbeispiel Chemie.- Elektronisch gesteuerter Prozess einer Geschäftsbeziehung; Vendor Managed Inventory für die Optimierung der Lieferkette.- III: Implementierung.- Einführung von Prozessmanagement; Praxisbeispiel Lebensversicherung.- Beteiligung bei der Prozesseinführung.- Projekt: Optimierung Beschaffungsprozess; Praxisbeispiel Stadtwerke.- Einführung von Prozessmanagement bei der Produktinnovation; Praxisbeispiel Konsumgüter.- Auslegung eines Prozessmanagement-Systems; Praxisbeispiel Bank.- Die richtige Beratung?.- Die Autoren.
