

Beschreibung
Ein Theologe sollte lieber fromm statt gelehrt sein. Der Vorwurf einer gewissen Bildungsfeindlichkeit hat den Pietismus von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben namhafte Vertreter des Pietismus Kritik am herkömmlichen Theologiestudium geäußert und Reformvorsch...Ein Theologe sollte lieber fromm statt gelehrt sein. Der Vorwurf einer gewissen Bildungsfeindlichkeit hat den Pietismus von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben namhafte Vertreter des Pietismus Kritik am herkömmlichen Theologiestudium geäußert und Reformvorschläge unterbreitet. So hat schon Philipp Jacob Spener die Theologie als habitus practicus verstanden, bei dem das gründliche Studium durch allerhand übungen zu der praxi und eigenen erbauung ergänzt werden soll. Dieser Band dokumentiert Anleitungen, Kritik und Reformvorschläge zum Theologiestudium in einem breiten Spektrum. Nach Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke kommen auch wichtige Vertreter der zweiten Generation des Pietismus, des radikalen Pietismus und der Erweckungsbewegung zu Wort (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling). Neben Texten zum Universitätsstudium enthält der Band auch Ideen zu einer anschließenden praktischen Ausbildung der Theologen, Vorformen der Predigerseminare des 19. Jahrhunderts. [Pietas et eruditio. Pietistic Texts to the Study of Theology] Pietism has been blamed from the beginning for a certain anti-educationalism. On the other side, renowned pietists have criticized the traditional study of theology and have made proposals for reform. It was Philipp Jacob Spener who had already understood theology as a habitus practicus. The present volume documents instructions, critique, proposals for reform and other important sources concerning the study of theology that cover a broad temporal and contentual range. Besides Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke also representatives of the second generatio of pietism are documented (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling).
Autorentext
Klaus vom Orde, Dr. theol., Kirchenhistoriker, Leiter der Forschungsstelle "Edition der Briefe Philipp Jakob Speners" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Jg. 1956, seit 1993 tätig in verschiedenen Editionen von Briefen bekannter Pietisten.
Klappentext
"Ein Theologe sollte lieber fromm statt gelehrt sein." Der Vorwurf einer gewissen Bildungsfeindlichkeit hat den Pietismus von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben namhafte Vertreter des Pietismus Kritik am herkömmlichen Theologiestudium geäußert und Reformvorschläge unterbreitet. So hat schon Philipp Jacob Spener die Theologie als "habitus practicus" verstanden, bei dem das gründliche Studium durch "allerhand übungen ... zu der praxi und eigenen erbauung" ergänzt werden soll. Dieser Band dokumentiert Anleitungen, Kritik und Reformvorschläge zum Theologiestudium in einem breiten Spektrum. Nach Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke kommen auch wichtige Vertreter der "zweiten Generation" des Pietismus, des radikalen Pietismus und der Erweckungsbewegung zu Wort (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling). Neben Texten zum Universitätsstudium enthält der Band auch Ideen zu einer anschließenden praktischen Ausbildung der Theologen, Vorformen der Predigerseminare des 19. Jahrhunderts. [Pietas et eruditio. Pietistic Texts to the Study of Theology] Pietism has been blamed from the beginning for a certain anti-educationalism. On the other side, renowned pietists have criticized the traditional study of theology and have made proposals for reform. It was Philipp Jacob Spener who had already understood theology as a "habitus practicus". The present volume documents instructions, critique, proposals for reform and other important sources concerning the study of theology that cover a broad temporal and contentual range. Besides Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke also representatives of the "second generatio" of pietism are documented (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling).
Zusammenfassung
"e;Ein Theologe sollte lieber fromm statt gelehrt sein."e; Der Vorwurf einer gewissen Bildungsfeindlichkeit hat den Pietismus von Beginn an begleitet. Umgekehrt haben namhafte Vertreter des Pietismus Kritik am herkommlichen Theologiestudium geauert und Reformvorschlage unterbreitet. So hat schon Philipp Jacob Spener die Theologie als "e;habitus practicus"e; verstanden, bei dem das grundliche Studium durch "e;allerhand ubungen ... zu der praxi und eigenen erbauung"e; erganzt werden soll. Dieser Band dokumentiert Anleitungen, Kritik und Reformvorschlge zum Theologiestudium in einem breiten Spektrum. Nach Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke kommen auch wichtige Vertreter der "e;zweiten Generation"e; des Pietismus, des radikalen Pietismus und der Erweckungsbewegung zu Wort (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling). Neben Texten zum Universittsstudium enthlt der Band auch Ideen zu einer anschlieenden praktischen Ausbildung der Theologen, Vorformen der Predigerseminare des 19. Jahrhunderts. [Pietas et eruditio. Pietistic Texts to the Study of Theology]Pietism has been blamed from the beginning for a certain anti-educationalism. On the other side, renowned pietists have criticized the traditional study of theology and have made proposals for reform. It was Philipp Jacob Spener who had already understood theology as a "e;habitus practicus"e;. The present volume documents instructions, critique, proposals for reform and other important sources concerning the study of theology that cover a broad temporal and contentual range. Besides Johann Arndt, Philipp Jacob Spener, August Hermann Francke also representatives of the "e;second generatio"e; of pietism are documented (J. J. Rambach, J. A. Bengel, S. Gmehlin, J. F. Haug, J. H. Jung-Stilling).
Inhalt
INHALT I. Johann Arndt, Brief an Johann Gerhard, 15. Marz 1603 7 II. Philipp Jacob Spener, Pia Desideria, 1675 14 III. Veit Ludwig von Seckendorff, Wohlmeinendes unmaßgebliches Bedencken, 1680 19 IV. Philipp Jacob Spener, De impedimentis Studii theologici, 1690 29 V. August Hermann Francke, Idea studiosi Theologiae, 1712 60 VI. August Hermann Francke, Project des Seminarii Ministerii Ecclesiastici, 1714 75 VII. Ausfuhrliche Nachricht das Inspektorat zu Flechtdorf betreffend, 1704 83 VIII. Joachim Justus Breithaupt, Heinrich Lysius, Exercitatio inauguralis De Studio Theologico, 1702 107 IX. Johann Jacob Rambach, Wohl unterrichteter Studiosus Theologiae, 1737 141 X. Sigmund Christian Gmehlin, Apologetische Erklarung, 1708 187 XI. [Johann Friedrich Haug], Studenten=Gesang, 1710 191 XII. Johann Albrecht Bengel, Wolgemeinter Vorschlag wie ein Cursus theologicus in vier bis funf Jahren zu verrichten seyn mochte, A. 1742 m. Oct. 198 XIII. Johann Albrecht Bengel, Gedanken von der Einrichtung eines Compendii Theologiae 208 XIV. Christian Albrecht Doderlein, Feyerliche Rede von den hohen Vorzugen der biblischen Theologie vor der Scholastischen, [1758] 213 XV. Johann Heinrich Jung-Stilling, Der Graue Mann, 6. Stuck, 1799 233 Nachwort 242 Literaturverzeichnis 282 Editorische Notiz 301 Dank 303 Abkurzungen 304 Register der Bibelstellen 307 Register der Orte 310 Register der Personen 311
