

Beschreibung
An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferso...An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen? 'Wundervoll und clever. Macht süchtig nach mehr!' Cosmopolitan 'Überraschend und aufregend - und gleichzeitig süß und romantisch!' Heat 'Einfach unwiderstehlich' Company 'Witzig und fesselnd - die perfekte Urlaubslektüre!' Closer 'Es ist großartig, wieder von Johnny und Meg zu hören - aus der Perspektive seiner Tochter Jessie.' Leserstimme auf Goodreads
Paige Toon ist die Tochter eines Rennfahrers. Doch für ihre eigene Laufbahn schwebte ihr eher rasantes Schreiben als Fahren vor. Sie arbeitet als freie Journalistin - wenn sie nicht damit beschäftigt ist, einen weiteren internationalen Bestseller zu verfassen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Cambridge.
Autorentext
Paige Toon ist die Tochter eines Rennfahrers. Doch für ihre eigene Laufbahn schwebte ihr eher rasantes Schreiben als Fahren vor. Sie arbeitet als freie Journalistin - wenn sie nicht damit beschäftigt ist, einen weiteren internationalen Bestseller zu verfassen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Cambridgeshire.
Leseprobe
KAPITEL
"Jessie! Jessica! Mach die Tür auf!"
Unwahrscheinlich. Ich ziehe noch einmal an meiner Zigarette und schnippe die Asche träge aus dem geöffneten Fenster. Garantiert werde ich nicht wegen meines bescheuerten Stiefvaters eine köstliche Kippe verschwenden.
"Jessie, ich mein's ernst. Wenn du nicht sofort die Tür aufmachst, tret ich sie ein."
Oh, Mann. Bleib mal locker, Stu.
"Ich muss mir erst was überschmeißen. Bin in einer Minute da!", rufe ich.
"Bist du nicht. Du sitzt auf dem Fensterbrett und rauchst und trinkst meinen guten Cider. Der ist nämlich nicht mehr im Kühlschrank."
Tja. Hätte er ihn wohl besser gar nicht erst reinstellen sollen.
"Dann breche ich jetzt also die Tür auf!", brüllt er. Es folgt ein lautes Krachen.
Scheiße. Er ist echt sauer.
"Ich bin nackt!", schreie ich zurück. "Doch wenn du Bock aufs Jugendamt hast, komm ruhig rein!"
"Was fällt dir ein, junge Lady? Wenn das deine Mutter hören würde!"
"Mach keinen Stress, Stu." Seine Worte brennen förmlich in meinen Ohren.
Wütend schnippe ich die Zigarette aus dem Fenster und reiße die Tür auf. "Zur Hölle mit Mum! Sie ist tot, sie kann nichts mehr hören!"
Stuarts Gesichtsausdruck rührt mich zu Tränen. Schnell knalle ich ihm die Tür wieder vor der Nase zu und schließe ab, damit er mich nicht in eine seiner erstickenden Umarmungen ziehen kann. Ich werfe mich auf den Fußboden und heule mir die Augen aus dem Kopf. Hoffentlich rafft er jetzt endlich, dass er mich in Ruhe lassen soll.
"Jessie?", fragt er nach einer kurzen Pause leise.
Pech gehabt. "Lass mich einfach in Ruhe, Stu", erwidere ich.
"Ich möchte mit dir sprechen."
"Aber ich nicht mit dir."
"Jetzt komm schon, Jess. Ich ertrag es nicht, dich so zu sehen. Ich will für dich da sein, das alles mit dir gemeinsam durchstehen."
"Bitte", presse ich schluchzend hervor. "Bitte lass mich allein."
Stille. Ist er weg?
"Das geht nicht, und das weißt du."
Nein.
"Mach die Tür auf", versucht er es noch einmal. "Ich hab dir ein Fischstäbchen-Sandwich gemacht."
Als ob das irgendwas ändern würde. Obwohl ... eigentlich könnte ich echt gut ein Fischstäbchen-Sandwich verdrücken.
"Jessie?", fragt er noch einmal.
Mein Magen knurrt. "Ich bin in einer Minute unten." Selbst durch die massive Holztür erscheint es mir, als ob ich seine Erleichterung spüren kann.
"Okay", entgegnet er sanft.
Sowie ich sicher bin, dass er weg ist, stehe ich auf und stelle mich vor den Spiegel. Meine Nase ist rot, die Augen verquollen. Mein mittellanges, hellblondes Haar ist ein bisschen durcheinander, aber mir gefällt es so. Ich schnappe mir mein Make-up von der Kommode und tue mein Bestes, um die Flecken in meinem Gesicht abzudecken. Dieser elende Stu! Was muss er mich auch zum Heulen bringen! Mein Eyeliner ist komplett verschmiert, die Mascara verlaufen. Ich umrande mir die Augen mit schwarzem Kajal und trage frische Wimperntusche auf. Den pinkfarbenen Lippenstift stopfe ich in meine Hosentasche. Dann setze ich meine schwarze Beanie auf, greife mir meine Camouflage-Jacke und klettere aus dem Fenster.
Es ist erst sieben Uhr abends, also noch nicht dunkel. Dafür ist es ziemlich frisch für Mitte Juni. Ich schiebe die Hände tief in die Jackentaschen und stapfe in Richtung Stadt. Ob jemand von den anderen da ist? Sicherheitshalber checke ich mein Handy - keine SMS. Ich klicke auf meine Posteingangsbox, falls mir eine Nachricht entgangen sein sollte. Ganz oben steht Libbys Mail von gestern. Stirnrunzelnd stecke ich das Smartphone zurück in die Tasche. Keine Lust, ihr zu antworten. Libby war lange meine beste Freundin, nachdem sie mit neuneinhalb Jahren nach Maidenhead gezogen war. Sie will wissen, wie es mir geht. Wäre sie immer noch meine beste Freundin, müsste sie diese Frage nicht stellen. Jeder Volltrottel sieht, dass es mir nicht gut
