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Hofmannsthals Existenzbegriff interkulturell gelesen

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Beschreibung

du<. In einer späten Selbstbetrachtung seines Gesamtwerkes, Ad me ipsum (1916), erkennt Hugo von Hofmannsthal in einer Metaschau die formidable Einheit des Werkes und entwickelt, erst- und einmalig in holistisch-systematischer Prägung, sprich: als Philosoph, mit Seitenblick auf Platon, Gregor von Nyssa et altera die Begriffsdichotomie von Praeexistenz (= Noch-nicht-Existenz) und Existenz. Das in den Hafen der Existenz eingelaufene Individuum, das Zu sich selber gekommen und durch Tätigsein zum eigentlichen Sein, einem genuin sozialen Sein gelangt ist und sich als Gemeinschaftswesen versteht, muß - als Kandidat einer gelingenden ars vivendi - unter der Maxime veritabler Anteilnahme das interkulturelle Urei ausbrüten und dieses Urgut durch ein Zweites, durch die Treue bewahren und pflegen. Hugo von Hofmannsthal gehört in die Interkulturelle Bibliothek, weil er wie kein zweiter deutscher Dichter, nicht etwa mit singulär-sporadischen Vorstößen, sondern mit seinem Gesamtwerk um eine Grundidee des Interkulturellen wirbt - und dies mit einer intellektuellen Schärfe, die zumindest ein wissenschaftliches Echo verdient, wenn nicht gar mehr.

Autorentext
Michael Collel, geb. 1975, ist examinierter Promotionsstipendiat und lehrt "Neuere Deutsche Literatur" an der Universität Trier. Seine Veröffentlichungen zu Hofmannsthal, Goethe, Wolfram von Eschenbach, Epikur, Spinoza und zur sprachpragmatischen Stilistik weisen ihn als interdisziplinären Nachwuchswissenschaftler aus.

Produktinformationen

Titel: Hofmannsthals Existenzbegriff interkulturell gelesen
Autor:
EAN: 9783869450209
ISBN: 978-3-86945-020-9
Digitaler Kopierschutz: Adobe-DRM
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Bautz, Traugott
Genre: Deutscher Idealismus, 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 124
Veröffentlichung: 01.12.2004
Jahr: 2004
Dateigrösse: 0.5 MB

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