

Beschreibung
Ideal für den Einstieg ins Studium und die Berufspraxis! Dieses Lehr- und Arbeitsbuch für Studierende und die Praxis bietet eine grundlegende theoretische Einordnung der Landschaftsplanung. Die Autorinnen und Autoren stellen Basismethoden zur Erfassung und Bew...Ideal für den Einstieg ins Studium und die Berufspraxis! Dieses Lehr- und Arbeitsbuch für Studierende und die Praxis bietet eine grundlegende theoretische Einordnung der Landschaftsplanung. Die Autorinnen und Autoren stellen Basismethoden zur Erfassung und Bewertung von Landschaftsfunktionen bzw. Ökosystemleistungen vor und zeigen Wege der Ableitung von raumkonkreten Zielen und Maßnahmen auf. Zahlreiche Anwendungsbeispiele und Abbildungen erleichtern den Wissenszugang sowie den Theorie-Praxis-Transfer. Die zweite Auflage wurde komplett überarbeitet und modern gestaltet. Neu hinzugekommen sind praxisrelevante Methoden für die Themenfelder Klimaschutz oder erneuerbare Energien sowie Anpassungen, die aufgrund neuer umweltbezogener Anforderungen notwendig wurden. Der Schwerpunkt des Buches liegt jedoch weiterhin auf einem Überblick über grundlegende rechtliche und fachliche Anforderungen sowie auf praxisgerechten Erfassungs- und Bewertungsmethoden. Eine systematische Kapitelstruktur sowie Überblicke, Stichwörter und Illustrationen erleichtern die Orientierung.
Inhalt
Vorwort zur 1. Auflage 21 Vorwort zur 2. Auflage 22 1 Landschaftsplanung ein Kurzportrait 1.1 Definitionen 23 1.1.1 Landschaftsplanung im engeren und im weiteren Sinne 23 1.1.2 Planung 24 1.1.3 Landschaft 25 1.2 Kurzporträt der Landschaftsplanung 27 1.2.1 Vor welchem Werthintergrund operiert die Landschaftsplanung? (Kap. 4 und 5) 28 1.2.2 Wie geht die Landschaftsplanung vor? ( Kap. 6 bis 29) 29 1.2.3 Werden Umsetzungsbedingungen und Akteure einbezogen? ( Kap. 30 bis 34) 29 1.2.4 Welche Zukunftsperspektiven ergeben sich für die Planung?( Kap. 35, 36) 30 Literatur. 30 2 Ziel und Struktur des Buches 2.1 Jüngere Entwicklungen der Landschaftsplanung in Deutschland 32 2.2 Wer sind die Adressaten und was soll mit dem Buch vermittelt werden? 33 2.3 Was wird in diesem Buch behandelt?. 36 Literatur. 36 3 Geschichte der Landschaftsplanung in Deutschland 3.1 Ursprünge bis 1933 37 3.2 Nationalsozialismus (19331945). 38 3.3 Aufbau- und Nachkriegsphase (19451968). 40 3.4 Umweltkrise (19691980) 41 3.5 Ära bis zur Wiedervereinigung Deutschlands (19801990). 41 3.6 Entwicklung in der DDR 41 3.7 1990 bis zur Gegenwart 42 Literatur. 43 4 Umweltethische Begründungen, Leitprinzipien und Umweltziele 4.1 Umweltethische Begründungen der Ziele der Landschaftsplanung 45 4.1.1 Verschiedene Naturschutzethiken und ihre kollektive Verbindlichkeit 46 4.1.2 Praktische Konsequenzen der Naturschutzethiken 49 4.1.3 Empfehlungen für die Landschaftsplanung 50 4.2 Leitprinzipien und Umweltziele 51 4.2.1 Begriffsdefinitionen und Zielhierarchien 51 4.2.2 Leitprinzipien 51 4.2.3 Generelle Ziele zum Schutz der abiotischen Naturgüter 57 4.2.4 Generelle Ziele für den Arten- und Biotopschutz und das Landschaftserleben 58 4.3 Fazit 60 Literatur. 60 Rechtsquellen 62 5 Aufgaben und Anwendungsfelder der Landschaftsplanung 5.1 Auftrag nach dem Bundesnaturschutzgesetz 63 5.1.1 In der Landschaftsplanung darzustellende Inhalte 64 5.1.2 Verpflichtung zur Landschaftsplanung 65 5.2 Aufgaben im Zusammenhang mit räumlicher Gesamtplanung und mit Fachplanungen 65 5.2.1 Beachtung der Ziele der Raumordnung 66 5.2.2 Integration der Landschaftsplanung in die räumliche Gesamtplanung 66 5.2.3 Funktion der Landschaftsplanung zwischen Fachplanungen und räumlicher Gesamtplanung 67 5.2.4 Landschaftsplanung querschnittsorientiert oder sektoral 68 5.3 Träger, Adressaten und Aufgaben der Landschaftsplanung auf den einzelnen Planungsebenen 69 5.3.1 Landesebene: Landschaftsprogramm 71 5.3.2 Regionalebene: Landschaftsrahmenplan 75 5.3.3 Örtliche Ebene: Landschaftsplan 76 5.3.4 Grünordnungsplan 77 5.4 Landschaftsplanung in den Bundesländern 77 5.4.1 Integrationsmodelle 79 5.4.2 Verbindlichkeit der Landschaftsplanung 81 5.5 Spezielle Beiträge der Landschaftsplanung zu einzelnen anderen Instrumenten 82 5.5.1 Umweltprüfungen 82 5.5.2 Natura 2000 87 5.5.3 Biotopverbund 88 5.5.4 Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme 89 Literatur 89 Rechtsquellen. 91 6 Organisation der Landschaftsplanung 6.1 Arbeitsschritte im Planungsablauf 93 6.1.1 Einbeziehung der Adressaten 93 6.1.2 Baukastenprinzip 94 6.1.3 Unterschiede auf den Planungsebenen 94 6.2 Landschaftsplanung und HOAI 97 Literatur. 99 Rechtsquellen 99 7 Planungstheorie 7.1 Gegenstand von Erfassung und Bewertung 100 7.1.1 Relevante Landschaftsfunktionen 106 7.1.2 Darstellungen zu den Landschaftsfunktionen 109 7.2 Regeln und Anforderungen bei Erfassung, Bewertung und Prognose 110 7.2.1 Erfassung 113 7.2.2 Bewertung 118 7.2.3 Prognose 122 7.2.4 Aggregation von Einzelergebnissen zur Entscheidungsvorbereitung 125 Literatur. 127 Rechtsquellen 128 8 Informationstechnologie in der Landschaftsplanung 8.1 Einführung 129 8.2 Geoinformationssysteme (GIS). 129 8.2.1 Einsatzfelder von GIS 131 8.2.2 Technische Komponenten von GIS 132 8.2.3 Verfügbarkeit digitaler Daten 133 8.2.4 Grundfunktionalitäten eines GIS 135 8.3 Fernerkundung 140 8.4 Global Navigation Satellite Systems (GNSS) 147 Literatur 148 Rechtsquellen. 149 9 Verfahren und Datengrundlagen für Erfassung und Bewertung 9.1 Erfassung und Beurteilung der Nutzungen und Belastungen 150 9.1.1 Nutzungserfassung 150 9.1.2 Erste Beurteilung der Nutzungen und Belastungen 151 9.1.3 Die Regeln der guten fachlichen Praxis als Bewertungsmaßstab 154 9.2 Informationsquellen zu den Naturgütern 158 9.2.1 Boden 159 9.2.2 Wasser 160 9.2.3 Klima 162 9.2.4 Luft/Luftqualität 163 9.2.5 Vegetation 164 9.2.6 Flora und Fauna 164 Literatur. 165 Rechtsquellen 166 10 Erfassen und Bewerten der Geodiversität 10.1 Definitionen 168 10.2 Relevanz in der Landschaftsplanung 169 10.3 Informationsgrund lagen und Methodenvorgaben für die Erfassung und Bewertung von Geo- und Pedotopen 170 10.3.1 Kriterium Verbreitung, Seltenheit, Gefährdung 171 10.3.2 Kriterium Naturnähe der Böden 173 10.3.3 Kriterium Archiv- und Informationsfunktion 173 10.3.4 Kriterium Erhaltungszustand 174 10.4 Erfassung der schutzwürdigen Geotope und Böden im Gelände 174 Literatur. 176 Rechtsquellen 177 11 Erfassen und Bewerten der natürlichen Ertragsfunktion 11.1 Definition 178 11.2 Relevanz in der Landschaftsplanung 178 11.2.1 Darstellung der natürlichen Ertragsfunktion als Beitrag zur Flächennutzungssteuerung 178 11.2.2 Flächenkonkrete Darstellung der Anforderungen der guten fachlichen Praxis 179 11.3 Vorgehen bei der Erfassung und Bewertung 180 11.3.1 Beispielmethoden zur Erfassung und Bewertung auf der Ebene des Landschaftsplans 184 11.4 Typische Wirkfaktoren und Einflüsse 184 11.5 Erosionsempfindlichkeit und Erosionsrisiken 185 11.5.1 Wassererosion 185 11.5.2 Winderosion 188 11.5.3 Toleranzgrenzen für den Bodenabtrag 191 11.6 Empfindlichkeit gegenüber Strukturveränderungen und Standards zur Beurteilung 193 11.7 Empfindlichkeit gegenüber Entwässerung 197 11.8 Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffeinträgen 198 11.8.1 Versauerung 198 11.8.2 Organische Schadstoffe 199 11.8.3 Schwermetalle 199 11.9 Feststellen des aktuellen Risikos der Schadstoffbelastung 201 11.10 Richt- und Grenzwerte für die Bewertung der Belastungen durch Schadstoffe 203 Literatur. 206 Rechtsquellen. 209 12 Erfassen und Bewerten der Grundwasserdargebotsfunktion 12.1 Definitionen 210 12.2 Relevanz in der Landschaftsplanung 211 12.3 Vorgehen bei der Erfassung und Bewertung. 213 12.4 Typische Wirkfaktoren und Einflüsse 216 12.4.1 Grundwasserquantität 217 12.4.2 Grundwasserqualität 219 12.5 Methoden zur Bestimmung der (allgemeinen) Grundwassergefährdung 219 12.6 Methoden zur Abschätzung der Beeinträchtigung des Grundwassers durch Nitrateinträge 220 12.6.1 Nitratauswaschungsempfindlichkeit 221 12.6.2 Nitratauswaschungsrisiko 223 12.7 Methoden zur Abschätzung der Beeinträchtigung des Grundwassers durch Schwermetalle 225 12.8 Methoden zur Abschätzung der Beeinträchtigung des Grundwassers durch Pflanzenschutz- und Pflanzenbehandlungsmittel (PSM). 226 Literatur 228 Rechtsquellen 230 13 Erfassen und Bewerten der Retentionsfunktion 13.1 Definition 231 13.2 Relevanz in der L…