

Beschreibung
Digitalisierungsprozesse modifizieren die Erwerbsarbeit grundlegend. Dabei führt das Feld der Pop- und Rockmusik vor, wie neue Technologien die Genese und den Zusammenbruch von Märkten, Geschäftsmodellen und Einkommensquellen bedingen können. Das Buch gibt Ei...Digitalisierungsprozesse modifizieren die Erwerbsarbeit grundlegend. Dabei führt das Feld der Pop- und Rockmusik vor, wie neue Technologien die Genese und den Zusammenbruch von Märkten, Geschäftsmodellen und Einkommensquellen bedingen können. Das Buch gibt Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt von Musikschaffenden, die trotz beachtlicher Produktivität, Leistungs- und Lernbereitschaft, Flexibilität gegenüber ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen, hohem Kultur- und Sozialkapital und Reputation um ihren Status als Musiker*innen und Erwerbstätige bangen müssen.
Autorentext
Kristin Bothur, Dr. rer. pol., arbeitet als Forschungsmanagerin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Zuvor war sie als Forschungskoordinatorin am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik in Bremen tätig. Nach ihrem Studium der Philosophie und den Politik- und Verwaltungswissenschaften wurde sie an der Universität Bremen in Soziologie promoviert.
Inhalt
Inhalt1. Einleitung .......................................................................................................... 92. Institutioneller Kontext ................................................................................. 212.1 Kunstmärkte ........................................................................................... 212.1.1 Produzentinnen und Produktion: Akteure und Teilbereiche inKunstmärkten ........................................................................................ 232.1.2 Produkte und Marktwert ...................................................................... 242.2 Musikmärkte ........................................................................................... 292.2.1 Produzentinnen und Produktion: Akteure und Teilbereiche derMusikwirtschaft...................................................................................... 302.2.2 Produkte und Marktwert ...................................................................... 372.3 Kreativindustrien und Künstlerarbeitsmärkte .................................. 392.4 Zum Verhältnis von Staat und Kunst ................................................ 422.4.1 Wohlfahrtstaatliche Leistungen für soloselbstständigeKunstschaffende .................................................................................... 432.4.2 Öffentliche Förderung von Kunst, Kultur und Kreativindustrien . 492.4.3 Kunst und Steuern ................................................................................ 592.4.4 Urheber- und Verwertungsschutz künstlerischer Werke ................. 602.4.5 Implikationen für die individuelle Vorsorge vonKunstschaffenden ................................................................................ 632.4.6 Zusammenfassung ................................................................................. 683. Konzeptioneller Rahmen .............................................................................. 693.1 Institutionenorientierter Lebenslaufansatz........................................ 693.2 Bourdieus Kapitaltheorie ..................................................................... 723.3 Entscheiden und Handeln in einem komplexen Feld ..................... 764. Methodisches Vorgehen ............................................................................... 814.1 Untersuchungseinheit ........................................................................... 824.2 Datenerhebung ...................................................................................... 834.2.1 Interviewaufbau ..................................................................................... 844.2.2 Samplingkriterien ................................................................................... 864.3 Datenauswertung ................................................................................... 885. Typenbildung .................................................................................................. 935.1 Typenzuordnung ................................................................................... 955.2 Typenbeschreibung ............................................................................... 976. Typenübergreifende Fallbeschreibung ..................................................... 1016.1 Soziodemographische Daten ............................................................. 1016.2 Musikalische Daten ............................................................................. 1037. Vergleichende Typenanalyse ...................................................................... 1057.1 Typus I: Prekäre Künstlerinnen ...................................................... 1057.1.1 Musikalischer Zugang, Erwerbsverlauf undHandlungsorientierung ....................................................................... 1067.1.2 Musikwirtschaft: Produzentinnen und Produktion ...................... 1127.1.