

Beschreibung
Während Kommissarin Katharina von Hagemann und ihren Chef Benjamin Rehder die Frage umtreibt, was bei dem unheilvollen Unfall ihres Kollegen Tobias geschehen ist, werden Giftfrösche in Biomärkten ausgesetzt und ein Imker von seinen Bienen zu Tode gestochen. Zw...Während Kommissarin Katharina von Hagemann und ihren Chef Benjamin Rehder die Frage umtreibt, was bei dem unheilvollen Unfall ihres Kollegen Tobias geschehen ist, werden Giftfrösche in Biomärkten ausgesetzt und ein Imker von seinen Bienen zu Tode gestochen. Zwei Fälle, die vielleicht gar keine für die Ermittler sind? Trotz der Unterstützung von Vivien Rimkus fischt das Team im Trüben - auch dann noch, als weitere perfide Anschläge verübt werden. Ist es möglich, dass all diese Taten zusammenhängen?
Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg machte sie das Schreiben zu ihrem Beruf. Sie jobbte beim Radio, schrieb für Zeitungen, textete für die Werbung und arbeitete zudem als Ghostwriterin. Daneben schrieb sie 2013 gemeinsam mit Claudia Kröger den ersten Heidekrimi rund um die Ermittlerin Katharina von Hagemann. Weitere gemeinsame und auch solo geschriebene Bücher folgten. Kathrin Hanke ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, sowie bei den Mörderischen Schwestern und lebt inzwischen als freie Autorin in ihrer Heimatstadt. Claudia Kröger wurde in Hamburg geboren. Sie arbeitet als freie Autorin und Texterin für Webseiten, Marketing, Magazine und mehr. Claudia Kröger ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und lebt seit vielen Jahren mit ihrem Mann in der Nähe von Lüneburg. Die gemeinsame Leidenschaft zum Schreiben und die Liebe zur Stadt Lüneburg haben dazu geführt, dass sie zusammen mit Kathrin Hanke seit 2013 die erfolgreichen Lüneburg-Krimis rund um die Ermittlerin Katharina von Hagemann aufs Papier bringt. »Heidefluch« ist bereits ihr siebter gemeinsamer Fall.
Autorentext
Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg machte sie das Schreiben zu ihrem Beruf. Sie jobbte beim Radio, schrieb für Zeitungen, textete für die Werbung und arbeitete zudem als Ghostwriterin. Daneben schrieb sie 2013 gemeinsam mit Claudia Kröger den ersten Heidekrimi rund um die Ermittlerin Katharina von Hagemann. Weitere gemeinsame und auch solo geschriebene Bücher folgten. Kathrin Hanke ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, sowie bei den Mörderischen Schwestern und lebt inzwischen als freie Autorin in ihrer Heimatstadt. Claudia Kröger wurde in Hamburg geboren. Sie arbeitet als freie Autorin und Texterin für Webseiten, Marketing, Magazine und mehr. Claudia Kröger ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und lebt seit vielen Jahren mit ihrem Mann in der Nähe von Lüneburg. Die gemeinsame Leidenschaft zum Schreiben und die Liebe zur Stadt Lüneburg haben dazu geführt, dass sie zusammen mit Kathrin Hanke seit 2013 die erfolgreichen Lüneburg-Krimis rund um die Ermittlerin Katharina von Hagemann aufs Papier bringt. »Heidefluch« ist bereits ihr siebter gemeinsamer Fall.
Leseprobe
Mittwoch, 01.11.2017
07.17 Uhr
Bedrückt blickte Katharina auf das unbewegte fahle Gesicht des Mannes, der ihr mit seinem ansteckenden Lachen und seiner entspannten Art in den vergangenen sechseinhalb Jahren so oft das Leben etwas sonniger gemacht hatte. Jetzt war alles dunkel, nichts war mehr wie zuvor. Seit mehr als zwei Monaten wartete sie nun schon auf irgendein Zeichen, eine Veränderung, eine winzige Regung, doch bisher war jede Hoffnung vergebens.
Die Kommissarin war nicht die Einzige, deren Gedanken sich noch immer extrem häufig um Tobias Schneider drehten. Die meisten Kollegen waren in eine Art Schockstarre verfallen, als sie von Tobis schwerem Unfall erfahren hatten, und die wenigsten von ihnen verbrachten inzwischen einen Tag, ohne mindestens einmal an ihn zu denken. Während sie damals im Kommissariat erleichtert darauf angestoßen hatten, dass sie den Mörder eines kleinen Jungen überführt und zu einem Geständnis bewegt hatten, hatte eine Streife sie informiert, dass ihr Kollege mit dem Dienstwagen verunglückt war. Sie waren sofort in die Lüneburger Klinik geeilt - Katharina gemeinsam mit Benjamin Rehder in einem Auto, die Rechtsmedizinerin Frauke Bostel mit Kommissarin Vivien Rimkus in einem zweiten. Bereits auf dem Klinikflur waren sie auf eine vollkommen verzweifelte Jana Helm gestoßen. Die Verlobte von Tobi hatte Mühe gehabt, sich auf den Beinen zu halten. Hätte sie nicht ihre gemeinsame kleine Tochter dabeigehabt, wäre sie vermutlich ganz und gar zusammengebrochen.
Von den Kollegen in Uniform hatten sie bereits erfahren, dass Tobias' Wagen sich mehrfach überschlagen hatte, den Grund oder Auslöser für den Unfall kannte jedoch niemand. Alles, was sie wussten, war, dass Tobi kurz zuvor sehr aufgewühlt gewesen war. Während Katharina und Ben den überführten Kindsmörder Mirco Hartfeld vernommen hatten, hatte Tobi mit Kriminalrat Mausner, Staatsanwalt Friedberg und Kommissarin Vivien Rimkus aus dem Nebenraum das Verhör verfolgt. Nach einem kurzen Hinweis an Vivien, dass er mal frische Luft bräuchte, hatte er das Kommissariat verlassen. Da er noch nicht zurückgekehrt war, als Hartfeld in die U-Haft überstellt wurde, waren sie alle davon ausgegangen, dass Tobi direkt nach Hause zu Jana und Mia gefahren war. Es war für alle offensichtlich gewesen, wie sehr dieser Fall ihn mitgenommen hatte. Wenige Tage zuvor hatte Katharina sogar intensiver mit ihm darüber gesprochen. So trieb sie jeden Tag seit seinem Unfall die Frage um, ob sie Tobi noch mehr hätte zur Seite stehen müssen. Sie hatte gespürt, wie aufgebracht er gewesen war, als sie beide den Täter im Hotel Heideglanz festgenommen und aufs Kommissariat gebracht hatten. Dann war sie jedoch direkt mit Ben ins Verhör gegangen, anstatt zumindest kurz noch einmal mit Tobias zu reden. Möglicherweise hätte sie ihn etwas beschwichtigen können, dann wäre er nicht so voller Wut losgefahren, wäre konzentrierter gefahren ...
Hätte, wäre, wenn - Katharina wusste, dass diese Betrachtungsweise sie nicht weiterbrachte und sie nichts mehr an der Vergangenheit ändern konnte, dennoch konnte sie diese Gedanken nicht abstellen.
Sie hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit Ben darüber gesprochen, dem es ähnlich ging. Als sein Vorgesetzter machte er sich Vorwürfe, dass er Tobias nicht von dem Fall abgezogen hatte, nachdem deutlich geworden war, wie nah ihm die Geschichte ging. Ben hatte ihn dahingehend angesprochen, doch Tobi hatte sich gesperrt. Katharina und ihr Chef hatten beiderseitig versucht sich davon zu überzeugen, dass Schuldgefühle niemandem halfen, doch ein unschönes Gefühl blieb nach wie vor zurück und kam besonders stark hervor, wenn sie Tobis bewegungslosen Körper im Krankenbett liegen sahen.
Katharina seufzte und ließ ihren Blick durch das Krankenzimmer wandern. Auf dem kleinen Tisch stand ein Strauß leuchtender Sonnenblumen, an der Wand hingen ein paar Bilder, die Mia für ihren Papa gemalt hat
