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Der Einfluss des Islam auf die Politik in Indonesien

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Seit der Abspaltung Pakistans von Indien ist Indonesien der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Erde. Von den fast 220 Millionen Indonesiern sind etwa 88% (über 180 Mio.) Moslems. Obwohl der Islam nicht die offizielle Staatsreligion ist und auch in der Verfassung keine ausdrückliche Erwähnung findet, spielt er für die politische und soziale Entwicklung des Landes doch eine zentrale Rolle. Seit der Gründung des ersten islamischen Königreichs auf dem heutigen Staatsgebiet im 13. Jahrhundert, hat der Islam die Kultur des Landes und die Identität seiner Einwohner entscheidend geprägt. Vor diesem Hintergrund gestaltet sich die Fragestellung der vorliegenden Arbeit – welchen Einfluss hat der Islam in Indonesien auf die Politik des Landes? – äußerst interessant. Indonesien ist heute nicht nur der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Erde, sondern auch die drittbevölkerungsreichste Demokratie. Mit einer Landfläche von 1,9 Mio. qkm ist es das größte Land in Südostasien; größer als alle EU-Staaten zusammen. Die enorme Heterogenität Indonesiens gründet sich nicht zuletzt auf seine geographische Zersplitterung. Verteilt auf tausenden Inseln leben Menschen unterschiedlichster Religionszugehörigkeiten. Anthropologen unterscheiden mehrere hundert Ethnien. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des administrativen und politischen Zentrums um die Hauptstadt Jakarta, im Westen der Hauptinsel Java, unterscheidet sich von den meisten Außenprovinzen beträchtlich. Der vielgerühmte, enorme wirtschaftliche Aufstieg Indonesiens bis zur Asienkrise 1997 beschränkte sich hauptsächlich auf den Westen Javas und auf einzelne verstreute Handelszentren. Auf der am dichtesten besiedelten Insel Java leben mehr als die Hälfte aller indonesischen Einwohner, obwohl die Fläche der Insel lediglich sieben Prozent des gesamten Territoriums ausmacht. Die Tatsache, dass es bislang gelungen ist, das Land als ehemaliges koloniales Konstrukt der Niederländer zusammenzuhalten, ist angesichts der beschriebenen Gegensätzlichkeiten erstaunlich. Dennoch kennzeichnet die aktuellere politische Situation nach der Amtsniederlegung des ehemaligen patriarchischen Herrschers Suharto im Jahre 1998 ein hohes Maß an Instabilität. Nach 32 Jahren autoritärer Führung ist es in den letzten gut vier Jahren noch nicht gelungen, eine stabile politische Ordnung aufzubauen. Ein potentielles Auseinanderbrechen des Landes stellt nach wie vor eine akute Gefahr dar. In der neuen [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Seit der Abspaltung Pakistans von Indien ist Indonesien der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Erde. Von den fast 220 Millionen Indonesiern sind etwa 88% (über 180 Mio.) Moslems. Obwohl der Islam nicht die offizielle Staatsreligion ist und auch in der Verfassung keine ausdrückliche Erwähnung findet, spielt er für die politische und soziale Entwicklung des Landes doch eine zentrale Rolle. Seit der Gründung des ersten islamischen Königreichs auf dem heutigen Staatsgebiet im 13. Jahrhundert, hat der Islam die Kultur des Landes und die Identität seiner Einwohner entscheidend geprägt. Vor diesem Hintergrund gestaltet sich die Fragestellung der vorliegenden Arbeit ? welchen Einfluss hat der Islam in Indonesien auf die Politik des Landes? ? äußerst interessant.Indonesien ist heute nicht nur der bevölkerungsreichste muslimische Staat der Erde, sondern auch die drittbevölkerungsreichste Demokratie. Mit einer Landfläche von 1,9 Mio. qkm ist es das größte Land in Südostasien; größer als alle EU-Staaten zusammen. Die enorme Heterogenität Indonesiens gründet sich nicht zuletzt auf seine geographische Zersplitterung. Verteilt auf tausenden Inseln leben Menschen unterschiedlichster Religionszugehörigkeiten. Anthropologen unterscheiden mehrere hundert Ethnien. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des administrativen und politischen Zentrums um die Hauptstadt Jakarta, im Westen der Hauptinsel Java, unterscheidet sich von den meisten Außenprovinzen beträchtlich. Der vielgerühmte, enorme wirtschaftliche Aufstieg Indonesiens bis zur Asienkrise 1997 beschränkte sich hauptsächlich auf den Westen Javas und auf einzelne verstreute Handelszentren. Auf der am dichtesten besiedelten Insel Java leben mehr als die Hälfte aller indonesischen Einwohner, obwohl die Fläche der Insel lediglich sieben Prozent des gesamten Territoriums ausmacht. Die Tatsache, dass es bislang gelungen ist, das Land als ehemaliges koloniales Konstrukt der Niederländer zusammenzuhalten, ist angesichts der beschriebenen Gegensätzlichkeiten erstaunlich. Dennoch kennzeichnet die aktuellere politische Situation nach der Amtsniederlegung des ehemaligen patriarchischen Herrschers Suharto im Jahre 1998 ein hohes Maß an Instabilität. Nach 32 Jahren autoritärer Führung ist es in den letzten gut vier Jahren noch nicht gelungen, eine stabile politische Ordnung aufzubauen. Ein potentielles Auseinanderbrechen des Landes stellt nach wie vor eine akute Gefahr dar. In der neuen []

Produktinformationen

Titel: Der Einfluss des Islam auf die Politik in Indonesien
Autor:
EAN: 9783832473211
ISBN: 978-3-8324-7321-1
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 123
Veröffentlichung: 17.10.2003
Dateigrösse: 0.8 MB

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