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»Ich besaß einen Garten in Schöneiche bei Berlin«

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Schöneiche ist ein ruhiger, grüner Ort im Speckgürtel von Berlin. 1933 waren 170 der 5000 Einwohner jüdisch - ... Weiterlesen
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Beschreibung

Schöneiche ist ein ruhiger, grüner Ort im Speckgürtel von Berlin. 1933 waren 170 der 5000 Einwohner jüdisch - ein paar Jahre später waren die jüdischen Nachbarn verschwunden, in ihren Häusern wohnten andere. Geschah das wirklich unbemerkt? Wer organisierte das Verschwinden der Menschen und wohin kamen ihre Möbel, ihre Fahrräder und ihr Hausrat?

Jani Pietsch, Politikwissenschaftlerin und Historikerin, lebt als freie Autorin und Sachbuchlektorin in Schöneiche bei Berlin. Sie organisierte 2001 eine Ausstellung zum Thema, die im Brandenburgischen Landtag, der Staatskanzlei Potsdam und in der Kleinen Synagoge in Erfurt zu sehen war.

Vorwort
Die Enteignung jüdischer Nachbarn und die deutsche Bürokratie

Autorentext
Jani Pietsch, Politikwissenschaftlerin und Historikerin, lebt als freie Autorin und Sachbuchlektorin in Schöneiche bei Berlin. Sie organisierte 2001 eine Ausstellung zum Thema, die im Brandenburgischen Landtag, der Staatskanzlei Potsdam und in der Kleinen Synagoge in Erfurt zu sehen war.

Klappentext

Aus zum Teil heimlich zugesteckten Hinweisen älterer Bewohner und Unmengen von Archivmaterial rekonstruiert Jani Pietsch die Schicksale der jüdischen Schöneicher und das Verhalten ihrer Nachbarn. Das bürokratische Handlungsgeflecht der Enteignung, das sie enthüllt, reichte vom Bürgermeister über den Landrat und die Kreisverwaltung bis zum Regierungspräsidenten, von der Gebrauchtwarenhändlerin über den Transportunternehmer bis zum Käufer und Nachmieter. Die Geschichte endet freilich nicht 1945. Schöneiche gehörte zur DDR, und für die Überlebenden und ihre Kinder und Enkel taten sich endlose bürokratische Hindernisse auf,die eine Rückgabe und Entschädigung verzögerten ? auch noch nach dem Fall der Mauer. Jani Pietsch erzählt vor allem von den Menschen und vermittelt dabei das Psychogramm eines ganz normalen Ortes ebenso wie das Räderwerk einer seelenlosen Bürokratie.



Inhalt
I.Inmitten der Peripherie Eine EinführungII.GeflüchtetDaten und Fakten zur EmigrationWir vier sind G'tt sei Dank gesund Briefe in die EmigrationBetty und Hermann Baranski, Edith und Bruno Neumann, Ruth NeumannKeine Kunst in GroßbritannienMax und Margarete LevyFriedhof ShanghaiEugen WolffheimMit Lenin und Stalin nach Prag, Paris und LondonIlse KronerIII. DeportiertDaten zu Deportationen und MordNach OstenLilly und Ernst BaumWir müssen verreisenBertha und Samuel BreslauerDer Tod vor der DeportationFritz SoberskiIV.UntergetauchtDaten zur Flucht in die IllegalitätMit 67 Jahren in den UntergrundCecilie RudnikBeim Maurermeister Sally SimoniZivilcourage in UniformMax DittrichV.Geschützt?Daten zu jüdisch-nichtjüdischen FamilienKarriere geht vorSusanne RitscherZu Juden gemacht Wolfgang KolsenEin Glück Hermann DoeblinKatholische Witwe mit sieben KindernMartha FleischerVI.Verwaltet und entschädigtDaten zur Entschädigung in Ost und West Stadtschularzt will seinen Arbeitsplatz zurückJulius GoldsteinAnerkennung als rassisch Verfolgter verweigert Rudolf OstenHaus gegen LebenKurt Louis und Martha Ellon, Heinz EllonChronologie eines Gartens Sophie und David EngländerVII. Die Namen der jüdischen SchöneicherVIII. Anhang1. Anmerkungen 2. Archive3. Nicht veröffentlichte Quellen4. Interviews5. Veröffentlichte Quellen 6. Literatur 7. Abbildungsnachweis8. AbkürzungenDank

Produktinformationen

Titel: »Ich besaß einen Garten in Schöneiche bei Berlin«
Untertitel: Das verwaltete Verschwinden jüdischer Nachbarn und ihre schwierige Rückkehr
Autor:
EAN: 9783593402390
ISBN: 978-3-593-40239-0
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Campus Verlag
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 280
Veröffentlichung: 13.03.2006
Jahr: 2006

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