

Beschreibung
Der moderne Ratgeber für ein stilvolles Miteinander Gute Umgangsformen sind wieder in. Sie stellen einen wichtigen Schlüssel zu beruflichem und privatem Erfolg dar. Und nicht zuletzt machen sie ein harmonisches Zusammenleben erst möglich. Der neue Taschen-Knig...Der moderne Ratgeber für ein stilvolles Miteinander Gute Umgangsformen sind wieder in. Sie stellen einen wichtigen Schlüssel zu beruflichem und privatem Erfolg dar. Und nicht zuletzt machen sie ein harmonisches Zusammenleben erst möglich. Der neue Taschen-Knigge ist ein aktueller Ratgeber für den perfekten Auftritt: In ausführlichen Kapiteln mit wichtigen Hintergrundinformationen finden Sie Regeln für gutes Benehmen sowohl im Alltag als auch in besonders brenzligen Situationen, kurz: für alle Lebenslagen. - Das gelungene Miteinander Höflichkeit zu Hause und auf Reisen - Umgangsformen im Beruf passende Kleidung und richtiges Auftreten - Die hohe Kunst des Speisens perfekt als Gast und Gastgeber - Moderne Kommunikation mit Stil Netiquette am Smartphone, in sozialen Netzwerken, im E-Mail-Verkehr usw. Und jetzt neu: - Kleiner Gesundheits-Knigge Maskentragen, Händeschütteln und andere Achtsamkeiten - Er, sie, ens Tipps und Tricks zur Gendersprache Mit Fettnäpfchen-Radar an jedem Kapitelende, umfassendem Stichwortregister und einem Glossar des guten Benehmens zum schnellen Nachschlagen. Erweiterte und aktualisierte 6. Auflage!
Zeitgemäße Umgangsformen im digitalen Zeitalter
Autorentext
Herbert Schwinghammer (geb. 1952) ist seit drei Jahrzehnten als Sachbuchautor tätig und ist unter anderem für seinen Bestseller Knaurs neuer Knigge bekannt. Außerdem hat er zahlreiche Bücher zu verschiedenen schul- und alternativmedizinischen Themen etwa Fettkiller Artischocke, Hormone, die das Leben steuern und Brainfood Essen, das intelligent macht verfasst. Herbert Schwinghammer war Mitbegründer des Münchner Gesundheitsmagazins TOPFIT.
Leseprobe
Auszug aus dem Kapitel "Moderne Kommunikation": GESCHLECHTERGERECHTE SPRACHE Lange Zeit war es hierzulande üblich, beim Sprechen oder Schreiben Personen oder Berufe grammatisch nur mit der männlichen Form zu bezeichnen, obwohl es in der Regel auch eine weibliche Wortform gibt. Demgegenüber zielt eine "gendergerechte" Sprache darauf ab, die Gleichbehandlung aller Geschlechter zum Ausdruck zu bringen, sodass sich alle gleich behandelt und alle gleichermaßen angesprochen fühlen: Frauen ebenso wie Männer, Mädchen ebenso wie Jungen. Dies gelingt mit der Verwendung einer geschlechtergerechten Sprech- oder Schreibweise, bei der entweder beide Geschlechter genannt werden, die weibliche Form durch Abkürzung hinzugefügt oder eine geschlechterneutrale Form statt der männlichen Form gewählt wird. Also zum Beispiel "die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bzw. "der/die Mitarbeiter/-innen" oder "die MitarbeiterInnen" oder als geschlechterneutrale Form "die Mitarbeitenden". GENDER-ZEICHEN Eine weitere Möglichkeit ist das Benutzen eines sogenannten Gender- bzw. Wortbinnen-Zeichens: Zwischen männlicher und weiblicher Endung wird ein Sternchen, ein Doppelpunkt oder ein Unterstrich eingefügt. Analog dazu wird beim Sprechen des Wortes eine kurze Pause gemacht: also etwa "Lehrer" Pause "innen". Vor allem die Nutzung dieser Sonderzeichen sorgt für kontroverse Diskussionen. Kritiker verweisen unter anderem darauf, dass der Lesefluss, die Verständlichkeit, die Vorlesbarkeit und die automatische Übersetzbarkeit durch Sonderzeichen beeinträchtigt wird. Deshalb lehnt es zum Beispiel auch der Rat für deutsche Rechtschreibung (seit 2004 die maßgebliche Instanz in Fragen der Orthografie) ab, den Genderstern oder andere geschlechtergerechte Sprachzeichen in das amtliche Regelwerk aufzunehmen. In einigen Bundesländern ist die Verwendung der geschlechtersensiblen Gendersprache in Behörden, Schulen und Hochschulen generell verboten. SCHON GEWUSST? Gendern ist auch eine Frage der Identität. Denn der englische Begriff "gender" bedeutet übersetzt "Geschlecht". Damit ist jedoch nicht das biologische Geschlecht, sondern das soziale Geschlecht bzw. die Geschlechtsidentität gemeint. Es geht also genau genommen um das gelebte und gefühlte Geschlecht eines Menschen. Dieser Aspekt ist vor allem für Personen wichtig, bei denen ihr gelebtes Geschlecht bzw. ihre Geschlechtsidentität nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, mit dem sie geboren wurden. GESCHLECHTERGERECHT FORMULIEREN SO GEHT'S Um es gleich vorweg zu sagen: Verbindliche Regelungen für das "Gendern" gibt es bislang nicht. Es spricht aber nichts dagegen, sich dennoch darum zu bemühen, sich möglichst geschlechtergerecht auszudrücken. Im Gegenteil: Eine Anpassung der Kommunikation im Alltag, am Arbeitsplatz und überhaupt im sozialen Miteinander sorgt dafür, dass sich niemand übergangen oder ausgeschlossen fühlt: 1. Nutzen Sie, wenn möglich, neutrale Bezeichnungen, also zum Beispiel "Mitarbeitende" anstelle von "Mitarbeitern", "Ansprechperson" anstelle von "Ansprechpartner", "Teilnehmende " anstelle von "Teilnehmern", "Studierende" anstelle von "Studenten", "Familienmitglied" anstelle von "Angehöriger", aber auch "Beschäftigte", "Team", "Lehrkräfte ", "Fachkräfte", "Anwesende", "medizinisches Personal ", "Verkaufspersonal", "Abteilungsleitung" etc. 2. Auch Umschreibungen können weiterhelfen, etwa "Menschen ohne Vorerfahrung" statt "Anfänger", "Wer ist als Nächstes dran?" statt "Der Nächste, bitte", "Handelskontakt " statt "Handelspartner", "Paararbeit" statt "Partnerarbeit " etc. (...)
Inhalt
INHALT Vorwort "Über den Umgang mit Menschen" TISCHLEIN DECK' DICH ... Der perfekt gedeckte Tisch Wie benutzt man was? Allgemeine Regeln am Tisch Gourmet-Genuss am Büfett? Zwischen den Gängen Versäumnisse von Küchen- und Servicepersonal FETTNÄPFCHEN Am Esstisch DIE HOHE KUNST DES ESSENS Vorspeisen Fisch und Meeresfrüchte Fleisch Geflügel Gemüse Käse Dessert FETTNÄPFCHEN Komplizierte Speisen DIE GELUNGENE EINLADUNG Einladungen versenden Die Gäste treffen ein FETTNÄPFCHEN Rund um die Einladung KLEIDER MACHEN LEUTE? Freizeitkleidung Die Kleidung bei gehobenen Feierlichkeiten Die Kleidung im Beruf Besondere Anlässe Teure Kleidung fast ungenutzt im Schrank? FETTNÄPFCHEN Kleider machen Leute DIE UMGANGSFORMEN IM BERUF Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern Allgemeines über das Verhalten im Beruf FETTNÄPFCHEN Umgangsformen im Beruf GESUNDHEITS-KNIGGE So schützen Sie sich! Händeschütteln ja oder nein? Maske tragen ja oder nein? FETTNÄPFCHEN Husten, Schnupfen und Co. MODERNE KOMMUNIKATION Geschäftlich und privat Geschlechtergerechte Sprache Handy und Telefon Die E-Mail unverzichtbarer Teil der Kommunikation Chat-Rooms, Facebook und X (ehemals Twitter) Die Messenger-Programme und SMS Der Brief FETTNÄPFCHEN Kommunikation DIE KONVERSATION: LUST ODER LAST? Die hohe Schule des Sprechens Der Umgang mit Gesprächspartnern FETTNÄPFCHEN Konversation GUTES BENEHMEN AUF REISEN Gut vorbereitet reisen Die Eigenheiten des Gastlandes achten Gesund bleiben auf Reisen FETTNÄPFCHEN Unterwegs im Ausland DAS PERSÖNLICHE AUFTRETEN Die Körperhaltung Körperhygiene und -pflege FETTNÄPFCHEN Persönliches Auftreten DIE FAMILIE UND IHRE FESTE Der Umgang in der Kleinfamilie Familienfeste FETTNÄPFCHEN Familie und ihre Feste KRANKHEIT UND TOD Ans Bett gefesselt Der Todesfall FETTNÄPFCHEN Schwere Krankheit und Tod DIE LIEBEN NACHBARN Eine gute Nachbarschaft pflegen Für ein harmonisches Zusammenleben FETTNÄPFCHEN Nachbarschaft VON MENSCH ZU MENSCH Rücksichtnahme statt Ausgrenzung Umgangsformen in der Öffentlichkeit Situationen im Alltag FETTNÄPFCHEN Unter Menschen Glossar des guten Benehmens Stichwortverzeichnis Anhang: SMS-Sprache
