

Beschreibung
Eine fröhliche Kinderbuchreihe über Anderssein, Freundschaft und den Mut, du selbst zu sein Das Beste aus zwei Welten: Feen und Vampire! Bazilla wird 10 Jahre alt - und damit endlich ein richtiger Vampir! Ganz Burg Morchelfels feiert. Doch an ihrem Geburtstag ...Eine fröhliche Kinderbuchreihe über Anderssein, Freundschaft und den Mut, du selbst zu sein Das Beste aus zwei Welten: Feen und Vampire! Bazilla wird 10 Jahre alt - und damit endlich ein richtiger Vampir! Ganz Burg Morchelfels feiert. Doch an ihrem Geburtstag erlebt Bazilla eine riesige Überraschung: Statt der heiß ersehnten Vampirzähne wachsen ihr plötzlich durchsichtige Flügel! Und so kommt heraus, dass sie eigentlich eine Fee ist. Schleimiger Krötzenrotz aber auch! Als wäre das nicht schon schrecklich genug, muss sie nun auch noch aufs Feen-Internat gehen. Die freche Bazilla unter rosa gekleideten Feenkindern - ob das gutgeht? Mit vielen tollen Bildern von Angela Gstalter Dieser Titel ist bei Antolin gelistet.
Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt in Oberbayern. Nach einem Psychologiestudium war sie zunächst als Journalistin tätig, ehe sie ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München erhielt. Seitdem arbeitet sie erfolgreich als freie Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Nach Der zauberhafte Eisladen folgt mit Bazilla nun der Auftakt ihrer neuen Reihe. Angela Gstalter studierte zunächst Modedesign in Berlin und arbeitete anschließend als Grafikdesignerin für einige Jahre in einer Werbeagentur. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Heidelberg und hat sich mit dem selbstständig gemacht, was sie am allerliebsten tut, dem Illustrieren von Kinderbüchern.
Bazilla wird 10 Jahre alt - und damit endlich ein richtiger Vampir! Ganz Burg Morchelfels feiert. Doch an ihrem Geburtstag erlebt Bazilla eine riesige Überraschung: Statt der heiß ersehnten Vampirzähne wachsen ihr plötzlich durchsichtige Flügel! Und so kommt heraus, dass sie eigentlich eine Fee ist. Schleimiger Krötenrotz aber auch! Als wäre das nicht schon schrecklich genug, muss sie nun auch noch aufs Feen-Internat gehen. Die freche Bazilla unter rosa gekleideten Feenkindern - ob das gutgeht?
Autorentext
Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt in Oberbayern. Nach einem Psychologiestudium war sie zunächst als Journalistin tätig, ehe sie ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München erhielt. Seitdem arbeitet sie erfolgreich als freie Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Nach Der zauberhafte Eisladen folgt mit Bazilla nun der Auftakt ihrer neuen Reihe.Angela Gstalter studierte zunächst Modedesign in Berlin und arbeitete anschließend als Grafikdesignerin für einige Jahre in einer Werbeagentur. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Heidelberg und hat sich mit dem selbstständig gemacht, was sie am allerliebsten tut, dem Illustrieren von Kinderbüchern.
Leseprobe
Kapitel 1
Geisterstunde
und
Geburtstagsfieber
Der Vollmond stand rund und hell über dem Finsterwald, und sein bleiches Licht beleuchtete die Zinnen von Burg Morchelfels. Gerade als sich eine schwarze Wolke vor den Mond schob, fing die Uhr im Burgturm an zu schlagen. Der erste hallende Glockenton drang durch die schmalen Fenster der dicken steinernen Burgmauer.
Bazilla schlug die Augen auf. Um sie herum herrschte absolute nachtschwarze Finsternis. Nicht der kleinste Lichtstrahl drang an ihre Augen. Leise zählte sie die Glockenschläge mit: »Drei, vier, fünf ...«
Noch etwas schlaftrunken traf sie die Vorbereitungen, um aufzustehen. Doch - halt! War da nicht ein Geräusch?
Klack, klack, klack ... Bazilla spitzte die Ohren. Was war denn das für ein Klappern, das sich näherte? Gleich darauf ertönte ein Schleifen und Scharren. Ein heller Streifen Fackellicht fiel auf ihr Gesicht, und Bazilla kniff geblendet die Augen zusammen.
»Geisterstunde«, dröhnte eine tiefe Stimme. »Sie kommen, um dich zu hoooolen!«
Vorsichtig öffnete Bazilla die Augen - und schaute direkt ins Gesicht eines Ritters. Er klapperte mit seiner Rüstung, und durch einen Schlitz in seinem eisernen Visier blickte er Furcht einflößend auf sie herunter. Kichernd setzte Bazilla sich auf. »Darauf falle ich nicht rein, Sir Toby! Da kannst du deine Stimme verstellen, bis du klingst wie ein ... ein untoter Walfisch!«
»Ach Menno«, grummelte der Angesprochene. Er schnaubte enttäuscht, und geisterhaft blauer Nebeldampf drang aus dem Visier der Ritterrüstung. Sir Toby war nämlich ein Geist. Besser gesagt ein Geisterritter und auf diese Bezeichnung legte er großen Wert. Wie bei fast jedem Gespenst war seine Gestalt beinahe durchsichtig. Trotzdem sah man anhand seiner - ebenfalls geisterhaften - Ritterrüstung, dass er nicht nur ziemlich klein, sondern auch ganz schön dick war. Jetzt rasselte er davon - sichtlich beleidigt, weil er Bazilla nicht hatte erschrecken können.
In diesem Moment schlug die Glocke zum zwölften Mal.
Mitternacht, dachte Bazilla zufrieden. Endlich! Sie rieb sich die Augen und gähnte herzhaft, ehe sie ihre schwarze Bettdecke zurückschlug. Dann rekelte und streckte sie sich in ihrem Sarg, der mit violettem Samt ausgekleidet war.
Sarg? Logisch! Schließlich war Bazilla ein Vampirmädchen, und alle Vampire schlafen in Särgen. Etwas anderes ging gegen die Ehre.
Schwungvoll hüpfte Bazilla heraus, sodass der zurückgeschobene Deckel des Sargs mit einem lauten Knall endgültig auf dem Boden landete.
Gleich darauf erhoben sich drei weitere Gestalten aus ihrer jeweiligen Schlafstätte. Die schlanke Frau ganz links war Bazillas Mutter, Gräfin von Morchelfels. Ihre dunklen Haare waren zu einem perfekten Knoten geschlungen, und ihr dunkelrotes Kleid aus schwerem Samt hatte die gleiche Farbe wie das Innenfutter ihres Sargs. Sie blinzelte ins Fackellicht, und auf ihrer glatten weißen Stirn erschienen zwei winzige senkrechte Falten. »Oh, Bazilla! Wie oft habe ich dir gesagt: Contenance!«, seufzte sie. Doch schon beim Anblick des wilden Haarschopfs ihrer Tochter und ihrem frechen Grinsen musste die Vampirgräfin lächeln. An Bazilla prallten ihre Ermahnungen ab.
»Jetzt chill mal, Mama«, erwiderte sie fröhlich. Diesen Ausdruck hatte Bazilla erst neulich auf einem ihrer nächtlichen Ausflüge aufgeschnappt, als sie einer Gruppe halbwüchsiger Menschen begegnet war. Einer von ihnen hatte diesen Satz in ein schmales, rechteckiges Gerät gesprochen, das die Menschen Handy nannten. Mit dessen Hilfe konnten sie miteinander sprechen, auch wenn sie Kilometer voneinander entfernt waren. Wirklich erstaunlich. Aber Bazilla war weniger von der Technik als von dem Satz begeistert. »Chill mal, Mama«, klang einfach lässig, fand sie. Richtig cool! Das wollte sie von nun an öfter benutzen!
»Was muss ich
