

Beschreibung
Mit hinreißend schwarzem Humor und einer Prise Erotik beobachtet Gaby Hauptmann das Treiben des Jetset. Marc Richard, erfolgreicher deutscher Modedesigner, liebt seine gemütlichen Türkei-Ferien mit Familie und guten Freunden an Bord einer bauchigen Segelyacht....Mit hinreißend schwarzem Humor und einer Prise Erotik beobachtet Gaby Hauptmann das Treiben des Jetset. Marc Richard, erfolgreicher deutscher Modedesigner, liebt seine gemütlichen Türkei-Ferien mit Familie und guten Freunden an Bord einer bauchigen Segelyacht. Als der Szeneplayboy Franco sein Schnellboot längsseits legt und mit einigen Models die Yacht entert, ist Marc Richard wenig begeistert. Anders seine Tochter Kim und ihre Freundin Alissa: Bald ist auf den Booten und im Wasser eine ausgelassene Party im Gange. Bis Franco plötzlich nicht mehr auftaucht! Als schon am nächsten Tag die Zeitungen von seinem Verschwinden berichten, beschleicht Alissa eine bange Ahnung ... Gaby Hauptmanns Bestseller ist so anregend wie ein prickelnder Ausflug über das kristallklare Wasser des Mittelmeers!
Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane 'Suche impotenten Mann fürs Leben', 'Nur ein toter Mann ist ein guter Mann', 'Die Lüge im Bett', 'Eine Handvoll Männlichkeit', 'Die Meute der Erben', 'Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig', 'Fünf-Sterne-Kerle inklusive', 'Hengstparade', 'Yachtfieber', 'Ran an den Mann', 'Nicht schon wieder al dente', 'Rückflug zu verschenken', 'Ticket ins Paradies', 'Hängepartie', 'Liebesnöter', 'Zeig mir was Liebe ist', ' Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud' und 'Scheidung nie - nur Mord!' sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände 'Frauenhand auf Männerpo' und 'Das Glück mit den Männern', ihr ganz persönliches Buch 'Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben', das Kinderbuch 'Rocky der Racker', die mehrbändigen Jugendbuchreihen 'Alexa, die Amazone' und die 'Kaya'-Reiterbücher, sowie 'Wo die Engel Weihnachten feiern' und die von ihr herausgegebene Anthologie 'Gelegenheit macht Liebe'. Zuletzt erschien 'Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!'. 2019 moderierte Gaby Hauptmann die Runde 'Talk am See' im SWR, in der sie wöchentlich mit Prominenten und Gästen aus der Region zu aktuellen Themen sprach.
Autorentext
Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane "Suche impotenten Mann fürs Leben", "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann", "Die Lüge im Bett", "Eine Handvoll Männlichkeit", "Die Meute der Erben", "Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig", "Fünf-Sterne-Kerle inklusive", "Hengstparade", "Yachtfieber", "Ran an den Mann", "Nicht schon wieder al dente", "Rückflug zu verschenken", "Ticket ins Paradies", "Hängepartie", "Liebesnöter", "Zeig mir was Liebe ist", " Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud" und "Scheidung nie - nur Mord!" sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände "Frauenhand auf Männerpo" und "Das Glück mit den Männern", ihr ganz persönliches Buch "Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben", das Kinderbuch "Rocky der Racker", die mehrbändigen Jugendbuchreihen "Alexa, die Amazone" und die "Kaya"-Reiterbücher, sowie "Wo die Engel Weihnachten feiern" und die von ihr herausgegebene Anthologie "Gelegenheit macht Liebe". Zuletzt erschien "Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!". 2019 moderierte Gaby Hauptmann die Runde "Talk am See" im SWR, in der sie wöchentlich mit Prominenten und Gästen aus der Region zu aktuellen Themen sprach.
Leseprobe
DAS RENNBOOT SCHOB SICH LANGSAM, fast lautlos, an die Längsseite des bauchigen großen Segelschiffs. Marc Richard sah es erst, als die Festmacherleinen herüberflogen.
»Oh, nein«, sagte er und verzog das Gesicht. »Sag ihm, daß ich nicht da bin!«
»Kann ich nicht«, entgegnete seine Frau, »ich bin auch nicht da!«
Sie drückten sich beide in die blauen Leinenkissen ihrer Stühle, halb verdeckt durch die mächtigen Holzvorbauten am Heck des Schiffes.
»Wieso weiß er, wo wir stecken?« wollte Marc halblaut wissen.
»Ich hab's ihm sicherlich nicht gesagt!«
»Und was machen wir jetzt?«
Pia linste vorsichtig um die Ecke.
»Er kommt tatsächlich an Bord!«
Marc seufzte.
»Und nicht nur er!«
Marc runzelte die Stirn. »Was soll das heißen?«
In dem Moment setzte laute Discomusik ein, dröhnte mit harten Bässen vom Rennboot herüber und deckte alles zu.
Marc sprang auf. Er war ein drahtiger Mann Ende Fünfzig, kurzgeschnittenes weißes Haar, braungebrannt. »Habt ihr noch alle?« Mit wenigen Sätzen war er an der Reling.
»Na, da bist du ja!« Breit grinsend stand Franco vor ihm, ein italienischer Playboy deutscher Abstammung.
Marc holte tief Luft. »Schalt bloß dieses Gewummer ab!« Franco schnippte kurz zu seinem Boot hinüber, ein langbeiniges Geschöpf in blaßrosa Bikini, dunkel gebräunter Haut und strohblonden Haaren drückte auf einen Knopf an der unübersichtlichen Instrumententafel. Augenblicklich war es still. Und augenblicklich gab es Protest aus dem Hintergrund.
Marc drehte sich um. Das hätte er sich denken können, seine Tochter Kim und deren Freundin Alissa standen hinter ihm.
»Laß doch!« Kim warf ihm einen typischen Tochter-Vater Blick zu: »Sei doch kein Spielverderber.«
Alissa blinzelte verschlafen zu dem Boot hinüber. »Gibt's 'ne Party?«
»Verschon mich bitte damit«, sagte Marc und drehte sich hilfesuchend nach Pia um. Sie hatte sich ein weißes Herrenhemd übergeworfen und kam heran.
»Das ist eine Überraschung«, sagte sie indifferent und reichte Franco ihre Hand, die er übersah.
Statt dessen zog er sie gleich in seine Arme, küßte sie rechts und links auf die Wange und grinste dabei Marc an. »Habt ihr wirklich geglaubt, ihr könntet euch vor der Welt verstecken?«
»Och ...« Marc tat unschuldig. »Und jetzt willst du dich mit deiner Bande hier bei uns einnisten?«
Franco lachte. »Ich wollte mal meinen Mädchen hier den berühmten Modedesigner aus Deutschland vorstellen«, sagte er laut, und leise fügte er mit Verschwörermiene hinzu: »Ein bißchen mit dir angeben, versteht sich ...«
»Das fehlt mir noch!« Marc schaute zu dem Rennboot, eine feuerrote Zigarre mit weißer Lederinnenausstattung. »Ein wenig dezenter hätte dir das Ding nicht gefallen?« fragte er rhetorisch.
»In meinem Alter doch nicht.« Franco zwinkerte ihm zu und machte eine Handbewegung zum Boot hin. Es war schon klar, was er meinte. Die beiden Mädchen, die er dabeihatte, waren bildhübsch und Anfang Zwanzig, jede von ihnen sicher lich dreißig Jahre jünger als er selbst. Er fuhr sich mit seiner rechten Hand kurz durch sein gewelltes braunes Haar, das er aus der Stirn nach hinten gekämmt und nackenlang trug. »Die haben Spaß«, sagte er dazu, »und ich auch!«
In diesem Moment setzte die Musik wieder ein. Ein junger Mann, der aus der Kajüte aufgetaucht war, hatte auf den Knopf gedrückt.
»Ich nicht.« Marc wandte sich ab. »Aber wenn du jetzt schon mal da bist, dann laß uns was trinken. Vielleicht finden wir ja ein lärmgeschütztes Eckchen ...«
Kim und Alissa dagegen waren schon zu den anderen in das Rennboot gestiegen, machten sich bekannt und freuten sich über die Abwechslung. Sie waren seit zehn Tagen an der türkischen Küste unterwegs, schwammen und fuhren Jetoder Wasserski und suchten sich abends eine ruhige Bucht für die Nacht. Für Alissa war es ein Traum, der sich hier für sie erfü