

Beschreibung
Märchenhaft, doch nicht erfunden. "In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt...Märchenhaft, doch nicht erfunden.
"In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren." So beginnt F. C. Delius' Chronik einer modernen Schwejkiade.
Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen "Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802" er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: "Wie kommst du am besten wieder zurück?"
"Delius hat genau recherchiert, er hat sich, ohne sie zu bevormunden, in seine Figur hineinversetzt, hat ihr seine Stimme gegeben. Und er hat eine spannende Geschichte geschrieben, die den Leser in Atem hält und die dazu noch gut ausgeht." (Rheinische Post)
"So entspannt, so sicher und souverän, daß nicht nur die Leser, auch die strengsten Rezensenten diesem Spaziergang von Rostock nach Syrakus und zurück applaudieren müßten." (Deutsche Welle)
Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, in Hessen aufgewachsen, lebt heute in Berlin. Mit seinen zeitkritischen Romanen und Erzählungen, aber auch als Lyriker wurde Delius zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Seine Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt. Bereits vielfach ausgezeichnet, erhielt Delius zuletzt den Fontane-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis sowie den Georg-Büchner-Preis 2011.
Im Februar 2013, aus Anlass des 70. Geburtstags des Autors, hat der Rowohlt Verlag eine Werkausgabe in Einzelbänden begonnen.
Weitere Veröffentlichungen:
Kerbholz
Ein Held der inneren Sicherheit
Adenauerplatz
Selbstporträt mit Luftbrücke
Amerikahaus und der Tanz um die Frauen
Deutscher Herbst
Die Birnen von Ribbeck
Himmelfahrt eines Staatsfeindes
Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde
Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus
Amerikahaus und der Tanz um die Frauen
Die Flatterzunge
Der Königsmacher
Warum ich schon immer Recht hatte - und andere Irrtümer
Mein Jahr als Mörder
Die Minute mit Paul McCartney
Bildnis der Mutter als junge Frau
Die Frau, für die ich den Computer erfand
Als die Bücher noch geholfen haben
Die linke Hand des Papstes
Märchenhaft, doch nicht erfunden «In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.» So beginnt F. C. Delius' Chronik einer modernen Schwejkiade. Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen «Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802» er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: «Wie kommst du am besten wieder zurück?» «Delius hat genau recherchiert, er hat sich, ohne sie zu bevormunden, in seine Figur hineinversetzt, hat ihr seine Stimme gegeben. Und er hat eine spannende Geschichte geschrieben, die den Leser in Atem hält und die dazu noch gut ausgeht.» (Rheinische Post) «So entspannt, so sicher und souverän, daß nicht nur die Leser, auch die strengsten Rezensenten diesem Spaziergang von Rostock nach Syrakus und zurück applaudieren müßten.» (Deutsche Welle)
Autorentext
Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, gestorben 2022 in Berlin, wuchs in Hessen auf und lebte seit 1963 in Berlin. Zuletzt erschienen der Roman «Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich» (2019) und der Erzählungsband «Die sieben Sprachen des Schweigens» (2021). Delius wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Seine Werkausgabe im Rowohlt Taschenbuch Verlag umfasst derzeit einundzwanzig Bände.
Klappentext
Märchenhaft, doch nicht erfunden
«In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.» So beginnt F. C. Delius' Chronik einer modernen Schwejkiade.
Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen «Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802» er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: «Wie kommst du am besten wieder zurück?»
«Delius hat genau recherchiert, er hat sich, ohne sie zu bevormunden, in seine Figur hineinversetzt, hat ihr seine Stimme gegeben. Und er hat eine spannende Geschichte geschrieben, die den Leser in Atem hält und die dazu noch gut ausgeht.» (Rheinische Post)
«So entspannt, so sicher und souverän, daß nicht nur die Leser, auch die strengsten Rezensenten diesem Spaziergang von Rostock nach Syrakus und zurück applaudieren müßten.» (Deutsche Welle)