

Beschreibung
Der dritte und letzte Band der erfolgreiche Neuseeland-Saga 'Im Land der tausend Wolken': Für alle Fans von Sarah Lark! Dorset, 1828. Seit ihrem 14. Lebensjahr war sich Anne Courtenay sicher, dass sie eines Tages den jungen Adeligen Gregory heiraten ...Der dritte und letzte Band der erfolgreiche Neuseeland-Saga 'Im Land der tausend Wolken': Für alle Fans von Sarah Lark! Dorset, 1828. Seit ihrem 14. Lebensjahr war sich Anne Courtenay sicher, dass sie eines Tages den jungen Adeligen Gregory heiraten würde. Bis der finanzielle Ruin des Vaters ihr Leben durchkreuzt. Plötzlich ist sie keine standesgemäße Partie mehr. Nach dem Willen ihrer Eltern soll sie den hoffnungsvollen Kapitän Nathan heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern. Und so bricht sie nur wenige Tage später auf Nathans Schiff in eine ungewisse Zukunft auf - eine Zukunft ohne die Liebe ihres Lebens ... 'Emma Temple ist es erneut gelungen, historische Fakten in eine spannende Geschichte einzubinden, die die Ereignisse zu einem atemlosen Leseerlebnis werden lassen. Lust, Liebe, Leid, Abenteuer, Mord sind schillernde Mosaiksteine, aus denen sich dieses Epos zusammensetzt.', Die Rheinpfalz
Emma Temple ist das Pseudonym der deutschen Autorin Katrin Tempel. Sie wurde 1967 in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Während ihres Studiums der Geschichte und der Politik entdeckte sie ihre Liebe zu Neuseeland und verbrachte ein Jahr auf einer Farm in der Nähe von Christchurch - ein Ort, zu dem sie immer wieder zurückkehrt. Nach dem Studium war sie zunächst Journalistin, seit ein paar Jahren arbeitet sie an ihren Romanen und Drehbüchern. Sie lebt heute mit ihrer Familie an der Weinstraße.
Der dritte und letzte Band der erfolgreiche Neuseeland-Saga »Im Land der tausend Wolken«: Für alle Fans von Sarah Lark! Dorset, 1828. Seit ihrem 14. Lebensjahr war sich Anne Courtenay sicher, dass sie eines Tages den jungen Adeligen Gregory heiraten würde. Bis der finanzielle Ruin des Vaters ihr Leben durchkreuzt. Plötzlich ist sie keine standesgemäße Partie mehr. Nach dem Willen ihrer Eltern soll sie den hoffnungsvollen Kapitän Nathan heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern. Und so bricht sie nur wenige Tage später auf Nathans Schiff in eine ungewisse Zukunft auf - eine Zukunft ohne die Liebe ihres Lebens ... »Emma Temple ist es erneut gelungen, historische Fakten in eine spannende Geschichte einzubinden, die die Ereignisse zu einem atemlosen Leseerlebnis werden lassen. Lust, Liebe, Leid, Abenteuer, Mord sind schillernde Mosaiksteine, aus denen sich dieses Epos zusammensetzt.«, Die Rheinpfalz
Autorentext
Emma Temple ist das Pseudonym der deutschen Autorin Katrin Tempel. Sie wurde 1967 in Düsseldorf geboren und wuchs in München auf. Während ihres Studiums der Geschichte und der Politik entdeckte sie ihre Liebe zu Neuseeland und verbrachte ein Jahr auf einer Farm in der Nähe von Christchurch ein Ort, zu dem sie immer wieder zurückkehrt. Nach dem Studium war sie zunächst Journalistin, seit ein paar Jahren arbeitet sie an ihren Romanen und Drehbüchern. Sie lebt heute mit ihrer Familie an der Weinstraße.
Klappentext
Der dritte und letzte Band der erfolgreiche Neuseeland-Saga "Im Land der tausend Wolken": Für alle Fans von Sarah Lark! Dorset, 1828. Seit ihrem 14. Lebensjahr war sich Anne Courtenay sicher, dass sie eines Tages den jungen Adeligen Gregory heiraten würde. Bis der finanzielle Ruin des Vaters ihr Leben durchkreuzt. Plötzlich ist sie keine standesgemäße Partie mehr. Nach dem Willen ihrer Eltern soll sie den hoffnungsvollen Kapitän Nathan heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern. Und so bricht sie nur wenige Tage später auf Nathans Schiff in eine ungewisse Zukunft auf - eine Zukunft ohne die Liebe ihres Lebens ... "Emma Temple ist es erneut gelungen, historische Fakten in eine spannende Geschichte einzubinden, die die Ereignisse zu einem atemlosen Leseerlebnis werden lassen. Lust, Liebe, Leid, Abenteuer, Mord sind schillernde Mosaiksteine, aus denen sich dieses Epos zusammensetzt.", Die Rheinpfalz
Leseprobe
KORORAREKA, 1831
1.
Das Meer schäumte kurz auf, als der Anker in die Wellen sank. Die Kette rasselte noch einmal, dann herrschte Stille. Die Mannschaft der Electra rollte in Windeseile die letzten Taue auf, kümmerte sich darum, dass die Segel ordentlich gerefft waren und keines von einer plötzlichen Windbö erfasst werden konnte. Der magere Schiffsjunge sah sich neugierig um. Es war seine erste große Fahrt in den Südpazifik - und von diesem Ort redeten die alten Seeleute seit Monaten wie von einer Art Himmel. Oder der Hölle, je nach Geschichte, die sie zu erzählen hatten. Im Augenblick ankerten bestimmt zwanzig Walfangschiffe in der weit geschwungenen Bucht. Einige groß und gepflegt, mit mindestens vier kleinen Booten an Bord, dazu große Feuerstätten, in denen der Tran der mächtigen Tiere direkt eingekocht werden konnte. Einige kleinere Schiffe waren auf die Fabriken an Land angewiesen, um ihrem Fang das wertvolle Fett abzunehmen. Aber egal, ob groß oder klein: Ihre Besatzung war höchstwahrscheinlich nicht an Bord.
Kororareka. Der Ort, den die Priester den »Höllenschlund des Pazifik« nannten. Der Schiffsjunge musterte die einfachen Holzhäuser, die hinter den Bäumen am schmalen Strand zu erkennen waren. Die große Bucht war perfekt vor allen Stürmen geschützt, eine leichte Brise strich über seinen Kopf und sorgte dafür, dass ihm der Schweiß nicht zu sehr über das Gesicht lief. Er wischte sich mit einer ungeduldigen Bewegung eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte. Hier konnte man sicher baden, endlich wieder etwas frisches Obst essen. Oder ein Stück Fleisch, das nicht schon vor Monaten in Salz gelegt worden war.
Eine Hand legte sich ihm auf die Schulter. Er sah nach oben und erkannte den Mischling, der irgendwo vor Afrika angeheuert hatte, als einer der Matrosen an einem Fieber gestorben war. So wie er aussah, war seine Mutter aus China und der Vater ein Neger.
»Willst heute etwa ein Mann werden, Kleiner?«, grinste er.
Austin schüttelte den Kopf. Er brachte kein Wort heraus. Von den Frauen von Kororareka hatten die Männer immer mit einem merkwürdigen Gelächter gesprochen. So, als ob sie etwas Besonderes wären. Frauen, die man nicht lange fragen musste. Auch dann nicht, wenn man nur ein Matrose war - wichtig war nur das Geld, das man ihnen gab. Oder den Männern, die sie beschützten. Austin machte schon der Gedanke Angst.
»Ich wollte nur ein bisschen von Bord ...«, begann er.
Der massige Mann schlug ihm auf den Rücken und schüttelte den Kopf. »Vergiss es. In Kororareka ist nichts gut - außer Schnaps, Frauen oder eine Tracht Prügel. Ich pass auf dich auf, Kleiner. Dann passiert dir nichts. Ich hab bei meinem ersten Landgang hier einen Zahn verloren. Und meine Rippen tun heute noch weh, wenn wir im Winter oder bei feuchtem Wetter segeln. Muss dir nicht passieren. Komm mit!«
Ehe er sichs versah, schubste der Neger Austin in ein kleines Boot, mit dem sie an Land kommen wollten. Der Junge klammerte sich an der Bordwand fest und starrte dem Ort entgegen. Je näher sie kamen, desto deutlicher konnte er die zahllosen Menschen auf den Straßen unterscheiden. Fast alles Männer. Dazu die vielen Läden und der Geruch nach gebratenem Hühnchen. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Frisches Fleisch nach den vielen Monaten mit gepökeltem Speck, in dem schon die Maden wimmelten - das klang wie das Paradies. Oder zumindest wie ein Stück davon.
Mit einem knirschenden Geräusch lief das Boot am Strand auf Grund. Der Mann vorne im Bug sprang heraus, nahm eine Leine und zog das Boot noch ein wenig höher auf den Sand, während die anderen Männer der Reihe nach von Bord sprangen. Keiner von ihnen hielt sich lange auf, alle verschwanden in der nächsten staubigen Straße, manche zu zweit, manche in größeren Gruppen und manche allein. Der Junge zögerte noch, als ihn die Hand des Negers auf seiner Schulter auch schon in Richt