

Beschreibung
Der letzte Teil der Trilogie um die oberste Vestalin Maxima Pomponia, Priesterin im alten Rom. Ein Highlight für alle Fans spannender historischer Stoffe, bei denen mächtige Frauen im Vordergrund stehen - für die Leser:innen von Bernard Cornwell, Simon Scarrow...Der letzte Teil der Trilogie um die oberste Vestalin Maxima Pomponia, Priesterin im alten Rom. Ein Highlight für alle Fans spannender historischer Stoffe, bei denen mächtige Frauen im Vordergrund stehen - für die Leser:innen von Bernard Cornwell, Simon Scarrow und Rebecca Gablé. Rom, im Jahre 18 v. Chr.: Das Römische Reich ist eine Welt der Intrigen und des Machtmissbrauchs. Livia, die Gemahlin Caesar Augustus', konspiriert mit dem römischen Bürger Soren, um den Kaiser ermorden zu lassen - denn sie befürchtet, dass Caesar ihren Sohn Tiberius enterben könnte. Doch die Hohepriesterin des Vestalinnenordens, Maxima Pomponia, erfährt von dem Plan und lässt das Attentat durch ihre Leibwächter vereiteln. Gegen Soren aussagen kann Pomponia aber nicht. Mit ihm verbindet sie eine Fehde, und er verfügt über Wissen, über das niemand sonst Kenntnis erlangen darf ... Kann Pomponia sich in dieser Welt behaupten, ohne sich selbst die Hände zu beschmutzen?
Debra May Macleod ist Autorin historischer Romane sowie Sachbücher über die antike römische Religion der Göttin Vesta und der Vestalinnen. Sie absolvierte ein Jura-Studium sowie einen Bachelor of Arts in Englisch sowie Altphilologie. In dem Forschungsgebiet zur Tradition der Vestalinnen ist sie eine Institution. Sie wird als Expertin von Zeitung, Radio und Fernsehen befragt, nahm an Forschungsexkursionen Teil und erhielt so Zutritt zu Orten, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Ihr umfangreiches Wissen fließt in ihre Vestalinnen-Romane ein. Neben ihrer Arbeit als Romanautorin ist Debra Macleod erfolgreiche Beziehungsberaterin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kanada und reist häufig nach Italien - zu Forschungs- und Urlaubszwecken. Die Autorin und Diplomübersetzerin Barbara Ostrop arbeitet seit 1993 als literarische Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen und zählt Frauenromane, Spannung, Historische und Jugendromane sowie Fantasy zu ihren Schwerpunkten. Inzwischen hat sie über hundert Bücher ins Deutsche übertragen und so u.a. mehrere Romane von Simon Scarrow über das antike Rom für deutschsprachige Leserinnen und Leser zugänglich gemacht.
Rom, im Jahre 18 v. Chr.: Das Römische Reich ist eine Welt der Intrigen und des Machtmissbrauchs. Livia, die Gemahlin Caesar Augustus, konspiriert mit dem römischen Bürger Soren, um den Kaiser ermorden zu lassen denn sie befürchtet, dass Caesar ihren Sohn Tiberius enterben könnte. Doch die Hohepriesterin des Vestalinnenordens, Maxima Pomponia, erfährt von dem Plan und lässt das Attentat durch ihre Leibwächter vereiteln. Gegen Soren aussagen kann Pomponia aber nicht. Mit ihm verbindet sie eine Fehde, und er verfügt über Wissen, über das niemand sonst Kenntnis erlangen darf Kann Pomponia sich in dieser Welt behaupten, ohne sich selbst die Hände zu beschmutzen?
Autorentext
Debra May Macleod ist Autorin historischer Romane sowie Sachbücher über die antike römische Religion der Göttin Vesta und der Vestalinnen. Sie absolvierte ein Jura-Studium sowie einen Bachelor of Arts in Englisch sowie Altphilologie. In dem Forschungsgebiet zur Tradition der Vestalinnen ist sie eine Institution. Sie wird als Expertin von Zeitung, Radio und Fernsehen befragt, nahm an Forschungsexkursionen Teil und erhielt so Zutritt zu Orten, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Ihr umfangreiches Wissen fließt in ihre Vestalinnen-Romane ein. Neben ihrer Arbeit als Romanautorin ist Debra Macleod erfolgreiche Beziehungsberaterin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Kanada und reist häufig nach Italien - zu Forschungs- und Urlaubszwecken.Die Autorin und Diplomübersetzerin Barbara Ostrop arbeitet seit 1993 als literarische Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen und zählt Frauenromane, Spannung, Historische und Jugendromane sowie Fantasy zu ihren Schwerpunkten. Inzwischen hat sie über hundert Bücher ins Deutsche übertragen und so u.a. mehrere Romane von Simon Scarrow über das antike Rom für deutschsprachige Leserinnen und Leser zugänglich gemacht.
Leseprobe
Prolog
Die Vestalin Tacita im Kampf mit dem Gallier Rom, 390 v. Chr. Langsam ließ sich die junge Vestalin Tacita am Rande des Lacus Curtius - der unheimlichen, zwischen dem Vestatempel und dem Senat gelegenen tiefen Grube im Forum Romanum - auf die Knie sinken. Als sie in die schwarze Tiefe spähte, streifte der weiße Schleier ihre Wange. Rasch legte sie ihn ab und ließ ihn neben sich auf den Boden fallen.
Sie blickte auf das zusammengerollte Bleiblech der Fluchtafel in ihrer Hand, küsste das kühle Metall und schob es durch das Eisengitter, das die Grube bedeckte. Dann lauschte sie, irgendwann tönte von weit unten ein leises Platschen herauf.
Die Priesterin legte die Hände auf das Gitter und beugte sich vor, bis sie es mit der Nase berührte. Der Blick nach unten zeigte ihr nichts als Schwärze, doch bald fühlte sie, wie die kalte, feuchte Luft der Grube heraufkroch und sich schwer auf ihr Gesicht legte.
«Götter der Unterwelt», sagte sie, bemüht um Gelassenheit in ihrer Stimme. «Ich bin Tacita, eine unbefleckte Priesterin der Vesta. Ich flehe euch an, unsere Feinde zu verfluchen. Ich flehe dich an, Pluto mit dem schwarzen Herzen, du Bruder Vestas, sie zu vernichten, die ...»
Ein durchdringender Schrei. Lautes Krachen. Tacita sprang auf und blickte zum Kapitolinischen Hügel vor ihr auf. Selbst im gedämpften Licht des frühen Morgens erkannte sie die wilden Gestalten der gallischen Angreifer, die den Jupitertempel umzingelten, sich einen Weg durch die aufgelösten Reihen der römischen Soldaten bahnten und mit ihren Schwertgriffen gegen die bronzenen Türflügel hämmerten. Tacitas Herz pochte heftig, ob vor Angst oder vor Zorn, konnte sie nicht sagen.
Wieder ertönte ein Ruf, dieses Mal näher.
«Priesterin Tacita!»
Die Vestalin sah, wie rechts jemand über die Via Sacra auf sie zurannte. Sie stand auf und eilte ihm entgegen. «Senator Fabius», rief sie. «Du solltest in deiner befestigten Villa sein.»
«Dafür ist es zu spät, Priesterin.» Ohne das Protokoll zu beachten - entweder weil er es vergaß oder sich nicht darum scherte -, ergriff er die junge Priesterin beim Ellbogen. «Warum bist du nicht mit den heiligen Objekten aus Rom geflohen? Der Flamme der Vesta, dem Palladium ...»
«Sie befinden sich in Sicherheit, Senator», antwortete sie. «Lucius Albinius und seine Söhne haben das Palladium, die Testamente und so viele Schriftrollen, wie wir zusammenpacken konnten, zum Anwesen des flamen gebracht und im Weinberg vergraben.»
Der alte Senator blickte an der Vestalin vorbei auf den Rundtempel der Vesta. Aus der Öffnung im Kuppeldach stiegen nur noch einige dünne Rauchfäden auf. Es war, als schaute man auf die letzten Atemzüge der Göttin selbst.
«Wo sind die anderen Priesterinnen?», fragte er.
«Sie sind mit Albinius zusammen geflohen. Er bringt sie und die heilige Glut nach Caere zum dortigen Heiligtum der Vesta. Die Flamme wird nicht verlöschen.»
«Nein», antwortete der Senator. «Aber wir.» Er küsste die Vestalin auf die Wange und nahm ihr Gesicht zwischen die Hände. Sie zitterten. In seinen Augen standen Tränen. «Ich erinnere mich, wie du als Kind versucht hast, die Eidechsen zu fangen, die an den Seiten der rostra emporgeklettert sind.»
Ein lang gezogener, lauter Entsetzensschrei veranlasste den Senator, sich nach dem Kapitol umzuschauen. Tacita folgte seinem verstörten Blick, und sie beide sahen, wie ein von oben herabgeworfener Frauenkörper den Hügel hinunterrollte. Die blutige Stola fiel ab und entblößte eine noch blutigere Nacktheit.
Senator Fabius legte die Hand an den Griff seines Dolchs. «Liebes Mädchen», sagte er. «Gesteh mir die Ehre zu, dich vor so etwas zu bewahren.»
Sie lächelte ihn traurig an. «Du brauchst keine weitere Ehre, Senator. Ich muss meine Pflicht g