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Break-Even-Analyse im Unternehmenscontrolling

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: ‘The breakeven chart may be compared to the use of a meat ax, not a scalpel.’ – Charles T. Horngren Das Ziel der Arbeit ist die Einordnung der Break-Even-Analyse (BEA) im Kontext des Unternehmenscontrolling. In einem ersten Schritt ist das Abstecken der Aufgaben des Unternehmenscontrolling erforderlich. Dazu wird die Gliederung gewählt, welche Reichmann (2006) in seinem Buch ‘Controlling mit Kennzahlen und Management-Tools – Systemgestützte Controlling-Konzeption’ verwendet. Das Schema unterscheidet zwischen Kosten- und Erfolgscontrolling, Finanz-Controlling, Risiko-Controlling und Investitions-Controlling. Da einige Kompetenzen bereichsübergreifend sind und sich daher überschneiden, ist eine scharfe Abgrenzung zwischen den vier Bereichen nicht möglich. Eine weitere Differenzierung wäre möglich gewesen, hätte aber die Übersichtlichkeit gefährdet und den Rahmen der Arbeit überstiegen. Das Modell der Nutzenschwellenanalyse ist in seiner Grundform als Ausgangspunkt für weiterführende Maßnahmen und Untersuchungen einfach zu handhaben und sehr verständlich. Auch aufgrund der Möglichkeit einer übersichtlichen graphischen Darstellung von Untersuchungen ist die Break-Even-Analyse von hoher gegenwärtiger Bedeutung. Das Grundmodell wird von Johann Friedrich Schär (1910) in Deutschland erstmals erwähnt. Damit gehört das Break-Even-Problem zu einer der historisch ältesten betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. In der Literatur wurde das Grundmodell seitdem in mannigfaltiger Art und Weise erweitert und variiert. Anspruch der Arbeit ist eine Eingliederung einer Auswahl von Varianten und Erweiterungen in die genannten Disziplinen des Unternehmenscontrolling. Die Selektion stützt sich zum einen auf die Verbreitung in der Literatur und zum anderen auf die Möglichkeit der sinnvollen Zuordnung zu einem der Controllingbereiche. Ferner werden exotische und innovative Ansätze aus der Literatur in einigen Kapiteln eingefügt. Dabei ist es nicht ausführbar, die ausgewählten Entfaltungen bis in das letzte Detail zu spezifizieren, um eine gleichermaßen realitätsnahe Abbildung des Problems zu erhalten. Intention ist es vielmehr, einen möglichst breitgefächerten Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes der Nutzenschwellenanalyse darzulegen. Dabei kann man stets in methodische Erweiterungen und anwendungsbezogene Varianten unterscheiden, wobei die mathematische Herleitung in dieser Arbeit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das zweite [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: The breakeven chart may be compared to the use of a meat ax, not a scalpel. Charles T. Horngren Das Ziel der Arbeit ist die Einordnung der Break-Even-Analyse (BEA) im Kontext des Unternehmenscontrolling. In einem ersten Schritt ist das Abstecken der Aufgaben des Unternehmenscontrolling erforderlich. Dazu wird die Gliederung gewählt, welche Reichmann (2006) in seinem Buch Controlling mit Kennzahlen und Management-Tools Systemgestützte Controlling-Konzeption verwendet. Das Schema unterscheidet zwischen Kosten- und Erfolgscontrolling, Finanz-Controlling, Risiko-Controlling und Investitions-Controlling. Da einige Kompetenzen bereichsübergreifend sind und sich daher überschneiden, ist eine scharfe Abgrenzung zwischen den vier Bereichen nicht möglich. Eine weitere Differenzierung wäre möglich gewesen, hätte aber die Übersichtlichkeit gefährdet und den Rahmen der Arbeit überstiegen. Das Modell der Nutzenschwellenanalyse ist in seiner Grundform als Ausgangspunkt für weiterführende Maßnahmen und Untersuchungen einfach zu handhaben und sehr verständlich. Auch aufgrund der Möglichkeit einer übersichtlichen graphischen Darstellung von Untersuchungen ist die Break-Even-Analyse von hoher gegenwärtiger Bedeutung. Das Grundmodell wird von Johann Friedrich Schär (1910) in Deutschland erstmals erwähnt. Damit gehört das Break-Even-Problem zu einer der historisch ältesten betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. In der Literatur wurde das Grundmodell seitdem in mannigfaltiger Art und Weise erweitert und variiert. Anspruch der Arbeit ist eine Eingliederung einer Auswahl von Varianten und Erweiterungen in die genannten Disziplinen des Unternehmenscontrolling. Die Selektion stützt sich zum einen auf die Verbreitung in der Literatur und zum anderen auf die Möglichkeit der sinnvollen Zuordnung zu einem der Controllingbereiche. Ferner werden exotische und innovative Ansätze aus der Literatur in einigen Kapiteln eingefügt. Dabei ist es nicht ausführbar, die ausgewählten Entfaltungen bis in das letzte Detail zu spezifizieren, um eine gleichermaßen realitätsnahe Abbildung des Problems zu erhalten. Intention ist es vielmehr, einen möglichst breitgefächerten Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes der Nutzenschwellenanalyse darzulegen. Dabei kann man stets in methodische Erweiterungen und anwendungsbezogene Varianten unterscheiden, wobei die mathematische Herleitung in dieser Arbeit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das zweite Kapitel beginnt mit dem Kosten- und Erfolgscontrolling und stellt in diesem Rahmen das Grundmodell und das Mehrproduktmodell vor. Der anschließende Abschnitt widmet sich dem Finanz-Controlling und den anwendungsbezogenen Variationen des Cash Punktes, der Deckungspunkte und des Wechselkurs-Break-Even. Die Risikoindikatoren, Sicherheitskoeffizient (SK) und Operating Leverage (OL), werden im Zuge des Risiko-Controlling, neben der methodischen Erweiterung der stochastischen Break-Even-Analyse und dem darauf basierenden Value at Risk (VaR) und der Fehlentscheidungswahrscheinlichkeit (Fwk), erörtert. Darüber hinaus wird die eher außergewöhnliche Bestimmung des Kapital-Break-Even vorgestellt. Die Beurteilung von Rationalisierungsinvestitionen und die Frage, ob Eigenfertigung dem Fremdbezug vorgezogen werden soll, sind Bestandteile des Investitions-Controlling und können in Form der Gewinnschwellenanalyse als Variante aufgenommen werden. Darüber hinaus wird bei der dynamischen Erweiterung die Zeitkomponente in die Break-Even-Analyse eingebaut. Die unternehmenswertorientierte BEA findet in der Literatur selten Erwähnung, kann als exotische Ausprägung aber hervorragend bei Investitionsentscheidungen unterstützend wirken. Basierend auf den Ausarbeitungen folgt eine eigene Darstellung, welche Ergebnisse und empirische Relevanz der jeweiligen Spezifikationen in einer Graphik zusammenfasst. Im dritten Kapitel wird eine eigene Entwicklung in ihren Grundzügen vorgestellt. Die Variation verbindet den Portfolioansatz aus der Investitionstheorie mit dem Grundkonzept der Nutzenschwellenanalyse. Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Frage, ob die Break-Even-Analyse im Unternehmenscontrolling einem Schlachtbeil oder einem Skalpell gleicht. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII SymbolverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 2.Für das Unternehmenscontrolling relevante Modellvariationen und Modellerweiterungen der Break-Even-Analyse2 2.1Kosten- und Erfolgscontrolling2 2.1.1Grundmodell3 2.1.2Mehrproduktfall6 2.2Finanz-Controlling8 2.2.1Cash Punkt9 2.2.2Deckungspunkte10 2.2.3Kapital-Break-Even-Analyse10 2.2.4Wechselkurs-Break-Even12 2.3Risiko-Controlling14 2.3.1Sicherheitskoeffizient15 2.3.2Operating Leverage15 2.3.3Stochastische Break-Even-Analyse16 2.3.4Value at Risk17 2.3.5Fehlentscheidungswahrscheinlichkeit17 2.4Investitions-Controlling18 2.4.1Rationalisierungsinvestition18 2.4.2Eigenfertigung oder Fremdbezug20 2.4.3Dynamische Break-Even-Analyse20 2.4.4Unternehmenswertorientierte Break-Even-Analyse23 2.5Graphische Zusammenfassung der gewonnen Erkenntnisse25 3.Integration des Portfolioansatzes in die Break-Even-Analyse27 4.Fazit29 Literaturverzeichnis31 Textprobe:Textprobe: Kapitel 1.1, Finanz-Controlling: Das Finanz-Controlling als Teil des Unternehmenscontrolling, ist in erster Linie mit der Sicherung der Liquidität, unter gleichzeitiger Beachtung des Rentabilitätsziels, betraut. Zahlungsengpässe verursachen zusätzliche Kosten durch kurzfristige Kapitalbeschaffung und gefährden so das Rentabilitätsziel, welches höchste Priorität hat. Darüber hinaus kann eine Zahlungsunfähigkeit im schlimmsten Fall das Fortbestehen der Unternehmung bedrohen. Das Einhalten gesetzlicher Vorgaben und die Bonitätssteuerung sind Faktoren, denen sich das Finanz-Controlling in zunehmendem Maße widmen muss, um die Kreditwürdigkeit des Unternehmens zu erhalten. Das Finanz-Controlling lässt sich in drei Bereiche einteilen. Die langfristige Finanzplanung, die sich mit Planbilanzen und den daraus resultierenden Kennzahlen beschäftigt, hat den längsten Planungszeitraum und ist deshalb auch mit der größten Unsicherheit behaftet. Darauf aufbauend wird die mittelfristige Finanzplanung durchgeführt, welche einen Planungshorizont von ein bis drei Jahren umfasst und sowohl Zeitpunkt als auch Umfang der Zahlungsströme und den daraus hervorgehenden Kapitalbedarf bestimmt. Ergänzend operationalisiert der kurzfristige Finanzplan die Vorgaben und dient der unterjährigen detaillierten Feinabstimmung. Während der Abschnitt Investitions-Controlling insbesondere die in der langen Frist entstehenden Zahlungsstromprognosen behandeln wird, fokussieren sich die folgenden Ausarbeitungen auf die Liquiditätssicherung in der kurzen bis mittleren Frist. Liquiditätssicherung besteht aus der strukturellen und laufenden Komponente. Das Ziel der strukturellen Liquiditätssicherung ist die Einhaltung einer ausgeglichenen Finanzierungs- und Kapitalstruktur und einer ausgewogenen Fristenstruktur von Investitionen und Finanzierung. Die ausschließlich finanzplanorientierte, laufende Liquiditätssicherung überwacht kontinuierlich die Ein- und Auszahlungen, um frühzeitig zusätzlichen Bedarf an liquiden Mitteln erkennen zu können. Das Finanz-Controlling ermöglicht durch die Bereitstellung von geeigneten Planungs- und Kontrollinstrumenten die mittelfristige, jährliche Finanzplanung. 1.1.1, Cash Punkt: Conine (1987) stellt die Berechnung eines gesonderten Cash-Punktes vor, für den die Kosten in ausgabenwirksame und -unwirksame Bestandteile gegliedert werden: Der Cash-Punkt, welcher neben dem Break-Even-Point existiert, markiert den notwendigen Umsatz, den es benötigt, um ausgabenwirksame Kosten zu decken. Darüber hinausgehender Absatz bedeutet für das Unternehmen einen positiven Cash-Flow. 1.1.2, Deckungspunkte: Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Darstellung unterschiedlicher Deckungspunkte. Fixe Kosten werden dazu in beliebig viele Bestandteile zerlegt. Anschließend kann der passende Umsatz zur Deckung der jeweiligen Fixkostenblöcke ermittelt werden. Es wird angenommen, dass die Kosten in angegebener Reihenfolge durch erwirtschaftete Deckungsbeiträge ausgeglichen werden. Ist die Nutzenschwelle erreicht, wird das Schema für die Gewinnverwendung wiederholt. Diese Variante der Break-Even-Analyse spiegelt den Grundgedanken verschiedener Anspruchsgruppen im Unternehmen wider. Mit den ersten Deckungsbeiträgen werden die Pflichtzahlungen an Mitarbeiter vollzogen: Im Anschluss werden die Anteilseigner in Form der Dividende bedient und zuletzt kann die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter in voller Höhe ausgeschüttet werden. Kern (1993) benennt die Punkte der vollen Gewinnausschüttung an die Kapitaleigner und Mitarbeiter jeweils als Unhealthy Point (UP). 1.1.3, Kapital-Break-Even-Analyse: Das Konzept der Nutzenschwellenanalyse wird im folgenden Modell auf die Kapitalstruktur übertragen. Die Kapital-Break-Even-Analyse verfolgt das Ziel der Rentabilität unter der Nebenbedingung der Liquiditätssicherung. Parallel zur Prognose des geplanten Break-Even-Umsatzes wird das Erhalten einer ausgewogenen Kapitalstruktur angestrebt. Dieser Schritt ist notwendig, da beide Größen voneinander abhängen und eine ausreichende Kapitaldecke zur Finanzierung der angestrebten Gewinne zur Verfügung stehen muss. Zur Durchführung der Rechnung wird das Anlage- und Umlaufvermögen voneinander abgegrenzt. Langfristig im Unternehmen bleibende Anlagen, Maschinen und Bestände sind zur Aufnahme des Betriebs erforderlich und fallen unter das Anlagekapital. Das Umlaufkapital zeichnet sich durch seine Variabilität in Bezug auf den Umsatz aus und besteht aus Vorräten, Forderungen, Kasse et cetera. Abbildung 6 verdeutlicht, dass das Unternehmen von einem absatzunabhängigen fixen Sockel aus Anlagekapital bestehend und einem proportional zum Umsatz wachsenden Umlaufkapital getragen wird. Die Steigung der Kapitalkurve entspricht dem Verhältnis des Umlaufkapitals zum Umsatz. Sie lässt bei sehr flachem oder sehr steilem Verlauf Vermutungen über eine eventuelle Fehlplanung bezüglich der Höhe des erforderlichen Kapitals zu. Eine verlässliche Beurteilung ist jedoch nicht möglich, da das Umlaufkapital/Umsatz-Verhältnis aufgrund von branchen- und produktspezifischen Besonderheiten kaum Vergleichbarkeit zulässt. Eine gründliche Finanzkontrolle ist eine wirkungsvolle Maßnahme, um sowohl Kapitalreserven als auch Kapitalknappheit aufzudecken. Beide Ausprägungen der Kapitalfehlplanung schlagen sich in Kosten nieder, welche das Gewinnziel gefährden. Eine Kapitalknappheit resultiert aus einem starkem Umsatzwachstum, den das Unternehmen nur durch neue Kredite bei der Bank oder bei den Lieferanten finanzieren kann. Über die erhöhte Zinsbelastung hinaus, vergrößert sich der Einfluss der Gläubiger im Unternehmen. Eine Alternative zu zusätzlichem Fremdkapital (FK) ist die Erhöhung der Kapitalumschlagsziffer. Der Gegensatz zur Kapitalunterdeckung ergibt sich aus zu niedrigen Umsätzen und verursacht überschüssiges Kapital. Die Unterschreitung des Planumsatzes erzeugt Opportunitätskosten des entgangenen Gewinns in Höhe des am Kapitalmarkt erzielbaren Zinses. Um diese Kosten zu vermeiden und eine möglichst optimale Kapitalausnutzung zu erreichen, bedarf es einer realistischen und möglichst genauen Umsatzplanung. Die Visualisierung des dargestellten Modells verdeutlicht die wesentlichen Punkte. Der Schnittpunkt der Linie des gesamten investierten Kapitals und der Kapitaleinsatzlinie definieren den Kapital-Break-Even-Punkt. Diese Markierung bezeichnet unabhängig vom Break-Even-Point, der die Umsatzmenge zur Deckung der Kosten anzeigt, das planmäßige Verhältnis von eingesetztem Kapital zum Umsatz. In der Zone rechts vom Kapital-Break-Even-Point fehlt dem Unternehmen Kapital zur Finanzierung des Umsatzes und links davon hält das Unternehmen überschüssige Liquidität. Der Kapital-Break-Even-Analyse gelingt es zwei entscheidende, voneinander abhängige Ziele in einer Komposition zu vereinigen.



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:?The breakeven chart may be compared to the use of a meat ax, not a scalpel.?? Charles T. Horngren Das Ziel der Arbeit ist die Einordnung der Break-Even-Analyse (BEA) im Kontext des Unternehmenscontrolling. In einem ersten Schritt ist das Abstecken der Aufgaben des Unternehmenscontrolling erforderlich. Dazu wird die Gliederung gewählt, welche Reichmann (2006) in seinem Buch ?Controlling mit Kennzahlen und Management-Tools ? Systemgestützte Controlling-Konzeption? verwendet. Das Schema unterscheidet zwischen Kosten- und Erfolgscontrolling, Finanz-Controlling, Risiko-Controlling und Investitions-Controlling. Da einige Kompetenzen bereichsübergreifend sind und sich daher überschneiden, ist eine scharfe Abgrenzung zwischen den vier Bereichen nicht möglich. Eine weitere Differenzierung wäre möglich gewesen, hätte aber die Übersichtlichkeit gefährdet und den Rahmen der Arbeit überstiegen. Das Modell der Nutzenschwellenanalyse ist in seiner Grundform als Ausgangspunkt für weiterführende Maßnahmen und Untersuchungen einfach zu handhaben und sehr verständlich. Auch aufgrund der Möglichkeit einer übersichtlichen graphischen Darstellung von Untersuchungen ist die Break-Even-Analyse von hoher gegenwärtiger Bedeutung. Das Grundmodell wird von Johann Friedrich Schär (1910) in Deutschland erstmals erwähnt. Damit gehört das Break-Even-Problem zu einer der historisch ältesten betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. In der Literatur wurde das Grundmodell seitdem in mannigfaltiger Art und Weise erweitert und variiert. Anspruch der Arbeit ist eine Eingliederung einer Auswahl von Varianten und Erweiterungen in die genannten Disziplinen des Unternehmenscontrolling. Die Selektion stützt sich zum einen auf die Verbreitung in der Literatur und zum anderen auf die Möglichkeit der sinnvollen Zuordnung zu einem der Controllingbereiche. Ferner werden exotische und innovative Ansätze aus der Literatur in einigen Kapiteln eingefügt. Dabei ist es nicht ausführbar, die ausgewählten Entfaltungen bis in das letzte Detail zu spezifizieren, um eine gleichermaßen realitätsnahe Abbildung des Problems zu erhalten. Intention ist es vielmehr, einen möglichst breitgefächerten Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes der Nutzenschwellenanalyse darzulegen. Dabei kann man stets in methodische Erweiterungen und anwendungsbezogene Varianten unterscheiden, wobei die mathematische Herleitung in dieser Arbeit nur eine untergeordnete Rolle spielt.Das zweite []

Produktinformationen

Titel: Break-Even-Analyse im Unternehmenscontrolling
Autor:
EAN: 9783842819177
ISBN: 978-3-8428-1917-7
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Management
Anzahl Seiten: 42
Veröffentlichung: 01.08.2011
Jahr: 2011
Dateigrösse: 0.7 MB

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