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Hinter die Zeit
Corinna Antelmann

raquo;Als Irina die Augen wieder öffnet, liegen gehäckselte Überbleibsel auf dem Feld, das Spreu ist vom Getreide g... Weiterlesen
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Beschreibung

raquo;Als Irina die Augen wieder öffnet, liegen gehäckselte Überbleibsel auf dem Feld, das Spreu ist vom Getreide getrennt, es ist still, der Spuk vorbei. Keine abgetrennten Gebeine sind zu sehen, keine gerissenen Saiten und keine Bratschenkastensplitter, nichts als frisch gemähtes Stroh, und Irina ist wieder allein unter dem weiten, wirklichkeitsgetreuen Himmel Tschechiens.« Irina bekommt den Auftrag, bei der Restaurierung einer Kirche in einem ehemals deutschen Gebiet in Tschechien mitzuwirken. Kaum angekommen, beginnt die Mauer, welche die »Zeit-Ebenen« gewöhnlich voneinander trennt, zu bröckeln und führt Irina unvermutet hinter die Zeit: Sie begegnet der Vergangenheit des historisch aufgeladenen Ortes, die ihr Einblicke in ein Szenario während des Zweiten Weltkrieges gewährt. Beunruhigt negiert Irina die Geschehnisse und greift eilig zu bisher erfolgreichen Vermeidungsstrategien, doch je mehr sie vor den Bildern zu fliehen versucht, desto schlechter gelingt es. Sowohl bei der Arbeit als auch während gelegentlicher Streifzüge durch die Straßen des Ortes, stößt Irina weiterhin auf Spuren alter Wunden, die als Angst in ihr aufbrechen, bis sie schließlich vollends in die Geschehnisse des Krieges involviert scheint, als wären sie ein Teil von ihr und Spiegel ihres eigenen seelischen Status Quo. Plötzlich stellen sich Fragen, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie in ihrem Leben eine Rolle spielten: Warum wollte sie nahe Bindungen bisher vermeiden? Warum der Wunsch nach Leistung, warum die Härte gegen sich und andere? Die Konfrontation mit der Geschichte von Vertreibung und Flucht hilft ihr schließlich, die Ursachen der diffusen Ängste aufzuspüren und dem Krieg in sich selbst zu begegnen.

Corinna Antelmann wurde 1969 in Bremen geboren und lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Linz. Nach ihrem Studium (Film, Literatur, Musik) arbeitete sie in der Theaterwerkstatt Hannover und der Trickompany Hamburg, inzwischen ist sie als freie Autorin und Dozentin für Storytelling tätig. Corinna Antelmann erhielt u. a. den »Frau-Ava-Literaturpreis« (2013) und das »Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium« (2015), ihr Jugendbuch Der Rabe ist Acht wurde mit dem »White Raven« ausgezeichnet. Bei Septime veröffentlicht Corinna Antelmann ihre Romane: 2014 erschien ihr Roman VIER. Im Frühjahrsprogramm 2015 war sie in der Anthologie übergrenzen mitvertreten. Im Herbst erscheint ihr neuer Roman Hinter die Zeit.

Autorentext

Corinna Antelmann wurde 1969 in Bremen geboren und lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Linz. Nach ihrem Studium (Film, Literatur, Musik) arbeitete sie in der Theaterwerkstatt Hannover und der Trickompany Hamburg, inzwischen ist sie als freie Autorin und Dozentin für Storytelling tätig. Corinna Antelmann erhielt u. a. den »Frau-Ava-Literaturpreis« (2013) und das »Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium« (2015), ihr Jugendbuch Der Rabe ist Acht wurde mit dem »White Raven« ausgezeichnet. Bei Septime veröffentlicht Corinna Antelmann ihre Romane: 2014 erschien ihr Roman VIER. Im Frühjahrsprogramm 2015 war sie in der Anthologie übergrenzen mitvertreten. Im Herbst erscheint ihr neuer Roman Hinter die Zeit.



Klappentext

»Als Irina die Augen wieder öffnet, liegen gehäckselte Überbleibsel auf dem Feld, das Spreu ist vom Getreide getrennt, es ist still, der Spuk vorbei. Keine abgetrennten Gebeine sind zu sehen, keine gerissenen Saiten und keine Bratschenkastensplitter, nichts als frisch gemähtes Stroh, und Irina ist wieder allein unter dem weiten, wirklichkeitsgetreuen Himmel Tschechiens.« Irina bekommt den Auftrag, bei der Restaurierung einer Kirche in einem ehemals deutschen Gebiet in Tschechien mitzuwirken. Kaum angekommen, beginnt die Mauer, welche die »Zeit-Ebenen« gewöhnlich voneinander trennt, zu bröckeln und führt Irina unvermutet hinter die Zeit: Sie begegnet der Vergangenheit des historisch aufgeladenen Ortes, die ihr Einblicke in ein Szenario während des Zweiten Weltkrieges gewährt. Beunruhigt negiert Irina die Geschehnisse und greift eilig zu bisher erfolgreichen Vermeidungsstrategien, doch je mehr sie vor den Bildern zu fliehen versucht, desto schlechter gelingt es. Sowohl bei der Arbeit als auch während gelegentlicher Streifzüge durch die Straßen des Ortes, stößt Irina weiterhin auf Spuren alter Wunden, die als Angst in ihr aufbrechen, bis sie schließlich vollends in die Geschehnisse des Krieges involviert scheint, als wären sie ein Teil von ihr und Spiegel ihres eigenen seelischen Status Quo. Plötzlich stellen sich Fragen, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie in ihrem Leben eine Rolle spielten: Warum wollte sie nahe Bindungen bisher vermeiden? Warum der Wunsch nach Leistung, warum die Härte gegen sich und andere? Die Konfrontation mit der Geschichte von Vertreibung und Flucht hilft ihr schließlich, die Ursachen der diffusen Ängste aufzuspüren und dem Krieg in sich selbst zu begegnen.



Zusammenfassung
»Als Irina die Augen wieder öffnet, liegen gehäckselte Überbleibsel auf dem Feld, das Spreu ist vom Getreide getrennt, es ist still, der Spuk vorbei. Keine abgetrennten Gebeine sind zu sehen, keine gerissenen Saiten und keine Bratschenkastensplitter, nichts als frisch gemähtes Stroh, und Irina ist wieder allein unter dem weiten, wirklichkeitsgetreuen Himmel Tschechiens.« Irina bekommt den Auftrag, bei der Restaurierung einer Kirche in einem ehemals deutschen Gebiet in Tschechien mitzuwirken. Kaum angekommen, beginnt die Mauer, welche die »Zeit-Ebenen« gewöhnlich voneinander trennt, zu bröckeln und führt Irina unvermutet hinter die Zeit: Sie begegnet der Vergangenheit des historisch aufgeladenen Ortes, die ihr Einblicke in ein Szenario während des Zweiten Weltkrieges gewährt. Beunruhigt negiert Irina die Geschehnisse und greift eilig zu bisher erfolgreichen Vermeidungsstrategien, doch je mehr sie vor den Bildern zu fliehen versucht, desto schlechter gelingt es. Sowohl bei der Arbeit als auch während gelegentlicher Streifzüge durch die Straßen des Ortes, stößt Irina weiterhin auf Spuren alter Wunden, die als Angst in ihr aufbrechen, bis sie schließlich vollends in die Geschehnisse des Krieges involviert scheint, als wären sie ein Teil von ihr und Spiegel ihres eigenen seelischen Status Quo. Plötzlich stellen sich Fragen, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie in ihrem Leben eine Rolle spielten: Warum wollte sie nahe Bindungen bisher vermeiden? Warum der Wunsch nach Leistung, warum die Härte gegen sich und andere? Die Konfrontation mit der Geschichte von Vertreibung und Flucht hilft ihr schließlich, die Ursachen der diffusen Ängste aufzuspüren und dem Krieg in sich selbst zu begegnen.

Produktinformationen

Titel: Hinter die Zeit
Autor: Corinna Antelmann
EAN: 9783903061187
ISBN: 978-3-903061-18-7
Format: ePUB
Herausgeber: Septime Verlag
Genre: Erzählende Literatur
Anzahl Seiten: 248
Veröffentlichung: 30.09.2015
Jahr: 2015
Dateigrösse: 2.6 MB