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Eiskalte Brandung

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Beschreibung

Eben noch schien mit dem geheimen medizinischen Unterwasserlabor alles in Ordnung zu sein. Im nächsten Moment ist es einfach verschwunden! Kurt Austin von der NUMA setzt sofort alles daran, es wieder aufzuspüren. Denn dort wurde der einzige Impfstoff entwickelt, der eine Pandemie in China noch verhindern könnte, die Millionen den Tod bringen wird. Dabei kommt er einem chinesischen Verbrecherkartell auf die Spur, das weit mehr anstrebt als nur Geld - und nur Austin steht noch zwischen ihm und seinem Ziel ...

Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein "New York Times"-Bestseller. Auch auf der deutschen SPIEGEL-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2020 in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Autorentext

Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein »New York Times«-Bestseller. Auch auf der deutschen SPIEGEL-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahr 2020 in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.



Leseprobe

Prolog

Pazifischer Ozean, 1848

In all den Jahren, die er die Ozeane der Welt befuhr, hatte Kapitän Horatio Dobbs das Meer noch nie so öde und leer erlebt. Der Kapitän ging auf dem Achterdeck des New Bedforder Walfangschiffes Princess auf und ab. Seine grauen Augen blickten wie die Doppelstrahlen eines Leuchtturms in alle vier Himmelsrichtungen. Der Pazifik war eine scheibenförmige blaue Wüste. Keine Blasfahnen befiederten den Horizont. Keine grinsenden Delfine tanzten vor dem Schiffsbug. Kein fliegender Fisch stieg zappelnd über den Wellenkämmen hoch. Es war, als sei jedes Leben im Meer ausgestorben.

Dobbs war in der New Bedforder Walfängergilde eine herausragende Erscheinung. In den Hafenbars, in denen sich gewöhnlich scharfäugige Harpuniere trafen, oder in den Salons der reichen Schiffseigner der Quäkergemeinde auf dem Johnny Cake Hill erzählte man sich, Dobbs könne einen Pottwal auf fünfzig Meilen wittern. Doch seit einiger Zeit drang nur noch der üble Gestank einer schwelenden Meuterei in die Nase des Kapitäns.

Mittlerweile hatte Dobbs eine regelrechte Furcht davor entwickelt, jeden verlorenen Tag im Logbuch des Schiffes zu vermerken. Der Eintrag, den er am Vorabend in sein Logbuch geschrieben hatte, fasste die Probleme, mit denen er sich auseinandersetzen musste, treffend zusammen.

Er hatte notiert:

27. März 1848. Frische Brise, SW. Nicht ein einziger Wal in Sicht. Das Pech liegt wie ein stinkender Nebel auf dieser Reise. Im gesamten Pazifik kein Tran für die arme Princess. Im Vorschiff braut sich schon was zusammen.

Vom erhöhten Achterdeck aus hatte Dobbs einen ungehinderten Blick auf die gesamte Länge des Schiffes, und er hätte blind sein müssen, um die verstohlenen Blicke und das Lauern in den Augen der Männer seiner Mannschaft nicht zu bemerken. Die Offiziere hatten voller Besorgnis gemeldet, dass das übliche Murren unter der Mannschaft im Vorschiff häufiger und vor allem heftiger geworden sei. Der Kapitän hatte seine Maate angewiesen, ihre Pistolen stets schussbereit zu halten und das Deck niemals unbewacht zu lassen. Noch hatte sich keine Hand zur Meuterei erhoben, aber im dunklen und stickigen Vorschiff, wo sich die Quartiere befanden und der Schiffsrumpf sich zum Bug verengte, hörte man Männer davon flüstern, dass sich das Glück des Schiffes gewiss wenden würde, wenn dem Kapitän ein Unfall zustieße.

Dobbs maß sechs Fuß und hatte ein Profil wie eine Felsenklippe. Er vertraute darauf, eine Meuterei wohl niederschlagen zu können. Doch das war die geringste seiner Sorgen. Ein Kapitän, der ohne eine profitable Ölladung in den Hafen zurückkehrte, beging die unverzeihliche Sünde, die Schiffseigner um ihre Investition zu bringen. Keine Mannschaft, die auch nur ein Körnchen Salz wert war, würde dann jemals wieder mit ihm fahren. Eine einzige Fahrt konnte über den Ruf, die Karriere und das persönliche Schicksal entscheiden.

Je länger ein Schiff auf See unterwegs war, desto größer war auch die Gefahr eines Misserfolgs. Der Proviant wurde knapp. Skorbut und Krankheiten drohten. Der Zustand des Schiffes verschlechterte sich, die Mannschaft verlor ihren Elan. Einen Hafen anzulaufen, um Reparaturen auszuführen und Nachschub aufzunehmen, barg ein Risiko: Männer konnten das Schiff verlassen, um auf einem anderen - erfolgreicheren - Walfänger anzuheuern.

Mit dem Walfangunternehmen war es bergab gegangen, seit das funkelnagelneue Schiff an einem sonnig frischen Herbsttag unter lautem Abschiedsjubel von dem Kai abgelegt hatte, auf dem es vor Menschen nur so gewimmelt hatte. Seitdem verfolgte Dobbs verwirrt, wie das Schiff vom Glück im Stich gelassen wurde. Dabei konnte kein Schiff für seine Jungfernfahrt besser vorbereitet sein. Die Princess hatte einen erfahrenen Kapitän, eine handverlesene Mannschaft und neue, sorgfältig geschmiedete rasiermesser

Produktinformationen

Titel: Eiskalte Brandung
Untertitel: Ein Kurt-Austin-Roman
Übersetzer:
Autor:
Schöpfer:
EAN: 9783641151874
ISBN: 978-3-641-15187-4
Digitaler Kopierschutz: Adobe-DRM
Format: E-Book (epub)
Herausgeber: Blanvalet
Genre: Spannung
Anzahl Seiten: 576
Veröffentlichung: 29.01.2015
Jahr: 2015
Features: Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Dateigrösse: 0.8 MB