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Patientenwille am Lebensende?

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Beschreibung

Liegt ein Patient im Sterben, sind schwierige Entscheidungen zu treffen. Die ärztliche Indikation wird dabei von den Wertvorstellungen des Arztes sowie von seinen Annahmen über die Werte der Gesellschaft geprägt. Wenn der Patient entscheidungsunfähig geworden ist, ist jedoch sein Wille zumeist nicht eindeutig zu ermitteln. Patientenverfügungen können eine Hilfestellung geben, enthalten aber oft unspezifische Formulierungen, die keine konkrete Handlungsanweisung geben. Deshalb muss man davon ausgehen, dass es auch bei scheinbar eindeutiger »medizinischer Indikation« und Patientenverfügung im klinischen Alltag bei Entscheidungen am Lebensende zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommt.

Clemens Eickhoff ist Facharzt für Neurologie.

Vorwort
Kultur der Medizin

Autorentext
Clemens Eickhoff ist Facharzt für Neurologie.

Inhalt
Inhalt
Kultur der ethischen Reflektion am Lebensende - Geleitwort 9
I.Einführung11
1. Einleitende Überlegungen11
2.Behandlungsverzicht bei entscheidungsunfähigen Patienten13
II.Der klinische Kontext17
1.Drei Fallbeispiele17
2.Zugrundeliegende Entscheidungskriterien23
III.Entscheidungskriterien bei Therapieverzichtsentscheidungen27
1.Indikation27
1.1Die "medizinische Indikation" in der deutschsprachigen Medizinethik27
1.2Indikation in der angelsächsischen Medizinethik30
2.Patientenautonomie35
2.1Patientenautonomie bei entscheidungsfähigen Patienten35
2.2Patientenautonomie und Authentizität37
2.3Authentizität als reflexive Identifikation39
2.4Das Autonomie-Konzept von Faden und Beauchamp: Patientenautonomie als Handlungsautonomie?40
2.5Patientenautonomie als personale Autonomie?42
2.6Illustration anhand zweier Fallbeispiele46
2.7Ein kohärentistisches Modell personaler Autonomie: Personale Autonomie vor dem Hintergrund der diachronen und sozialen Identität einer Person51
2.8Der informed consent als Autorisierung ärztlichen Handelns durch den Patienten55
3.Entscheidungskompetenz58
4.Patientenautonomie bei aktuell nicht entscheidungsfähigen Patienten69
4.1Der juristische Streit um Patientenverfügungen in den USA71
4.2Die Geschichte der juristischen Debatten in Deutschland77
4.3Die medizinethische Diskussion um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen: Prospektive Autonomie oder die Position der auf die Zukunft gerichteten Rechte95
4.4Der Umgang mit Patientenverfügungen im klinischen Alltag106
4.5Patientenverfügungen in Deutschland111
4.6Der Einfluss von kategorischen Verzichtsverboten116
4.7Patientenverfügungen im klinischen Alltag: Erste Zusammenfassung und Konsequenzen119
4.8Verbindlichkeit von Patientenverfügungen bei Demenz?122
4.9Verbindlichkeit von Patientenverfügungen bei Hirninfarkten und bei eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit?136
5.Ersatz-Kriterien für den Patientenwillen?141
5.1Der mutmaßliche Wille142
5.2Substituted judgment144
5.3Der mutmaßliche Wille als normatives Konstrukt149
5.4Der mündlich geäußerte Patientenwille153
6.Vorsorgevollmacht und umfassender Vorsorgeplan154
6.1Stellvertreter-Benennung und Vorsorgevollmacht154
6.2Kombinierte Verfügungen und gesundheitlicher Vorsorgeplan/advance care planning156

7.Patientenwohl - Best interest standard161
7.1Best interest in der medizinethischen Literatur162
7.2Best interest in der angelsächsischen Rechtsgeschichte165
7.3Eine philosophische Interpretation des best interest167
7.4Allgemeine Wertvorstellungen - Reasonable person standard170
7.5Der Standard der rekonstruierten Patienten-Präferenz (der constructive preference standard von Cantor)173
8.Behandlungseinsschränkung und ärztliche Integrität176
8.1Aussichtslosigkeit - Die futility-Debatte176
8.2Ist das Konzept der futility paternalistisch?184
8.3Gibt es einen einheitlichen Behandlungsstandard am Lebensende?186
8.4Reanimationsverzicht und die "Kaskade" des Behandlungsverzichts189
IV.Zusammenfassung: Eine ethische Bewertung der gegenwärtigen Entscheidungspraxis199
Glossar der verwendeten medizinischen Begriffe203
Literatur207
Dank229
Register231

Produktinformationen

Titel: Patientenwille am Lebensende?
Untertitel: Ethische Entscheidungskonflikte im klinischen Kontext
Autor:
EAN: 9783593425023
ISBN: 978-3-593-42502-3
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Campus Verlag
Genre: Allgemeines
Anzahl Seiten: 234
Veröffentlichung: 06.11.2014
Jahr: 2014

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