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Die Entwicklung der Polis Athen unter der Tyrannis des Peisistratos und der Peisistratiden

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Mannheim (Seminar für Alte Geschichte), Veranstaltung: Die Entstehung der Polis, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 7. und 6. Jh. v. Chr. ist im archaischen Griechenland ein hoch interessantes Phänomen zu beobachten: In verschiedenen Poleis ergreifen einzelne Adlige die Macht und erheben sich zum Alleinherrscher. Die Frage nach den Voraussetzungen und den Auswirkungen dieser Periode der archaischen Tyrannis erweckte schon das Interesse antiker Geschichtsschreiber, aber auch immer wieder das von neuzeitlichen Historikern. Die Polis als 'Bühne' für diese Ereignisse tritt dabei oft in den Vordergrund und öffnet sich unterschiedlichsten Fragestellungen die bei einer Beschäftigung mit der archaischen Tyrannis auftauchen.
Auch im Hinblick auf die Entwicklung der Polis in archaischer Zeit nimmt die Tyrannis als Periode eine wichtige Stellung ein. Die Bedeutung der archaischen Tyrannis für die Genese der Polis des griechischen Altertums wird in der Forschung sehr ambivalent betrachtet. Die Deutungsmuster reichen von einer eher negativen Betrachtungsweise bis hin zu einer sehr positiven.1 Es wird einerseits eine Art Zwischenzeitcharakter der Tyrannis konstatiert, der nichts oder nicht viel zur Entwicklung der Polis als solche beigetragen hat, andererseits ist ebenso von einer Phase der Wegbereitung für die in kleisthenischer Zeit erfolgende Einführung demokratischer Strukturen die Rede.
Vorliegender Arbeit soll die Fragestellung zu Grunde liegen, inwiefern die Tyrannis zur Entwicklung der Polis beigetragen hat. Da für Athen in diese Periode eine relativ gute Quellenlage besteht2 und andererseits die Beschränkung auf eine Polis in Anbetracht des Umfanges der Arbeit als sinnvoll erscheint, soll im Folgenden die Tyrannis des Peisistratos und seiner Söhne, also die Tyrannis der Peisistratiden in Athen, in den Blick genommen werden. Inwiefern eine Entwicklung vorliegt, soll in politischer, gesellschaftlicher, normativer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht analysiert werden. Ebenso soll in einem zweiten Schritt der Frage nachgegangen werden, ob diese Phase der Alleinherrschaft die spätere Herausbildung demokratischer Strukturen begünstigt hat, also ob auch in dieser Hinsicht eine Entwicklung stattgefunden hat.
Durch die Beschränkung auf eine Polis können die Aussagen, wenn überhaupt, nur bedingt auf andere Poleis übertragen werden, somit konzentrieren sich die Ausführungen allein auf Athen. Eine allzu nuancierte Betrachtung der einzelnen Aspekte der Entwicklung der Polis Athen würde ohnehin den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Klappentext

Im 7. und 6. Jh. v. Chr. ist im archaischen Griechenland ein hoch interessantes Phänomen zu beobachten: In verschiedenen Poleis ergreifen einzelne Adlige die Macht und erheben sich zum Alleinherrscher. Die Frage nach den Voraussetzungen und den Auswirkungen dieser Periode der archaischen Tyrannis erweckte schon das Interesse antiker Geschichtsschreiber, aber auch immer wieder das von neuzeitlichen Historikern. Die Polis als "Bühne" für diese Ereignisse tritt dabei oft in den Vordergrund und öffnet sich unterschiedlichsten Fragestellungen die bei einer Beschäftigung mit der archaischen Tyrannis auftauchen. Auch im Hinblick auf die Entwicklung der Polis in archaischer Zeit nimmt die Tyrannis als Periode eine wichtige Stellung ein. Die Bedeutung der archaischen Tyrannis für die Genese der Polis des griechischen Altertums wird in der Forschung sehr ambivalent betrachtet. Die Deutungsmuster reichen von einer eher negativen Betrachtungsweise bis hin zu einer sehr positiven.1 Es wird einerseits eine Art Zwischenzeitcharakter der Tyrannis konstatiert, der nichts oder nicht viel zur Entwicklung der Polis als solche beigetragen hat, andererseits ist ebenso von einer Phase der Wegbereitung für die in kleisthenischer Zeit erfolgende Einführung demokratischer Strukturen die Rede. Vorliegender Arbeit soll die Fragestellung zu Grunde liegen, inwiefern die Tyrannis zur Entwicklung der Polis beigetragen hat. Da für Athen in diese Periode eine relativ gute Quellenlage besteht2 und andererseits die Beschränkung auf eine Polis in Anbetracht des Umfanges der Arbeit als sinnvoll erscheint, soll im Folgenden die Tyrannis des Peisistratos und seiner Söhne, also die Tyrannis der Peisistratiden in Athen, in den Blick genommen werden. Inwiefern eine Entwicklung vorliegt, soll in politischer, gesellschaftlicher, normativer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht analysiert werden. Ebenso soll in einem zweiten Schritt der Frage nachgegangen werden, ob diese Phase der Alleinherrschaft die spätere Herausbildung demokratischer Strukturen begünstigt hat, also ob auch in dieser Hinsicht eine Entwicklung stattgefunden hat. Durch die Beschränkung auf eine Polis können die Aussagen, wenn überhaupt, nur bedingt auf andere Poleis übertragen werden, somit konzentrieren sich die Ausführungen allein auf Athen. Eine allzu nuancierte Betrachtung der einzelnen Aspekte der Entwicklung der Polis Athen würde ohnehin den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Produktinformationen

Titel: Die Entwicklung der Polis Athen unter der Tyrannis des Peisistratos und der Peisistratiden
Autor:
EAN: 9783638058919
ISBN: 978-3-638-05891-9
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Vor- und Frühgeschichte
Anzahl Seiten: 19
Veröffentlichung: 06.06.2008
Jahr: 2008
Dateigrösse: 0.5 MB

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