Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Personalarbeit als unterschätztes Handlungsfeld?

  • E-Book (pdf)
  • 148 Seiten
Inhaltsangabe:: Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird häufig in einem sehr einseitigem Licht betrachtet und behandelt. Dem Hee... Weiterlesen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 77.90
Download steht sofort bereit
Informationen zu E-Books
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Beschreibung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird häufig in einem sehr einseitigem Licht betrachtet und behandelt. Dem Heer von über vier Millionen Arbeitslosen gilt das wesentliche Bestreben politischer Initiativen. Dem gegenüber stehen Unternehmen, welche mit Verweis auf Anforderungen an Flexibilität, Leistungsbereitschaft und vor allem an entsprechende Qualifikationen verkünden, dass es trotz der vielen Arbeitslosen nicht möglich ist, eine Vielzahl von offenen Stellen bedarfsgerecht zu besetzen, in der breiten öffentlichen Wahrnehmung eher abseits. Diese andere Seite findet bestenfalls sporadisch, etwa in Gestalt der Debatte um Greencard Zuwanderung, Zugang zu medialer Aufmerksamkeit Diesem asymmetrischen Darstellungsverhältnis liegt neben der politischen Gemengelage jedoch eine dilemmatische Problemkonstellation zu Grunde: Die Konzentration auf das Problem der Arbeitslosigkeit verhindert vor allem in Ostdeutschland eine offene Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Transformationsprozesses auf das zukünftige Fachkräftepotential. Tatsache ist, dass die öffentliche Wahrnehmung und tatsächliche Struktur und Ursache des Problems nicht miteinander konform gehen. Zentraler Gegenstand dieser Arbeit soll aber weder die Divergenz von Problemlagen und deren öffentliche Wahrnehmung sein, noch soll hier die öffentliche Polemik der arbeitsmarktrelevanten Akteure nachgezeichnet und bewertet werden. Ziel dieser Arbeit ist zunächst vielmehr, im Zusammenspiel der wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Akteure die Rolle und Bedeutung des Personalwesens herauszustellen. In diesem Zusammenhang ist zuweilen von personellen Engpässen zu hören, die sich auf den ersten Blick schwer mit der Existenz von Massenarbeitslosigkeit vereinbaren lassen. Offensichtlich sind nur bestimmte Wirtschaftsbereiche sowie Personalgruppen von diesem Phänomen betroffen. Womöglich scheint es sich dabei auch um ein konjunkturelles Problem zu handeln, wonach sich entsprechend des vielzitierten „Schweinezyklus“ Überangebot und Mangel regelmäßig ablösen und entsprechend zyklisch auf der politischen und wissenschaftlichen Agenda stehen und thematisiert werden. Darüber hinaus scheinen aber auch einzelne Unternehmen von den Auswirkungen des angerissenen Zusammenhanges gefeit und reüssieren unabhängig von diesen exogenen konjunkturellen Einflüssen mit ihrer Personalstrategie. Ist das Problem der Unternehmen mit ihrer mitunter erratischen, herdentriebhaften, oftmals von einem [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird häufig in einem sehr einseitigem Licht betrachtet und behandelt. Dem Heer von über vier Millionen Arbeitslosen gilt das wesentliche Bestreben politischer Initiativen. Dem gegenüber stehen Unternehmen, welche mit Verweis auf Anforderungen an Flexibilität, Leistungsbereitschaft und vor allem an entsprechende Qualifikationen verkünden, dass es trotz der vielen Arbeitslosen nicht möglich ist, eine Vielzahl von offenen Stellen bedarfsgerecht zu besetzen, in der breiten öffentlichen Wahrnehmung eher abseits. Diese andere Seite findet bestenfalls sporadisch, etwa in Gestalt der Debatte um Greencard Zuwanderung, Zugang zu medialer Aufmerksamkeit Diesem asymmetrischen Darstellungsverhältnis liegt neben der politischen Gemengelage jedoch eine dilemmatische Problemkonstellation zu Grunde: Die Konzentration auf das Problem der Arbeitslosigkeit verhindert vor allem in Ostdeutschland eine offene Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Transformationsprozesses auf das zukünftige Fachkräftepotential. Tatsache ist, dass die öffentliche Wahrnehmung und tatsächliche Struktur und Ursache des Problems nicht miteinander konform gehen. Zentraler Gegenstand dieser Arbeit soll aber weder die Divergenz von Problemlagen und deren öffentliche Wahrnehmung sein, noch soll hier die öffentliche Polemik der arbeitsmarktrelevanten Akteure nachgezeichnet und bewertet werden. Ziel dieser Arbeit ist zunächst vielmehr, im Zusammenspiel der wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Akteure die Rolle und Bedeutung des Personalwesens herauszustellen. In diesem Zusammenhang ist zuweilen von personellen Engpässen zu hören, die sich auf den ersten Blick schwer mit der Existenz von Massenarbeitslosigkeit vereinbaren lassen. Offensichtlich sind nur bestimmte Wirtschaftsbereiche sowie Personalgruppen von diesem Phänomen betroffen. Womöglich scheint es sich dabei auch um ein konjunkturelles Problem zu handeln, wonach sich entsprechend des vielzitierten Schweinezyklus Überangebot und Mangel regelmäßig ablösen und entsprechend zyklisch auf der politischen und wissenschaftlichen Agenda stehen und thematisiert werden. Darüber hinaus scheinen aber auch einzelne Unternehmen von den Auswirkungen des angerissenen Zusammenhanges gefeit und reüssieren unabhängig von diesen exogenen konjunkturellen Einflüssen mit ihrer Personalstrategie. Ist das Problem der Unternehmen mit ihrer mitunter erratischen, herdentriebhaften, oftmals von einem ins andere Extrem schwankenden Personalpolitik, in der sich Entlassungswellen und Einstellungsschübe abwechseln, hausgemacht? Welche Unternehmen können sich besser als andere im Kampf um die Talente durchsetzen? Durch welche Eigenschaften zeichnet sich eine solche erfolgreiche Personalarbeit aus? Inwiefern werden überhaupt strategische Komponenten bei der Personalarbeit berücksichtigt? Beschränkt sich das Engagement der Unternehmen nur auf bestimmte Segmente des Arbeitsmarktes? Diese Teilfragen sollen jedoch vor allem zur Beantwortung der zentralen Frage dieser Arbeit dienen, welche bereits im Titel anklingt: Inwieweit kann das personalwirtschaftliche Engagement der Unternehmen nicht nur die wirtschaftliche sondern auch die allgemeine Entwicklung eines Unternehmens beeinflussen. Wenn, wie hier der Fall forschungshypothetisch ein Defizit in personalwirtschaftlicher Hinsicht von vorn herein vermutet wird, kann diese Frage auch negativ formuliert werden: Wird die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen in Ostdeutschland auch oder vor allem auf personalwirtschaftlicher Ebene entschieden? Vor allem dieser Frage aber auch weiteren Fragen soll in dieser Arbeit sowohl in theoretischer als auch in empirischer Hinsicht nachgegangen werden. Hierzu muss der Gegenstand >Personalwirtschaft< umfassend beleuchtet werden. Neben der hier zentralen pragmatisch-normativen Perspektive des Personalmanagements wird außerdem die wirtschaftstheoretische Sichtweise der Personalökonomie vorgestellt, sowie die sozialwissenschaftliche Orientierung geschildert. Über diese theoretischen Betrachtungen hinaus soll dem forschungsleitenden Interesse in dieser Arbeit jedoch auch empirisch nachgegangen werden. Die optische Industrie in Thüringen hat sich zu einem wichtigen Wachstumskern entwickelt. Mit einem überdurchschnittlichen und kräftigen Wachstum seit der Wende zählt sie zu den wenigen erfolgsverwöhnten Branchen in Ostdeutschland. Doch dieser wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte droht womöglich Gefahr von unerwarteter Seite. Angesichts einer zeitweise komfortablen Situation auf den Arbeitsmärkten und einer fehlenden personalwirtschaftlichen Tradition wurde der Aspekt der personalwirtschaftlichen Arbeit im Betrieb mitunter flächendeckend vernachlässigt Dieses Versäumnis könnte sich mittel- bis langfristig als verhängnisvoll für die aufstrebende Branche erweisen. Die Qualität der Personalwirtschaft könnte angesichts der demografischen Sondersituation in Ostdeutschland über Wohl und Wehe der Unternehmen entscheiden. Von dieser wirtschaftlichen Ausgangssituation und dem theoretischen Rahmengerüst ausgehend wird eine Typologie ausgearbeitet, welche eine empirische Identifizierung typischer personalwirtschaftlicher Muster am Beispiel der optischen Industrie in Thüringen ermöglichen soll. Hieraus werden Perspektiven bzw. Zukunftsszenarien abgeleitet. Es werden jedoch auch konkrete Handlungsaufforderungen für die einzelnen Typen, zunächst für die manageriale Sichtweise, formuliert. Auf der Grundlage dieser umfassenden wenngleich möglicherweise nicht vollständigen Bestandsaufnahme und Klassifikation von Personalstrategien wird durch eine Erweiterung der Perspektive gefragt, ob über die spezifischen Vor- und Nachteile hinaus weitere zentrale bzw. übergreifende Ursachenzusammenhänge, die über die übliche und zumeist wenig ergiebige Standortdiskussion hinausgehen, außerhalb der betriebswirtschaftlichen Ebene identifiziert werden können. Diese Arbeit soll ausgehend von der betriebswirtschaftlichen Perspektive typische Problemlagen in der Personalarbeit hauptsächlich klein- und mittelständischer Unternehmen identifizieren. Zur Erarbeitung von Lösungs- Ansätzen soll diese mitunter recht eindimensionale betriebswirtschaftliche Sichtweise jedoch auch verlassen werden, um den Zusammenhang in einen komplexeren Kontext heben zu können. Hauptleistung dieser Arbeit ist die Erarbeitung einer personalstrategischen Typologie anhand der vielfältigen Literatur und deren Anwendung auf eine regionale Wirtschaftsbranche, die optische Industrie in Thüringen. Ergebnis dieser zunächst theoretischen Analyse und der darauf aufbauenden hypothesengeleiteten Untersuchung sollen typenbezogene Szenarien sein, auf denen Handlungs- und Strategieansätze fußen. Die Klärung der Teilfragen wird abschließend zur Beantwortung des bereits im Titel dieser Arbeit formulierten Zusammenhanges von personalpolitischer Kompetenz und Strategiefähigkeit sowie wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit zusammengeführt. Entsprechend der über den betriebswirtschaftlichen Horizont hinausgehenden Perspektive will sich diese Arbeit aber auch an weitere wichtige arbeitsmarktrelevante Akteure mit möglichen Handlungsansätzen wenden. Inhaltsverzeichnis: 0.Gliederung4 1.Einleitung7 2.Personalwesen11 2.1Personalmanagement13 2.1.1Zwischen Individualität und Arbeitskraft - Historischer Abriss zu personalwirtschaftlichen Entwicklungslinien in Deutschland15 2.1.2Deterministischer Ansatz vs. voluntaristischer Ansatz17 2.1.3Vom traditionellen Strategieverständnis zur Strategie der Humanressourcen20 2.2Personalpolitik - Die andere Sicht auf die Dinge?27 2.2.1Ausgangspunkt: Der Gegenstand der betrieblichen Personalpolitik27 2.2.2Beschreibung der Organisationsleistungen32 2.2.3Beschreibung der Maßnahmen und Instrumente36 2.3Ökonomische Perspektive53 2.3.1Arbeitsangebot53 2.3.2Arbeitsnachfrage55 2.3.3Mismatch und Marktversagen57 2.4Sonderfall Ostdeutschland? - Personalarbeit im Transformationsprozess60 2.4.1Personalarbeit in der DDR: Hypothek und Basis61 2.4.2Wandel der Personalfunktion von dem Hintergrund der Transformation63 2.4.3Implikationen des Transformationsprozesses auf Belegschaftsstruktur und Personalstrategien ostdeutscher Unternehmen65 2.4.4Quo Vadis Personalpolitik? - Normalisierung vs. Ausnahmezustand67 2.4.5Fachkräftemangel!? - Konturen der Fachkräftesituation im Licht empirischer Befunde68 2.4.6Fachkräftestrategien der Unternehmen als Gegenstand empirischer Untersuchungen71 2.5Entwicklung der optischen Industrie Deutschlands unter Berücksichtigung der Personalsituation72 2.5.1Historische Entwicklung73 2.5.2Spezifik der Personalstruktur - Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes Optische Industrie in Thüringen80 3.Von der Theorie zur Empirie - Methodische Vorarbeit83 3.1Eine Typologie zur Bestimmung der Fachkräftesituation83 3.1.1Dimension >Außenwahrnehmung<83 3.1.2Dimension >Personalkompetenz<84 3.2Demografischer Hintergrund85 3.3Vorstellung der Hypothesen87 4.Empirie - Hypothesengeleitete Untersuchung91 4.1Vorstellung des Projekthintergrundes91 4.2Facharbeiter und Akademiker als knappe Ressource92 4.3Operationalisierung der Typologie93 4.3.1Dimension >Außenwahrnehmung<93 4.3.2Operationalisierung der Dimension >Personalkompetenz<96 4.4Struktur der Typologie103 4.4.1Personalarbeit und Wirtschaftliche Situation - Nur die Großen sind aktiv und erfolgreich105 4.4.2Personalarbeit und Qualifikationsstruktur - Vernachlässigung der Facharbeiterbasis111 4.4.3Beschäftigungsentwicklung / Alterstruktur119 5.Resümee133 6.Literaturverzeichnis139 7.Anhang145 7.1Verzeichnis der Abbildungen145 7.2Verzeichnis der Tabellen146 7.3Verzeichnis der Übersichten146 7.4Erklärung und Vermerk147



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Zusammenfassung:Der Arbeitsmarkt in Deutschland wird häufig in einem sehr einseitigem Licht betrachtet und behandelt. Dem Heer von über vier Millionen Arbeitslosen gilt das wesentliche Bestreben politischer Initiativen. Dem gegenüber stehen Unternehmen, welche mit Verweis auf Anforderungen an Flexibilität, Leistungsbereitschaft und vor allem an entsprechende Qualifikationen verkünden, dass es trotz der vielen Arbeitslosen nicht möglich ist, eine Vielzahl von offenen Stellen bedarfsgerecht zu besetzen, in der breiten öffentlichen Wahrnehmung eher abseits. Diese andere Seite findet bestenfalls sporadisch, etwa in Gestalt der Debatte um Greencard Zuwanderung, Zugang zu medialer Aufmerksamkeit Diesem asymmetrischen Darstellungsverhältnis liegt neben der politischen Gemengelage jedoch eine dilemmatische Problemkonstellation zu Grunde: Die Konzentration auf das Problem der Arbeitslosigkeit verhindert vor allem in Ostdeutschland eine offene Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Transformationsprozesses auf das zukünftige Fachkräftepotential. Tatsache ist, dass die öffentliche Wahrnehmung und tatsächliche Struktur und Ursache des Problems nicht miteinander konform gehen.Zentraler Gegenstand dieser Arbeit soll aber weder die Divergenz von Problemlagen und deren öffentliche Wahrnehmung sein, noch soll hier die öffentliche Polemik der arbeitsmarktrelevanten Akteure nachgezeichnet und bewertet werden. Ziel dieser Arbeit ist zunächst vielmehr, im Zusammenspiel der wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Akteure die Rolle und Bedeutung des Personalwesens herauszustellen. In diesem Zusammenhang ist zuweilen von personellen Engpässen zu hören, die sich auf den ersten Blick schwer mit der Existenz von Massenarbeitslosigkeit vereinbaren lassen. Offensichtlich sind nur bestimmte Wirtschaftsbereiche sowie Personalgruppen von diesem Phänomen betroffen. Womöglich scheint es sich dabei auch um ein konjunkturelles Problem zu handeln, wonach sich entsprechend des vielzitierten ?Schweinezyklus? Überangebot und Mangel regelmäßig ablösen und entsprechend zyklisch auf der politischen und wissenschaftlichen Agenda stehen und thematisiert werden. Darüber hinaus scheinen aber auch einzelne Unternehmen von den Auswirkungen des angerissenen Zusammenhanges gefeit und reüssieren unabhängig von diesen exogenen konjunkturellen Einflüssen mit ihrer Personalstrategie. Ist das Problem der Unternehmen mit ihrer mitunter erratischen, herdentriebhaften, oftmals von einem []

Produktinformationen

Titel: Personalarbeit als unterschätztes Handlungsfeld?
Untertitel: Fachkräftestrategien am Beispiel der optischen Industrie Thüringens
Autor:
EAN: 9783832487157
ISBN: 978-3-8324-8715-7
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 148
Veröffentlichung: 28.04.2005
Jahr: 2005
Dateigrösse: 0.7 MB

Bewertungen

Gesamtübersicht

Meine Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel