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Aggression
Christoph Lau

Inhaltsangabe:Problemstellung: Immer wieder wurde in den letzten Jahren über eine mögliche Zunahme von Gewalt und damit ... Weiterlesen
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Beschreibung

Inhaltsangabe:Problemstellung: Immer wieder wurde in den letzten Jahren über eine mögliche Zunahme von Gewalt und damit von aggressiven Verhaltensweisen in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft berichtet. „Steigende Zahlen zur Gewalt ... sagen (jedoch) nichts über tatsächliche Veränderungen, sondern zunächst nur etwas über die Veränderung der öffentlichen Aufmerksamkeit und die Bereitschaft aus, solche Straftaten auch anzuzeigen.“ Ob aggressives Verhalten wirklich zugenommen hat, lässt sich statistisch kaum nachweisen. Zugenommen hat aber auf jeden Fall das subjektive Gefühl, bedroht zu sein und aggressivem Verhalten ohnmächtig gegenüber zu stehen. Darüber hinaus kommt man im konkreten Einzelfall schnell an die Grenzen der eigenen Friedfertigkeit und Belastbarkeit, wenn man mit aggressivem Verhalten konfrontiert wird. Genau an dieser Stelle möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen. Gang der Untersuchung: Während ich im ersten Teil dieser Arbeit mit der Erklärung aggressiven Verhaltens anhand verschiedener psychologischer Theorien die Grundlage zum verstehen dieser Verhaltensweisen lege, habe ich den zweiten Teil ganz der Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, aggressives Verhalten zu verringern, gewidmet. Im dritten Teil schließlich fließen die theoretischen Überlegungen des ersten und zweiten Teils in ein Seminar zum Thema „Aggression“ ein, dessen pädagogische Grundlagen im wesentlichen aus der Themenzentrierten Interaktion von Ruth C. Cohn und der humanistischen Psychologie und Pädagogik stammen und den Seminarteilnehmern ganzheitliches (d.h. kognitives und emotionales) Lernen ermöglichen sollen. Insgesamt liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit allerdings mehr auf dem Thema „Aggression“ als auf den pädagogischen Methoden, die zur Umsetzung dieses Themas in einem Seminar notwendig sind. Diese Arbeit lässt sich auch als Handbuch verstehen. Ein Handbuch, das interessierte Pädagogen in die Lage versetzen soll, ein eigenes Seminar zum Thema „Aggression“ auszuarbeiten und durchzuführen. Gleich zu Beginn dieser Arbeit möchte ich jedoch betonen, dass ich mich auf den folgenden Seiten nur mit alltäglichen Aggressionen beschäftige. Auf die Ursachen von Terrorakten, Kriegen oder „ethnischen Säuberungen“ kann ich in diesem Zusammenhang genauso wenig eingehen wie auf die sogenannte „strukturelle Gewalt“. Außerdem habe ich zur Erklärung nur die psychologische Aggressionsforschung herangezogen. Andere Theorien werde ich nur streifen und [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Immer wieder wurde in den letzten Jahren über eine mögliche Zunahme von Gewalt und damit von aggressiven Verhaltensweisen in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft berichtet. Steigende Zahlen zur Gewalt ... sagen (jedoch) nichts über tatsächliche Veränderungen, sondern zunächst nur etwas über die Veränderung der öffentlichen Aufmerksamkeit und die Bereitschaft aus, solche Straftaten auch anzuzeigen. Ob aggressives Verhalten wirklich zugenommen hat, lässt sich statistisch kaum nachweisen. Zugenommen hat aber auf jeden Fall das subjektive Gefühl, bedroht zu sein und aggressivem Verhalten ohnmächtig gegenüber zu stehen. Darüber hinaus kommt man im konkreten Einzelfall schnell an die Grenzen der eigenen Friedfertigkeit und Belastbarkeit, wenn man mit aggressivem Verhalten konfrontiert wird. Genau an dieser Stelle möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen. Gang der Untersuchung: Während ich im ersten Teil dieser Arbeit mit der Erklärung aggressiven Verhaltens anhand verschiedener psychologischer Theorien die Grundlage zum verstehen dieser Verhaltensweisen lege, habe ich den zweiten Teil ganz der Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, aggressives Verhalten zu verringern, gewidmet. Im dritten Teil schließlich fließen die theoretischen Überlegungen des ersten und zweiten Teils in ein Seminar zum Thema Aggression ein, dessen pädagogische Grundlagen im wesentlichen aus der Themenzentrierten Interaktion von Ruth C. Cohn und der humanistischen Psychologie und Pädagogik stammen und den Seminarteilnehmern ganzheitliches (d.h. kognitives und emotionales) Lernen ermöglichen sollen. Insgesamt liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit allerdings mehr auf dem Thema Aggression als auf den pädagogischen Methoden, die zur Umsetzung dieses Themas in einem Seminar notwendig sind. Diese Arbeit lässt sich auch als Handbuch verstehen. Ein Handbuch, das interessierte Pädagogen in die Lage versetzen soll, ein eigenes Seminar zum Thema Aggression auszuarbeiten und durchzuführen. Gleich zu Beginn dieser Arbeit möchte ich jedoch betonen, dass ich mich auf den folgenden Seiten nur mit alltäglichen Aggressionen beschäftige. Auf die Ursachen von Terrorakten, Kriegen oder ethnischen Säuberungen kann ich in diesem Zusammenhang genauso wenig eingehen wie auf die sogenannte strukturelle Gewalt . Außerdem habe ich zur Erklärung nur die psychologische Aggressionsforschung herangezogen. Andere Theorien werde ich nur streifen und somit auch bestimmte Ursachen aggressiven Verhaltens (z.B. Aggression als Folge bestimmter organischer Krankheiten) allenfalls am Rande erwähnen. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit habe ich in dieser Arbeit (fast) ausschließlich die männliche Form verwendet. gemeint sind natürlich immer Männer und Frauen, wenn ich im Einzelfall meine Darstellungen nicht explizit nur auf Männer oder Frauen beschränkt habe. Den Anhang mit sämtlichen Übungen für das Seminar und einigen anderen Ergänzungen habe ich aus Platzgründen in einem eigenen Band untergebracht. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung7 Teil 1:Aggression9 Aggression - Ein Beitrag zur Begriffsbestimmung10 Die klassischen Aggressionstheorien12 Historischer Überblick über die Aggressionsforschung13 Triebtheorien14 Psychoanalytische Triebtheorien14 Aggressionstheoretische Überlegungen von Alfred Adler14 Aggressionstheoretische Überlegungen von Sigmund Freud15 Neuere psychoanalytische Theorien17 Ethologische Triebtheorien18 Aggressionstheoretische Überlegungen von Konrad Lorenz18 Kritik an den Triebtheorien19 Frustrations-Aggressions-Theorie21 Exkurs 1: Aggression und Stress23 Exkurs 2: Aggression und Angst25 Lerntheoretische Modelle27 Lernen am Modell28 Lernen durch Erfolg und Misserfolg30 Kognitives Lernen31 Signallernen32 Folgerungen33 Kritik an den lerntheoretischen Modellen34 Exkurs 3: Aggression und Medien34 Exkurs 4: Aggression und Strafe36 Exkurs 5: Die Vermittlung von Werten39 Ergänzungen zu den klassischen Aggressionstheorien41 Interaktion und Kommunikation41 Aggressionsarten44 Motivation von Aggression44 Affektive Aggressionsformen45 Instrumentelle Aggression45 Spontane Aggression46 Individuelle und kollektive Aggression47 Die Entwicklung individueller Aggressivität48 Die alterstypische Entwicklung aggressiven Verhaltens48 Erste Phase: Phase der aggressionsaffinen Emotionen48 Zweite Phase: Trotzanfälle und Proto-Aggressionen49 Dritte Phase: Aggressivitäts-Etablierung und -Differenzierung50 Individuell unterschiedliche Faktoren52 Ich-Stärke und Aggression54 Exkurs 6: Aggression und Umweltzerstörung55 Exkurs 7: Autoaggression57 Exkurs 8: Aggression bei Männern und Frauen59 Theorieintegration?62 Das Modell von H.-P. Nolting62 Das Modell von H. Kaufmann64 Teil 2:Auf der Suche nach Antworten67 Möglichkeiten zur Veränderung aggressiven Verhaltens68 Lassen sich Aggressionen abreagieren?69 Der vorbeugende Abbau aggressiver Impulse70 Abbau akuter Ärger-Aggressionen70 Gibt es eine emotionale Erleichterung durch aggressive Ersatzhandlungen?71 Folgerungen72 Die Veränderung der Aggressions-Anreger73 Die Bewertung und Wahrnehmung der Anreger75 Diagnostische Kompetenz78 Die Förderung von Aggressionshemmungen80 Der Aufbau von nicht-aggressiven Verhaltensalternativen82 Teil 3:Ein Seminar86 Ein Seminar?87 Lernen in Gruppen87 Die Themenzentrierte Interaktion88 Die Wurzeln der Themenzentrierten Interaktion88 Das Konzept der Themenzentrierten Interaktion90 Die drei Axiome der TZI91 Das erste Axiom91 Das zweite Axiom92 Das dritte Axiom92 Die zwei Postulate der TZI92 Das erste Postulat92 Das zweite Postulat93 Die TZI-Hilfsregeln93 Das Strukturmodell94 Die dynamische Balance96 Struktur - Prozeß - Vertrauen97 Das Arbeiten mit TZI97 Grundsätzliche Ergänzungen98 Spezielle Ergänzungen für Seminare zum Thema Aggression 99 Von der Schädigung zur Selbstbehauptung - Ein Seminar zum Thema Aggression 101 Exkurs 9: Entspannungsübungen102 Der Seminarablauf104 Die Seminarvorbesprechung105 Das Seminar106 Erster Seminartag107 Zweiter Seminartag108 Dritter Seminartag109 Übersicht über den Seminarverlauf111 Exkurs 10: Kreative Methoden112 Rollenspiel112 Abschließende Betrachtungen115 Literaturverzeichnis116 Erklärung123



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Problemstellung:Immer wieder wurde in den letzten Jahren über eine mögliche Zunahme von Gewalt und damit von aggressiven Verhaltensweisen in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft berichtet.?Steigende Zahlen zur Gewalt ... sagen (jedoch) nichts über tatsächliche Veränderungen, sondern zunächst nur etwas über die Veränderung der öffentlichen Aufmerksamkeit und die Bereitschaft aus, solche Straftaten auch anzuzeigen.?Ob aggressives Verhalten wirklich zugenommen hat, lässt sich statistisch kaum nachweisen. Zugenommen hat aber auf jeden Fall das subjektive Gefühl, bedroht zu sein und aggressivem Verhalten ohnmächtig gegenüber zu stehen. Darüber hinaus kommt man im konkreten Einzelfall schnell an die Grenzen der eigenen Friedfertigkeit und Belastbarkeit, wenn man mit aggressivem Verhalten konfrontiert wird.Genau an dieser Stelle möchte ich mit meiner Arbeit ansetzen.Gang der Untersuchung:Während ich im ersten Teil dieser Arbeit mit der Erklärung aggressiven Verhaltens anhand verschiedener psychologischer Theorien die Grundlage zum verstehen dieser Verhaltensweisen lege, habe ich den zweiten Teil ganz der Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, aggressives Verhalten zu verringern, gewidmet.Im dritten Teil schließlich fließen die theoretischen Überlegungen des ersten und zweiten Teils in ein Seminar zum Thema ?Aggression? ein, dessen pädagogische Grundlagen im wesentlichen aus der Themenzentrierten Interaktion von Ruth C. Cohn und der humanistischen Psychologie und Pädagogik stammen und den Seminarteilnehmern ganzheitliches (d.h. kognitives und emotionales) Lernen ermöglichen sollen.Insgesamt liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit allerdings mehr auf dem Thema ?Aggression? als auf den pädagogischen Methoden, die zur Umsetzung dieses Themas in einem Seminar notwendig sind.Diese Arbeit lässt sich auch als Handbuch verstehen. Ein Handbuch, das interessierte Pädagogen in die Lage versetzen soll, ein eigenes Seminar zum Thema ?Aggression? auszuarbeiten und durchzuführen.Gleich zu Beginn dieser Arbeit möchte ich jedoch betonen, dass ich mich auf den folgenden Seiten nur mit alltäglichen Aggressionen beschäftige. Auf die Ursachen von Terrorakten, Kriegen oder ?ethnischen Säuberungen? kann ich in diesem Zusammenhang genauso wenig eingehen wie auf die sogenannte ?strukturelle Gewalt?. Außerdem habe ich zur Erklärung nur die psychologische Aggressionsforschung herangezogen. Andere Theorien werde ich nur streifen und []

Produktinformationen

Titel: Aggression
Untertitel: Auf der Suche nach Antworten
Autor: Christoph Lau
EAN: 9783832426217
ISBN: 978-3-8324-2621-7
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
Anzahl Seiten: 251
Veröffentlichung: 31.08.2000
Jahr: 2000
Dateigrösse: 11.1 MB
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