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Humboldts falsche Erben
Christine Burtscheidt

Knapp 200 Jahre nach Humboldts Proklamation der Wissenschaftsfreiheit gab die Politik 1998 den Startschuss für eine weitreich... Weiterlesen
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Beschreibung

Knapp 200 Jahre nach Humboldts Proklamation der Wissenschaftsfreiheit gab die Politik 1998 den Startschuss für eine weitreichende Autonomie der deutschen Hochschulen. Erstmals liefert nun Christine Burtscheidt einen fundierten Überblick über diesen Umbau. Die große Hochschulreform erweist sich als höchst widersprüchlich und teilweise als bereits gescheitert. Vielfach gelang es den Universitäten nicht, ihre Organisation neu auszurichten. Die Politik steuert im Detail weiterhin kräftig mit. Gleichzeitig finanziert und lenkt der Staat den schärfer werdenden Wettbewerb um zusätzliche Mittel. Und auch die individuelle Freiheit des Wissenschaftlers hat durch den Abbau von Mitspracherechten, die Einführung von umstrittenen Qualitätskontrollen sowie die Reduzierung der Grundfinanzierung abgenommen. Ganz zu schweigen vom Bologna-Prozess, dessen Tendenz zur Vereinheitlichung konträr zu den Reformen steht. Vollmundig hatte die Politik den Hochschulen mehr Autonomie versprochen - heute, zwölf Jahre später, sind sie unfreier denn je.

Christine Burtscheidt, Dr. phil., ist langjährige Autorin und Redakteurin der Süddeutschen Zeitung für Schul- und Hochschulpolitik.

Autorentext
Christine Burtscheidt, Dr. phil., ist langjährige Autorin und Redakteurin der Süddeutschen Zeitung für Schul- und Hochschulpolitik.

Inhalt

Inhalt 1. Einleitung: Die politische Ausgangslage 2. Reformtendenzen der vergangenen Jahre 3. Theoretische Grundlagen 3.1 Die Steuerungsträger 3.2 Gegenstände der Steuerung 3.3 Das neue Steuerungsverfahren 3.4 Der Wettbewerb 4. Historischer Rückblick 4.1 Das Mittelalter: Überformung der Genossenschaft durch Herrschaft 4.2 Die Klassik: Humboldts Ideal zweckfreier Bildung 4.3 Die Nachkriegszeit: Verpasste Gelegenheit zur Reform 4.4 Die 1970er Jahre: Expansion und Chancengleichheit 5. Trendwende in den 1990er Jahren 91 5.1 Ursachen 5.2 Der Bund: Reformjahr 1998 5.3 Der Reformstart in den Ländern: Das Beispiel Bayern 5.4 Bilanz im Bund und in Bayern 6. Analyse der gegenwärtigen Situation 6.1 Teil-Rückzug des Bundes 6.2 Widersprüchliches Handeln der Länder 6.2.1 Inkonsequente Organisationsreform 6.2.2 Klärung des Rechtsstatus 6.2.3 Der Staat - ein unsolider Geldgeber 6.2.4 Das Dienstrecht und die Kostenneutralität 6.2.5 Verlust der Freiheit in der Forschung 6.2.6 Die prekäre wissenschaftliche Laufbahn 6.2.7 Neue Lasten in der Lehre 6.2.8 Staatlich regulierter Wettbewerb 6.2.9 Fazit zu den Ländern 7. Blick in die Zukunft: Gleichheit oder Vielfalt? 7.1 Ent- oder Ausdifferenzierung 7.2 Modell für ein differenziertes System 8. Humboldt neu denken Literatur Dank Sachregister

Produktinformationen

Titel: Humboldts falsche Erben
Untertitel: Eine Bilanz der deutschen Hochschulreform
Autor: Christine Burtscheidt
EAN: 9783593409825
ISBN: 978-3-593-40982-5
Format: PDF
Herausgeber: Campus Verlag
Genre: Arbeits-, Wirtschafts- und Industriesoziologie
Anzahl Seiten: 453
Veröffentlichung: 09.08.2010
Jahr: 2010
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