Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Mediation als Konfliktlösungsstrategie
Christiane Juraske

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Aufgabe eines Mediators besteht in erster Linie darin, zwischen mindestens zwei Streitparteien zu ve... Weiterlesen
E-Books eignen sich auch für mobile Geräte (sehen Sie dazu die Anleitungen).
E-Books von Ex Libris sind mit Adobe DRM kopiergeschützt: Erfahren Sie mehr.
Weitere Informationen finden Sie hier.
PDF, 86 Seiten  Weitere Informationen
E-Books ganz einfach mit der kostenlosen Ex Libris-Reader-App lesen. Hier erhalten Sie Ihren Download-Link.
CHF 105.90
Download steht sofort bereit

Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Aufgabe eines Mediators besteht in erster Linie darin, zwischen mindestens zwei Streitparteien zu vermitteln. Oft haben die Streitenden keinen guten Kontakt mehr miteinander oder finden nur sehr schwer einen Weg zueinander. Der Mediator kann dann eine „Brücke“ zwischen den Parteien sein. Im Bild ist dies dargestellt durch die Brücke, die nicht mehr komplett ist und die durch die Mediation wieder in Stand gesetzt worden ist, so dass sie ihre Funktion als Verbindung zwischen den Menschen wieder aufnehmen kann. Mediation kann den Betroffenen wieder einen Weg zueinander aufweisen. Dies kann geschehen durch eine erweiterte oder veränderte Sichtweise des Konflikts oder aber durch einen neuen Ansatz, der den Konflikt beseitigt. Dabei ist ein Grundziel der Mediation, dass beide Parteien am Schluss als Gewinner dastehen, denn nur so kann zukünftig ein friedlicher Umgang miteinander gesichert werden. Der Mediator kann nur beim Aufbau der Brücke helfen, längerfristig müssen beide Parteien kooperativ zusammenarbeiten, so dass die Verbindung zueinander stabilisiert und verbessert werden kann. Auch das ist Aufgabe des Mediators. Er soll den Betroffenen nicht nur bei der Konfliktbewältigung behilflich sein, sondern ihnen auch Kompetenzen vermitteln, wie sie in Zukunft mit Konflikten umgehen können - auch ohne die Hilfe einer Mediation. Ein weiterer Aspekt der Mediation wird in dem Bild veranschaulicht: die Neutralität des Mediators. Der Mediator nimmt eine allparteiliche Stellung zwischen den Betroffenen ein. Im Bild wird dies durch das eher passive Brückenstück in der Mitte der Personen verdeutlicht. Diese Passivität bezieht sich aber nur auf Ratschläge und Anweisungen. Die Konfliktlösung muss von den beiden Parteien mitgetragen werden, also auch mitentwickelt werden, möglichst autonom. Der Mediator soll hier nur die Grundlage schaffen für eine befriedigende Konfliktlösung. Würde der Mediator den beiden Streitenden einfach nur eine Lösung anbieten und ihnen Ratschläge geben, wären wichtige Aspekte der Mediation vernachlässigt. Bei der Bemühung um Verständnis auf beiden Seiten und der Erweiterung der Blickwinkel darf der Mediator sehr wohl eine aktive Position einnehmen. Er kann die Basis für eine kreative Lösungsfindung schaffen und vor allem auch auf die unterschiedlichen Emotionen der Konfliktparteien eingehen. Denn oft verbirgt sich hinter dem eigentlichen Konflikt ein Beziehungsproblem. Dann wäre den Streitenden mit einer [...]

Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Die Aufgabe eines Mediators besteht in erster Linie darin, zwischen mindestens zwei Streitparteien zu vermitteln. Oft haben die Streitenden keinen guten Kontakt mehr miteinander oder finden nur sehr schwer einen Weg zueinander. Der Mediator kann dann eine ?Brücke? zwischen den Parteien sein. Im Bild ist dies dargestellt durch die Brücke, die nicht mehr komplett ist und die durch die Mediation wieder in Stand gesetzt worden ist, so dass sie ihre Funktion als Verbindung zwischen den Menschen wieder aufnehmen kann. Mediation kann den Betroffenen wieder einen Weg zueinander aufweisen. Dies kann geschehen durch eine erweiterte oder veränderte Sichtweise des Konflikts oder aber durch einen neuen Ansatz, der den Konflikt beseitigt. Dabei ist ein Grundziel der Mediation, dass beide Parteien am Schluss als Gewinner dastehen, denn nur so kann zukünftig ein friedlicher Umgang miteinander gesichert werden. Der Mediator kann nur beim Aufbau der Brücke helfen, längerfristig müssen beide Parteien kooperativ zusammenarbeiten, so dass die Verbindung zueinander stabilisiert und verbessert werden kann. Auch das ist Aufgabe des Mediators. Er soll den Betroffenen nicht nur bei der Konfliktbewältigung behilflich sein, sondern ihnen auch Kompetenzen vermitteln, wie sie in Zukunft mit Konflikten umgehen können - auch ohne die Hilfe einer Mediation.Ein weiterer Aspekt der Mediation wird in dem Bild veranschaulicht: die Neutralität des Mediators. Der Mediator nimmt eine allparteiliche Stellung zwischen den Betroffenen ein. Im Bild wird dies durch das eher passive Brückenstück in der Mitte der Personen verdeutlicht. Diese Passivität bezieht sich aber nur auf Ratschläge und Anweisungen. Die Konfliktlösung muss von den beiden Parteien mitgetragen werden, also auch mitentwickelt werden, möglichst autonom. Der Mediator soll hier nur die Grundlage schaffen für eine befriedigende Konfliktlösung. Würde der Mediator den beiden Streitenden einfach nur eine Lösung anbieten und ihnen Ratschläge geben, wären wichtige Aspekte der Mediation vernachlässigt. Bei der Bemühung um Verständnis auf beiden Seiten und der Erweiterung der Blickwinkel darf der Mediator sehr wohl eine aktive Position einnehmen. Er kann die Basis für eine kreative Lösungsfindung schaffen und vor allem auch auf die unterschiedlichen Emotionen der Konfliktparteien eingehen. Denn oft verbirgt sich hinter dem eigentlichen Konflikt ein Beziehungsproblem. Dann wäre den Streitenden mit einer []

Produktinformationen

Titel: Mediation als Konfliktlösungsstrategie
Untertitel: Am Beispiel der außergerichtlichen Einigung
Autor: Christiane Juraske
EAN: 9783832492489
ISBN: 978-3-8324-9248-9
Format: PDF
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 86
Veröffentlichung: 19.01.2006
Dateigrösse: 1.6 MB
Zuletzt angesehen
Verlauf löschen