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Imagination und Repräsentation
Christian Zwink

French historiography between 1670 and 1730 had a dual function to fulfill: generating discursive knowledge and integrating imagin... Weiterlesen
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Beschreibung

French historiography between 1670 and 1730 had a dual function to fulfill: generating discursive knowledge and integrating imaging procedures, e.g. in the form of initially disavowed historical imagination. Even before its firm establishment as a discipline in its own right, 'historical vision' was domesticated at the theoretical level by the compromise between pure scholarship and philosophical speculation. At the same time, however, this gave the contribution of imagination to historical epistemology a new value, by virtue both of its greater evidential potential and of its conceptual creativity.



Klappentext

Die Arbeit erhellt einen Ausschnitt aus der Geschichte der französischen Geschichtsschreibung, noch bevor diese im 18. Jahrhundert u.a. mit Voltaire unter den Bedingungen einer selbstreflexiven, geschichtsphilosophischen Grundierung ansetzt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie aus einer zumeist unkritischen, topisch tradierenden Historiographie mit ihren vielfältigen Perspektiven, Archivierungspraktiken und Notierungen gegen Ende des 17. Jahrhunderts allmählich ein im Ansatz geregelter Fachdiskurs zu entstehen beginnt, der epistemologisch mit Foucaults Begriff der "Repräsentation" zu beschreiben ist. Als ein besonderes Problem erweist sich dabei die Imagination, die, obwohl unabdingbar im Erkenntnisprozess, im cartesischen Sinn als eine prekäre Instanz wahrgenommen wird. In der in Frage stehenden Zeit (ca. 1670-1730) werden diese Bedingungsfaktoren in der historiographischen Praxis, z.B. beim Antiquar Bernard de Montfaucon wie in der theoretischen Reflexion so genannter méthodes einander vermittelt. Die Imagination wird auf ihr Evidenzpotenzial eingehegt, zugleich aber auch in ihrer konzeptuellen Kreativität anerkannt. Aus der epistemischen Spannung zwischen Repräsentationszwang und imaginativen Verfahren ist so die Formierung einer Disziplin angebahnt worden, die sich allerdings erst später in Frankreich und anderswo institutionell etablieren konnte.

Produktinformationen

Titel: Imagination und Repräsentation
Untertitel: Die theoretische Formierung der Historiographie im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert in Frankreich
Autor: Christian Zwink
EAN: 9783110912821
ISBN: 978-3-11-091282-1
Format: PDF
Herausgeber: Gruyter, Walter de GmbH
Genre: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 356
Veröffentlichung: 20.03.2012
Jahr: 2012
Dateigrösse: 10.8 MB
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