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Die Wirkung von Staatsverschuldung. Neutralität als Paradigma

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Finanzwissenschaft, Note: 2,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Phänomen der staatlichen Verschuldung ist schon seit der Gründung von Staaten und in Folge dessen seit der Möglichkeit eigener Finanzpolitik Thema der politischen Diskussion. Die Aufnahme von Schulden und damit einhergehend eine Belastung nachfolgender Generationen ohne deren Zustimmung, wurde immer wieder kontrovers diskutiert. Ein demokratisches System zeichnet sich jedoch gerade durch Machtzuweisung auf Zeit aus. Es bleibt zu hinterfragen, ob dieses Prinzip durch übermäßige Verschuldung ohne die Möglichkeit der Zustimmung zukünftiger Entscheidungsträger nicht durchbrochen wird. In der Neuzeit, spätestens mit dem Aufkommen der europäischen Schuldenkrise, hat das Thema erneut an Brisanz gewonnen. Es werden in regelmäßigen Abständen neue Meldungen über drohende Zahlungsunfähigkeiten einzelner Länder veröffentlicht. Zum Zeitpunkt der Arbeit steht besonders Griechenland stark im öffentlichen Fokus. Doch wie stellt sich die Lage wirklich dar? Der Schuldenstand des griechischen Staates liegt aktuell bei 142 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, aber auch das Finanzvermögen griechischer Privathaushalte weist ein ähnliches Volumen auf. Hat die griechische Bevölkerung in Rücksicht auf die steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte und in Erwartung höherer steuerlicher Belastungen in der Zukunft vorgesorgt? Und hat Staatsverschuldung in dieser Hinsicht überhaupt eine in solchem Maß wohlfahrtsmindernde Wirkung, wie häufig in den Medien der Eindruck erweckt wird? Diese Arbeit liefert einen theoretischen Unterbau für die Relevanz von Staatsverschuldung. Das Ricardianische Äquivalenztheorem, mit einem Standpunkt der von der klassischen keynesianischen Theorie abweicht, bietet hierfür einen guten Ansatzpunkt. Darauf aufbauend wird diskutiert werden, welche kritischen Modellannahmen zu hinterfragen sind. Anschließend wird untersucht, unter welchen Umständen das Modell auf die Wirklichkeit übertragbar und damit praktikabel ist. Schlussendlich wird die Theorie mit einer Analyse über die Entwicklung der gesamtstaatlichen Verschuldung und der privaten Vermögensbildung in der Bundesrepublik Deutschland nach der deutschen Wiedervereinigung abgerundet.

Geboren im schönen Hohenlohe bin ich nach dem Abitur und der Bundeswehr nach Freiburg und Basel um Volkswirtschaftslehre zu studieren. Nach 5 Jahren akademischer Tätigkeit bin ich nun in der Finanzdienstleistung tätig.

Autorentext

Geboren im schönen Hohenlohe bin ich nach dem Abitur und der Bundeswehr nach Freiburg und Basel um Volkswirtschaftslehre zu studieren. Nach 5 Jahren akademischer Tätigkeit bin ich nun in der Finanzdienstleistung tätig.



Klappentext

Das Phänomen der staatlichen Verschuldung ist schon seit der Gründung von Staaten und in Folge dessen seit der Möglichkeit eigener Finanzpolitik Thema der politischen Diskussion. Die Aufnahme von Schulden und damit einhergehend eine Belastung nachfolgender Generationen ohne deren Zustimmung, wurde immer wieder kontrovers diskutiert. Ein demokratisches System zeichnet sich jedoch gerade durch Machtzuweisung auf Zeit aus. Es bleibt zu hinterfragen, ob dieses Prinzip durch übermäßige Verschuldung ohne die Möglichkeit der Zustimmung zukünftiger Entscheidungsträger nicht durchbrochen wird. In der Neuzeit, spätestens mit dem Aufkommen der europäischen Schuldenkrise, hat das Thema erneut an Brisanz gewonnen. Es werden in regelmäßigen Abständen neue Meldungen über drohende Zahlungsunfähigkeiten einzelner Länder veröffentlicht. Zum Zeitpunkt der Arbeit steht besonders Griechenland stark im öffentlichen Fokus. Doch wie stellt sich die Lage wirklich dar? Der Schuldenstand des griechischen Staates liegt aktuell bei 142 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, aber auch das Finanzvermögen griechischer Privathaushalte weist ein ähnliches Volumen auf. Hat die griechische Bevölkerung in Rücksicht auf die steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte und in Erwartung höherer steuerlicher Belastungen in der Zukunft vorgesorgt? Und hat Staatsverschuldung in dieser Hinsicht überhaupt eine in solchem Maß wohlfahrtsmindernde Wirkung, wie häufig in den Medien der Eindruck erweckt wird? Diese Arbeit liefert einen theoretischen Unterbau für die Relevanz von Staatsverschuldung. Das Ricardianische Äquivalenztheorem, mit einem Standpunkt der von der klassischen keynesianischen Theorie abweicht, bietet hierfür einen guten Ansatzpunkt. Darauf aufbauend wird diskutiert werden, welche kritischen Modellannahmen zu hinterfragen sind. Anschließend wird untersucht, unter welchen Umständen das Modell auf die Wirklichkeit übertragbar und damit praktikabel ist. Schlussendlich wird die Theorie mit einer Analyse über die Entwicklung der gesamtstaatlichen Verschuldung und der privaten Vermögensbildung in der Bundesrepublik Deutschland nach der deutschen Wiedervereinigung abgerundet.

Produktinformationen

Titel: Die Wirkung von Staatsverschuldung. Neutralität als Paradigma
Autor:
EAN: 9783656764564
ISBN: 978-3-656-76456-4
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Grin Publishing
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 38
Veröffentlichung: 08.10.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 0.6 MB

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