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Aschkenas in Jerusalem

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  • 346 Seiten
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Beschreibung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der deutsch-jüdischen Emigration nach Palästina. Anhand von Synagogengemeinden und Bildungseinrichtungen, die von Einwanderern verschiedener religiöser Gruppierungen aufgebaut wurden, sollen Strategien aufgezeigt werden, mit deren Hilfe versucht wurde, das Erbe der deutsch-jüdischen religiösen Tradition im Gebet, im Bildungswesen und in der Gemeindepolitik zu bewahren und in der neuen Umgebung zu neuer Blüte zu bringen.Durch die Verstrickung in vielfältige religions- oder bildungspolitische Kontroversen, die zu einem großen Teil ebenfalls bereits aus Deutschland 'importiert' worden waren, zeigten sich sehr schnell die Grenzen eines Kulturtransfers von Aschkenas (Deutschland) nach Jerusalem. Die komplizierte religiöse Landschaft Jerusalems trug das Ihre dazu bei, den Aufbau der deutschen Synagogen, einer Schule und einer Jeschiva zu erschweren. Schwierig gestaltete sich auch die Weitergabe der aschkenasischen Tradition auf die nachfolgenden Generationen. Hier ist im Wesentlichen der Grund für den Niedergang der deutschen Synagogengemeinden zu suchen. Die Bildungsinstitutionen der deutschen Einwanderer konnten dagegen erfolgreich ihren Platz behaupten. Die Gründe, die zu diesem Erfolg führten, sollen untersucht werden. Sie sollen helfen bei der Beantwortung der Frage, ob und in welcher Form das religiöse Erbe von Aschkenas in Jerusalem heute noch lebendig ist.

Dr. Christian Kraft ist seit 2008 pädagogischer Mitarbeiter im Max-Mannheimer-Studienzentrum Dachau, seit 2007 arbeitet er als Referent für das Museumspädagogische Zentrum München und seit 2009 für die KZ-Gedenkstätte Dachau.



Autorentext
Dr. Christian Kraft arbeitet u.a. Referent für das Museumspädagogische Zentrum München und die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Zusammenfassung
This work deals with strategies of Geman-Jewish immigrants in Jerusalem in the 1930s to rebuild their religious traditions brought from Germany and thereby rescue the rich heritage of Aschkenas from the destruction by the Nazis. The immigrants tried to reach this by founding new synagogues or educational institutions with religious background. Although they came from different ideological backgrounds some of them were rooted in different wings of German Orthodoxy, some of them were adherents of Liberal Judaism with these institutions they all tried to contribute to the constitution of the Land of Israel. In the struggle for the establishment of their synagogues and schools manifold religious-political interrelations and conflicts from the 19th and early 20th centuries showed up which either had been taken in the symbolic package of the immigrants to Jerusalem. These conflicts combined with the lacking willingness to integrate the German Jewish cultural artefacts into the religious life of the Jischuv made the development of most of the immigrant institutions nearly impossible. However, especially the orthodox educational institutions managed to hold their ground a phenomenon which will be analysed by this thesis.

Produktinformationen

Titel: Aschkenas in Jerusalem
Untertitel: Die religiösen Institutionen der Einwanderer aus Deutschland im Jerusalemer Stadtviertel Rechavia (19332004) Transfer und Transformation
Autor:
EAN: 9783647570341
ISBN: 978-3-647-57034-1
Digitaler Kopierschutz: Wasserzeichen
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Vandenhoeck & Ruprecht Verlag
Genre: Allgemeines, Lexika
Anzahl Seiten: 346
Veröffentlichung: 19.02.2014
Jahr: 2014
Dateigrösse: 3.0 MB
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