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Der Retailmarkt für strukturierte Anlageprodukte in Deutschland

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Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung: Der deutsche Markt für Zertifikate ist der größte der Welt. Das in Deutschland in Zertifikaten verwaltete Vermögen wuchs im Jahr 2005 um über 50%. Die Anzahl der erhältlichen Zertifikate hat sich gegenüber Ende 2004 fast verdoppelt. Allein diese drei Sätze dokumentieren das enorme Wachstum und die Bedeutung des Marktes für strukturierte Anlageprodukte in Deutschland. Die Gründe für das Wachstum liegen zum einen in der Entwicklung der Kapitalmärkte der letzen Jahre und zum anderen in der Innovationskraft der Emittenten von strukturierten Anlageprodukten, so die formale Bezeichnung von Zertifikaten. Die Verluste vieler Anleger am Aktienmarkt, insbesondere nach der Jahrtausendwende, und ein seit Jahren im historischen Vergleich niedriges Zinsniveau bilden ein günstiges Umfeld für eine Gruppe von Anlageprodukten, die über ein klares Produktversprechen verfügt und mit denen Anleger in der Lage sind, jede Anlagestrategie mit nur einem oder wenigen Wertpapieren präzise umzusetzen. Ihren Ursprung besitzen strukturierte Anlageprodukte in den USA. In der Mitte der achtziger Jahre konnte dort die Etablierung von Produkten beobachtet werden, die die Eigenschaften von Finanzmarktanlagen und Terminmarktinstrumenten in einem einzigen Produkt kombinierten. In Deutschland wurde das erste strukturierte Anlageprodukt 1990 in Form einer Aktienanleihe von Trinkaus & Burkhardt emittiert. Ein regelrechter Markt entstand in Deutschland allerdings erst Mitte der neunziger Jahre mit zunehmender Produktvielfalt. Spätestens mit Beginn dieses Jahrzehnts entwickelte sich der Markt für Zertifikate zu einer Erfolgsgeschichte. Während Ende des Jahres 2000 etwa 2 Mrd. Euro in ca. 2000 erhältlichen Zertifikaten investiert waren, stieg das investierte Vermögen per Ende 2003 auf 30 Mrd. Euro und die Zahl der Zertifikate auf über 10.000 an. Heute sind über 30.000 strukturierter Anlageprodukte erhältlich, in denen ein Vermögen von über 80 Mrd. Euro investiert ist. Über 90 % des in strukturierten Anlageprodukten verwalteten Vermögens ist im Besitz von Privatanlegern. Der Markt für strukturierte Anlageprodukte wird somit eindeutig von Privatanlegern dominiert. Die gestiegene Bedeutung des Marktes manifestiert sich zudem durch die Gründung von zwei Interessenverbänden in den Jahren 2003 und 2004 und einer beinahe täglichen Berichterstattung in allen relevanten Wirtschaftsmedien. Problemstellung: Auch wenn die Anlageklasse „Zertifikate“ in den [...]

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Der deutsche Markt für Zertifikate ist der größte der Welt. Das in Deutschland in Zertifikaten verwaltete Vermögen wuchs im Jahr 2005 um über 50%. Die Anzahl der erhältlichen Zertifikate hat sich gegenüber Ende 2004 fast verdoppelt. Allein diese drei Sätze dokumentieren das enorme Wachstum und die Bedeutung des Marktes für strukturierte Anlageprodukte in Deutschland. Die Gründe für das Wachstum liegen zum einen in der Entwicklung der Kapitalmärkte der letzen Jahre und zum anderen in der Innovationskraft der Emittenten von strukturierten Anlageprodukten, so die formale Bezeichnung von Zertifikaten. Die Verluste vieler Anleger am Aktienmarkt, insbesondere nach der Jahrtausendwende, und ein seit Jahren im historischen Vergleich niedriges Zinsniveau bilden ein günstiges Umfeld für eine Gruppe von Anlageprodukten, die über ein klares Produktversprechen verfügt und mit denen Anleger in der Lage sind, jede Anlagestrategie mit nur einem oder wenigen Wertpapieren präzise umzusetzen. Ihren Ursprung besitzen strukturierte Anlageprodukte in den USA. In der Mitte der achtziger Jahre konnte dort die Etablierung von Produkten beobachtet werden, die die Eigenschaften von Finanzmarktanlagen und Terminmarktinstrumenten in einem einzigen Produkt kombinierten. In Deutschland wurde das erste strukturierte Anlageprodukt 1990 in Form einer Aktienanleihe von Trinkaus & Burkhardt emittiert. Ein regelrechter Markt entstand in Deutschland allerdings erst Mitte der neunziger Jahre mit zunehmender Produktvielfalt. Spätestens mit Beginn dieses Jahrzehnts entwickelte sich der Markt für Zertifikate zu einer Erfolgsgeschichte. Während Ende des Jahres 2000 etwa 2 Mrd. Euro in ca. 2000 erhältlichen Zertifikaten investiert waren, stieg das investierte Vermögen per Ende 2003 auf 30 Mrd. Euro und die Zahl der Zertifikate auf über 10.000 an. Heute sind über 30.000 strukturierter Anlageprodukte erhältlich, in denen ein Vermögen von über 80 Mrd. Euro investiert ist. Über 90 % des in strukturierten Anlageprodukten verwalteten Vermögens ist im Besitz von Privatanlegern. Der Markt für strukturierte Anlageprodukte wird somit eindeutig von Privatanlegern dominiert. Die gestiegene Bedeutung des Marktes manifestiert sich zudem durch die Gründung von zwei Interessenverbänden in den Jahren 2003 und 2004 und einer beinahe täglichen Berichterstattung in allen relevanten Wirtschaftsmedien. Problemstellung: Auch wenn die Anlageklasse Zertifikate in den letzten Jahren einen regen Zulauf erfahren hat, so sind diese Produkte für viele Anleger und Anlageberater noch immer eine Terra incognita . Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, einen Teil zur erforderlichen Aufklärung über das Thema Zertifikate beizutragen. Es soll durch die Vorstellung der jeweiligen Einsatzmöglichkeiten gezeigt werden, warum diese Produkte immer populärer werden. Um die Erfolgsgeschichte des Marktes für strukturierte Anlageprodukte vollständig nachvollziehen zu können, ist eine ganzheitliche Betrachtung des Marktgeschehens notwendig. Weiteres Ziel dieser Arbeit ist es demnach, dem Leser durch eine erstmalige Vorstellung der einzelnen Marktteilnehmer und der derzeit wichtigsten rechtlichen Aspekte ein umfassendes Verständnis des Marktes zu vermitteln. Gang der Untersuchung: In Kapitel 2 Begriffsbestimmung und Grundlagen werden zunächst die in dieser Arbeit regelmäßig verwendeten Begriffe strukturiertes Anlageprodukt und Zertifikat definiert bzw. vorgestellt sowie eine kurze Eingrenzung des Begriffes Retailmarkt vorgenommen. Da strukturierte Produkte auf Basis mindestens je einer Komponente des Kassa- und des Terminmarktes kombiniert werden, stellt Kapitel 2 im weiteren Verlauf die regelmäßig verwendeten Komponenten des Kassamarktes wie Aktien, Anleihen und Währungen ebenso vor, wie die derivativen Instrumente des Terminmarktes in Form von Standard- und exotischen Optionen. Diese Informationen bilden die Grundlage für Kapitel 3 Produkte . Letztlich ist der Erfolg von strukturierten Produkten auf die, besonders im Vergleich zu traditionellen Anlageprodukten, vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zurückzuführen. Es werden deshalb die relevantesten Produkte des Marktes auf ihre Funktionsweise und ihre Einsatzmöglichkeiten hin untersucht. Ferner wird offengelegt, wie diese Produkte konstruiert sind und mit welchen Instrumenten des Kassa- und des Terminmarktes ihre Auszahlungsprofile generiert werden. Kapitel 4 Marktteilnehmer stellt alle am Marktgeschehen beteiligten Parteien vor und erläutert deren Ziele und Funktionen, sowie deren Einfluss auf den Markt. Es erfolgt eine Kategorisierung der Marktteilnehmer in Anlehnung an das Marktmodell von Jung. In Kapitel 5 Rechtliche Aspekte wird das erst seit wenigen Monaten wirksame Wertpapierprospektgesetz vorgestellt und erläutert, welche Implikationen für die Emittenten von strukturierten Anlageprodukten aus der neuen Gesetzgebung resultieren. Im zweiten Teil des fünften Kapitels werden die in Kapitel 3 besprochenen Produkte auf ihre steuerliche Behandlung im Privatvermögen hin untersucht. Kapitel 6 Ausblick bildet den Abschluss dieser Arbeit und stellt aktuelle Entwicklungstendenzen heraus und beschreibt das zukünftige Potenzial des Marktes für strukturierte Anlageprodukte. Bei der Erstellung dieser Arbeit wurde Wert darauf gelegt, auch komplexe ökonomische Sachverhalte verbal darzustellen. Es wurde daher auf die Anwendung von mathematischen Modellen verzichtet. Besondere Sorgfalt galt der Auswahl der zitierten Literatur. Dies erscheint vor dem Hintergrund der Aktualität des Themas von besonderer Relevanz. Die Mehrheit der verwendeten Quellen stammt aus den zurückliegenden zwei Jahren. Um den hohen Praxisbezug der Arbeit zu intensivieren, wurden zudem einige Experten zu Themen interviewt, auf deren Gebiet keine bzw. bislang nur wenig Literatur existent ist. Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbbildungsverzeichnisV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Einführung1 1.1Der Markt für Zertifikate in Deutschland1 1.2Ziel der Arbeit2 1.3Aufbau und Gang der Untersuchung2 2.Begriffsbestimmung und Grundlagen4 2.1Strukturierte Anlageprodukte4 2.2Zertifikat im Sinne dieser Arbeit5 2.3Retailmarkt6 2.4Funktionen der Basiskomponenten6 2.4.1Basiskomponenten des Kassamarktes7 2.4.1.1Aktien7 2.4.1.2Währungen8 2.4.1.3Anleihen8 2.4.2Basiskomponenten des Terminmarktes9 2.4.2.1Standard-Optionen12 2.4.2.1.1Long Call12 2.4.2.1.2Short Call13 2.4.2.1.3Long Put14 2.4.2.1.4Short Put16 2.4.2.2Exotische Optionen17 2.4.2.2.1Kurspfadunabhängige Optionen18 2.4.2.2.2Kurspfadabhängige Optionen21 3.Produkte26 3.1Partizipationszertifikate28 3.1.1Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten28 3.1.2Konstruktion31 3.2Discountzertifikate32 3.2.1Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten32 3.2.2Konstruktion36 3.3Aktienanleihen38 3.3.1Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten38 3.3.2Konstruktion41 3.4Bonus-Zertifikate42 3.4.1Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten43 3.4.2Konstruktion46 3.5Garantie-Zertifikate48 3.5.1Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten48 3.5.2Konstruktion51 4.Marktteilnehmer52 4.1Die Emittenten als Produzenten52 4.1.1Deutsche Bank54 4.1.2WestLB55 4.1.3HSBC Trinkaus & Burkhardt56 4.2Absatzhelfer58 4.2.1Börsen58 4.2.1.1Handelssegment EUWAX der Börse Stuttgart59 4.2.1.2Deutsche Börse Smart Trading60 4.2.2Distributoren61 4.2.2.1Discountbroker61 4.2.2.2Banken62 4.3Käufer63 4.3.1Privatanleger64 4.3.2Institutionelle Kunden65 4.4Beeinflusser66 4.4.1Verbände66 4.4.1.1Deutsches Derivate Institut66 4.4.1.2Derivate Forum67 4.4.2Medien69 4.4.2.1Printmedien69 4.4.2.2Onlinemedien70 5.Rechtliche Aspekte72 5.1Das Wertpapierprospektgesetz72 5.1.1Prospektpflicht nach dem Wertpapierprospektgesetz73 5.1.2Aufbau der Prospekte75 5.1.3Übergangsregelungen76 5.1.4Implikationen der neuen Gesetzgebung auf die Aktivitäten der Emittenten77 5.1.4.1Auswirkungen des Konzeptes des Europäischen Passes77 5.1.4.2Widerrufsrecht der Anleger78 5.1.4.3Anpassung der Werbemaßnahmen78 5.1.4.4Jährliche Aktualisierung des Prospektes80 5.1.4.5Erstellung eines jährlichen Dokumentes80 5.2Steuerliche Behandlung von Zertifikaten im Privatvermögen81 5.2.1Grundlagen81 5.2.2Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG84 5.2.3Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Abs. 2 Nr. 4 EStG84 5.2.4Steuerliche Behandlung der untersuchten Produkte86 5.2.4.1Partizipationszertifikate86 5.2.4.2Discountzertifikate und Bonus-Zertifikate87 5.2.4.3Aktienanleihen89 5.2.4.4Garantie-Zertifikate92 6.Ausblick94 Anhang97 Tabellenteil97 Experten-Interviews99 Experten-Interview Carsten Lütke-Bornefeld99 Experten-Interview Thilo R. Wolf101 Experten-Interview Thomas Koch104 Experten-Interview Dr. Ulf Sommer106 Experten-Interview Bernd Wiedemuth108 Literatur- und Quellenverzeichnis110 Eidesstattliche Erklärung132



Zusammenfassung
Inhaltsangabe:Einleitung:Der deutsche Markt für Zertifikate ist der größte der Welt. Das in Deutschland in Zertifikaten verwaltete Vermögen wuchs im Jahr 2005 um über 50%. Die Anzahl der erhältlichen Zertifikate hat sich gegenüber Ende 2004 fast verdoppelt.Allein diese drei Sätze dokumentieren das enorme Wachstum und die Bedeutung des Marktes für strukturierte Anlageprodukte in Deutschland. Die Gründe für das Wachstum liegen zum einen in der Entwicklung der Kapitalmärkte der letzen Jahre und zum anderen in der Innovationskraft der Emittenten von strukturierten Anlageprodukten, so die formale Bezeichnung von Zertifikaten. Die Verluste vieler Anleger am Aktienmarkt, insbesondere nach der Jahrtausendwende, und ein seit Jahren im historischen Vergleich niedriges Zinsniveau bilden ein günstiges Umfeld für eine Gruppe von Anlageprodukten, die über ein klares Produktversprechen verfügt und mit denen Anleger in der Lage sind, jede Anlagestrategie mit nur einem oder wenigen Wertpapieren präzise umzusetzen.Ihren Ursprung besitzen strukturierte Anlageprodukte in den USA. In der Mitte der achtziger Jahre konnte dort die Etablierung von Produkten beobachtet werden, die die Eigenschaften von Finanzmarktanlagen und Terminmarktinstrumenten in einem einzigen Produkt kombinierten. In Deutschland wurde das erste strukturierte Anlageprodukt 1990 in Form einer Aktienanleihe von Trinkaus & Burkhardt emittiert. Ein regelrechter Markt entstand in Deutschland allerdings erst Mitte der neunziger Jahre mit zunehmender Produktvielfalt. Spätestens mit Beginn dieses Jahrzehnts entwickelte sich der Markt für Zertifikate zu einer Erfolgsgeschichte. Während Ende des Jahres 2000 etwa 2 Mrd. Euro in ca. 2000 erhältlichen Zertifikaten investiert waren, stieg das investierte Vermögen per Ende 2003 auf 30 Mrd. Euro und die Zahl der Zertifikate auf über 10.000 an. Heute sind über 30.000 strukturierter Anlageprodukte erhältlich, in denen ein Vermögen von über 80 Mrd. Euro investiert ist. Über 90 % des in strukturierten Anlageprodukten verwalteten Vermögens ist im Besitz von Privatanlegern. Der Markt für strukturierte Anlageprodukte wird somit eindeutig von Privatanlegern dominiert. Die gestiegene Bedeutung des Marktes manifestiert sich zudem durch die Gründung von zwei Interessenverbänden in den Jahren 2003 und 2004 und einer beinahe täglichen Berichterstattung in allen relevanten Wirtschaftsmedien. Problemstellung:Auch wenn die Anlageklasse ?Zertifikate? in den []

Produktinformationen

Titel: Der Retailmarkt für strukturierte Anlageprodukte in Deutschland
Untertitel: Produkte, Marktteilnehmer und rechtliche Aspekte
Autor:
EAN: 9783832495923
ISBN: 978-3-8324-9592-3
Digitaler Kopierschutz: frei
Format: E-Book (pdf)
Herausgeber: Diplom.de
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 141
Veröffentlichung: 18.05.2006
Jahr: 2006
Dateigrösse: 0.7 MB

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