

Beschreibung
Eine Familie. Ein abgelegenes Haus. Und kein Entkommen. »Fantastisch - Ewan ist ein Genie.« Lee Child Als Tom Sullivan nachts um zwei ein Fenster zerbrechen hört, werden seine schlimmsten Albträume Wirklichkeit: Jemand ist ins Haus eingedrungen und trachtet ih...Eine Familie. Ein abgelegenes Haus. Und kein Entkommen. »Fantastisch - Ewan ist ein Genie.« Lee Child
Als Tom Sullivan nachts um zwei ein Fenster zerbrechen hört, werden seine schlimmsten Albträume Wirklichkeit: Jemand ist ins Haus eingedrungen und trachtet ihm und seiner Familie nach dem Leben. Sein Feriendomizil mitten im schottischen Nirgendwo, das eigentlich für ein paar Wochen zu einem beschaulichen Urlaubsort werden sollte, bietet keinen Ausweg. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt, während der sich Tom mehr als einmal fragt, ob er denen, die ihm am nächsten sind, wirklich vertrauen kann. Seine Ehefrau Rachel beispielsweise scheint irgendetwas vor ihm zu verbergen ...
C. M. Ewan wurde 1976 in Taunton geboren und hat an der Universität von Nottingham Amerikanische und Kanadische Literatur und später Jura studiert. Nach elf Jahren auf der Isle of Man ist er mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Hund nach Somerset zurückgekehrt, wo er sich ganz dem Schreiben widmet. »Das Ferienhaus« ist sein erstes Buch im Blanvalet Verlag.
Eine Familie. Ein abgelegenes Haus. Und es gibt kein Entkommen ...
Als Tom Sullivan nachts um zwei ein Fenster zerbrechen hört, werden seine schlimmsten Albträume Wirklichkeit: Jemand ist ins Haus eingedrungen und trachtet ihm und seiner Familie nach dem Leben. Sein Feriendomizil mitten im schottischen Nirgendwo, das eigentlich für ein paar Wochen zu einem beschaulichen Urlaubsort werden sollte, wird zur tödlichen Falle. Ein atemberaubendes Versteckspiel beginnt, während dem sich Tom mehr als einmal fragt, ob er denen, die ihm am nächsten sind, wirklich vertrauen kann. Sogar seine Ehefrau Rachel scheint irgendetwas vor ihm zu verbergen ...
Freuen Sie sich auf noch mehr nervenzerreißende Spannung von C.M. Ewan sein neuer Thriller »Etage 13« ist ab Frühjahr 23 bei Blanvalet erhältlich!
Als brutale Einbrecher in ihr abgelegenes Feriendomizil eindringen, muss eine Familie ums nackte Überleben kämpfen ein Pageturner mit trendigem »Locked House«-Setting!
Autorentext
C. M. Ewan wurde 1976 in Taunton geboren und hat an der Universität von Nottingham Amerikanische und Kanadische Literatur und später Jura studiert. Nach elf Jahren auf der Isle of Man ist er mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Hund nach Somerset zurückgekehrt, wo er sich ganz dem Schreiben widmet. Mit »Das Ferienhaus«, seinem ersten Roman bei Blanvalet, hat er gleich die SPIEGEL-Bestsellerliste erklommen und zahlreiche Fans gewonnen.
Zusammenfassung
Eine Familie. Ein abgelegenes Haus. Und kein Entkommen. »Fantastisch Ewan ist ein Genie.« Lee Child
Jetzt zum Einführungspreis! (befristete Preisaktion des Verlages)
Als Tom Sullivan nachts um zwei ein Fenster zerbrechen hört, werden seine schlimmsten Albträume Wirklichkeit: Jemand ist ins Haus eingedrungen und trachtet ihm und seiner Familie nach dem Leben. Sein Feriendomizil mitten im schottischen Nirgendwo, das eigentlich für ein paar Wochen zu einem beschaulichen Urlaubsort werden sollte, bietet keinen Ausweg. Eine atemberaubende Verfolgungsjagd beginnt, während der sich Tom mehr als einmal fragt, ob er denen, die ihm am nächsten sind, wirklich vertrauen kann. Seine Ehefrau Rachel beispielsweise scheint irgendetwas vor ihm zu verbergen ...
Leseprobe
1
Autofahren macht mir Angst. Ich werde nervös. Unruhig. Kribbelig vor Schuldgefühlen.
So ist es nicht immer gewesen. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der ich beim Fahren sorglos Rockklassiker aus dem Autoradio mitgesungen, Rachels Hand gehalten oder als Papas Taxiservice die Kinder in glücklichem Chaos von Indoor-Spielplätzen zu Geburtstagspartys gefahren habe, später dann zum örtlichen Kino oder in die Disco.
Aber die Dinge ändern sich, und heute fühlte unser Volvo sich an wie ein Käfig, angefüllt mit meinen schlimmsten Gedanken und Ängsten. Gedanken an Michael. An Rachel und Holly. An das, was uns in London passiert war, und an das, was vor uns lag.
Die Scheibenwischer sausten im Nieselregen von einer Seite auf die andere. Schottland war urwüchsig und verschwommen. Die einzigen Geräusche waren das Surren des Motors und das Zischen der Reifen auf dem nassen Asphalt. Die Stille kroch aus den Belüftungsschlitzen wie Giftgas.
Ich packte das Lenkrad fester und warf im Rückspiegel einen Blick auf Holly - meine dreizehnjährige Tochter. Eine glühend heiße Nadel durchstach mein Herz. Vier Tage war der Überfall nun her, und Holly sah immer noch aus, als wäre ihr eine Handgranate im Gesicht explodiert.
Die Nase war geschwollen und verfärbt, die Nasenwurzel ein einziger Bluterguss unter den weißen Pflastern, die kreuzweise darüberklebten, um die Nasenlöcher gab es Ränder aus getrocknetem Blut. Die geschwollene Haut unter den Augen war von einem tiefen Dunkelrot, das an den Seiten in ein gelbliches Stachelbeergrün überging.
Holly hielt meinem Blick mit leblosen Augen stand - vermutlich versuchte sie mich zu beruhigen -, und wirklich, etwas in mir zerriss und löste sich.
Meine Tochter geht zweimal die Woche zum Turnen. Samstagmorgens spielt sie Hockey. Wie sie über ein Kunstrasenfeld sprintet, erinnert sie an eine Kriegerprinzessin mit dem festen Entschluss, ihren Erzfeind zu skalpieren. Ich habe sie immer für furchtlos gehalten, aber jetzt saß sie da, starrte zu mir zurück und versuchte stark zu wirken, wo sie doch ganz offensichtlich verletzt und aufgewühlt war.
Meine Kehle brannte. Es schmerzte mich, Holly so zu sehen, aber am schlimmsten war, dass sie versuchte, ein tapferes Lächeln aufzusetzen, und dann sofort vor Schmerzen zusammenzuckte.
Ich musste an die Ereignisse in der Gasse zurückdenken.
Hollys gebrochener Schrei. Der Mann im Hoodie, der zuschlug. Holly, die rückwärtsfiel, während ich wusste, dass ich nicht rechtzeitig bei ihr sein könnte.
Meine Lunge verkrampfte sich. Meine Augen fühlten sich heiß an, und ich rieb darüber. Meine Hände ballten sich um das Lenkrad zu Fäusten. Bei allem, was ich über Vaterschaft weiß (nicht viel) und nicht weiß (eine ganze Menge), kann ich eins mit Sicherheit sagen: Nichts ist schlimmer, als mitanzusehen, wie das eigene Kind in Gefahr gerät. Ich konnte nicht wissen, ob Holly das Trauma jemals ganz würde überwinden können, aber ich wusste bereits jetzt, dass ich selbst es nie mehr vergessen würde.
Neben mir saß Rachel und starrte abwesend nach vorn. Sie musste meinen Blick wohl auf sich ruhen gespürt haben, denn sie wandte sich mit einem vage angedeuteten Lächeln zu mir um.
Meine Frau ist schön. Wird es immer sein. Allerdings hatte sie im Lauf der letzten acht Monate zu viel an Gewicht verloren. Hier und jetzt, im trostlosen Licht des frühen Nachmittags, wirkte sie blass und ausgelaugt, ihr normalerweise üppiges braunes Haar hing schlaff und ungekämmt herab. Ich hätte mir selbst etwas vormachen und mir sagen können, dass das wegen des frühen Aufbruchs um sechs Uhr so war oder aufgrund der mehrstündigen Fahrt am Vortag, aber ich wusste, dass es um wesentlich mehr ging.
»Hast du was gesagt?«, fragte sie mich.
»Nein. Ich seh dich nur an.«
In der Vergangenheit hätte Rachel vielleicht mitgespielt, zurückgeflirtet, d
