

Beschreibung
Wecke das Tier in dir: Bist du Eiswolf oder Feuerdrache? Als sich die 12-jährige Rayna umzingelt von Eiswölfen in einen Feuerdrachen verwandelt, muss sie fliehen - schließlich sind Wölfe und Drachen seit jeher erbitterte Feinde. Was Rayna nicht ahnt: Ihr Zwill...Wecke das Tier in dir: Bist du Eiswolf oder Feuerdrache? Als sich die 12-jährige Rayna umzingelt von Eiswölfen in einen Feuerdrachen verwandelt, muss sie fliehen - schließlich sind Wölfe und Drachen seit jeher erbitterte Feinde. Was Rayna nicht ahnt: Ihr Zwillingsbruder Anders ist ein Eiswolf. Undenkbar in der Welt der Tierwandler! Während Anders von nun an dazu ausgebildet wird, Feuerdrachen zu jagen, hat er in Wahrheit ein ganz anderes Ziel vor Augen: die uralte Feindschaft zwischen Wölfen und Drachen zu brechen - und seine Schwester zu retten ...
Amie Kaufman hat bereits einige New-York-Times-Bestseller geschrieben, darunter 'These Broken Stars' (zusammen mit Meagan Spooner) und 'Die Illuminae-Akten' (zusammen mit Jay Kristoff). Als Vorbereitung auf die 'Beast Changers' hat die Autorin bei einem Wolfsexperten Unterricht im Heulen genommen. Gemeinsam mit ihrem Mann, ihrem Hund und einer extrem umfangreichen Auswahl an Büchern lebt Amie Kaufman in Melbourne.
Autorentext
Amie Kaufman hat bereits einige New-York-Times-Bestseller geschrieben, darunter "These Broken Stars" (zusammen mit Meagan Spooner) und "Die Illuminae-Akten" (zusammen mit Jay Kristoff). Als Vorbereitung auf die "Beast Changers" hat die Autorin bei einem Wolfsexperten Unterricht im Heulen genommen. Gemeinsam mit ihrem Mann, ihrem Hund und einer extrem umfangreichen Auswahl an Büchern lebt Amie Kaufman in Melbourne.
Zusammenfassung
Die Zwillinge Anders und Rayna sind unzertrennlich doch dann verwandelt sich Anders in einen Eiswölf und Rayna in einen Feuerdrachen. Undenkbar in der Welt der Tierwandler! Können sie die uralte Feindschaft zwischen Wölfen und Drachen überwinden?? ? * Band 1 der abenteuerlich-wilden Tierfantasy-Trilogie! *? Der Drache ließ seine riesigen Flügel sinken, und mit umherpeitschendem Schwanz und fuchtelnden Klauen gelang es ihm schließlich, abzuheben. Von dem heftigen Luftrausch zu Boden gedrückt, robbte Anders unter einen Bretterhaufen, um nicht von den umherfliegenden Eisspeeren durchbohrt zu werden. Die Menge kreischte und die Wölfe heulten. Und dann sah er ihn den Stab von Hadda. Was würde mit ihm geschehen, wenn er den Stab berührte?? Er griff zu, und ein höllischer Schmerz durchzuckte ihn. Es fühlte sich an, als stünden seine Arme und Beine in Flammen. Die Schreie um ihn herum wurden unerträglich laut und dröhnten ihm schrill in den Ohren. Er witterte plötzlich den Geruch nach Schweiß, nach nasser Wolle und nach Wolfsfell. Er spürte, wie sein Hemd zerriss, und als seine Sinneswahrnehmungen ihn zu überwältigen drohten, konnte er plötzlich nur noch eines denken: Lauf!? Er bohrte seine Fingerspitzen die nun Klauen waren! ins Pflaster, kroch unter den Brettern hervor und preschte durch die Menge. ? ? Beast Changers im Überblick:? • Band 1: Im Bann der Eiswölfe? • Band 2: Im Reich der Feuerdrachen • Band 3: Der Kampf der Tierwandler
Leseprobe
1
Rayna führte sie zielstrebig in die falsche Richtung. Anders folgte ihr durchs Gedränge, wobei er in seiner Hast beinah mit einer Frau und ihrem Korb voller glitzernder Fische zusammenstieß. Der Gestank hüllte ihn wie eine Wolke ein. Er schlug einen Haken und rannte weiter hinter Rayna her durch einen steinernen Torbogen.
"Rayna, wir ..."
Doch Rayna war schon um die Ecke gebogen und flitzte nun knapp vor einem mit Fässern beladenen Karren, der von zwei rotbraunen Ponys übers Kopfsteinpflaster gezogen wurde, über die Helstustrat. Anders trat ungeduldig von einem Bein aufs andere, bis der Karren vorbeigerumpelt war, dann nahm er die Verfolgung wieder auf. "Rayna!"
Er wusste, dass seine Schwester ihn gehört hatte, denn sie warf ihm ein breites Grinsen über die Schulter zu. Aber langsamer lief sie trotzdem nicht, und ihr dicker schwarzer Zopf peitschte beim Rennen hin und her. Ihm blieb also nichts anderes übrig, als sie einzuholen. Wie immer.
"Rayna!", rief er wieder, als sie abermals abbogen - und die Straßensperre erblickten. Sie bestand aus mehreren Wachen in grauen, wollenen Uniformen.
Rayna machte sofort auf dem Absatz kehrt, rannte zurück zu Anders und packte ihn am Arm, um ihn in die Gasse zu zerren, aus der sie gekommen waren.
Anders ließ sich gegen die kühle Steinmauer sinken. Sein Herz raste. Das war knapp!
"Wachen", stieß Rayna hervor und zog ihren Mantel straff.
"Ich weiß!", erwiderte er. "Sie stehen in allen Straßen im Norden der Stadt und kontrollieren jeden, der vorbeikommt."
Rayna spähte noch einmal um die Ecke. "Aber wieso? Ist etwa wieder ein Drache gesichtet worden? Oder haben sie die Wachen bloß verstärkt, weil morgen die Hadda-Prüfung stattfindet?"
"Erst letzte Nacht ist wieder ein Drache am Himmel gesehen worden", antwortete Anders. "Ich habe gehört, wie sich die Leute heute Morgen in der Taverne darüber unterhalten haben, als wir vom Dach geklettert sind." Er verkniff sich zu erwähnen, dass Rayna von der Unterhaltung nichts mitbekommen hatte, weil sie zu sehr damit beschäftigt gewesen war, ihn in ihre Pläne für den heutigen Tag einzuweihen. "Der Drache soll sogar Feuer gespuckt haben."
Das brachte selbst Rayna kurz zum Schweigen.
Seit zehn Jahren waren Drachen aus Holbard verschwunden gewesen, doch nun tauchten sie wieder am Himmel auf. Vor einem halben Jahr hatten Anders und Rayna selbst einen Drachen gesehen - beim Fest zur Tagundnachtgleiche. Der Drache hatte reines weißes Feuer gespuckt, während er über der Stadt gekreist war, und war dann in der Dunkelheit verschwunden. Eine Stunde später brannten mehrere Ställe im Norden der Stadt lichterloh. Drachenfeuer war verheerender und bösartiger als gewöhnliches Feuer, denn seine weißgoldenen Flammen breiteten sich viel schneller aus und ließen sich nur sehr schwer löschen.
Als die Gebäude zu Asche verbrannt waren, war der Drache längst fort gewesen - und mit ihm der Sohn der Bauernfamilie, der über den Ställen gewohnt hatte. Drachen raubten immer wieder Kinder - die schwachen, die kränklichen und die wehrlosen. Es gab zahllose Geschichten darüber.
"Vielleicht denken die Wachen ja, dass der Drache von gestern Nacht noch hier ist und menschliche Gestalt angenommen hat, um heimlich die Stadt auszuspionieren", sagte Anders. "Oder dass er vorhat, noch mehr Häuser niederzubrennen."
Rayna schnaubte verächtlich. "Ach so, und falls jemand weiß, wo die Drachen sich versteckt halten, wird er es den Wachen einfach so erzählen, nur weil sie ihn danach fragen."
Anders nickte und senkte die Stimme: "Ich gebe es zu, verehrter Herro", ahmte er den Tonfall eines braven, geständigen Bürgers nach, "ich verstecke tatsächlich ein paar Feuerdrachen auf meinem Dach, weil ich nämlich bei lebendigem Leib geröstet werden will und mir auch die Sicherheit meiner Mitmenschen keinen Kupferling wert ist. Ich hatte deswegen schon die