

Beschreibung
Eine unglaubliche EntdeckungDie ältesten und größten Bodenbilder der Erde. Ein gespiegelter Himmel mit gigantischen Ausmaßen. Älteste Kirchen, früher heidnische Kultstätten, simulieren den nördlichen Sternenhimmel auf dem Boden. Die Autoren entführen in alte K...Eine unglaubliche EntdeckungDie ältesten und größten Bodenbilder der Erde. Ein gespiegelter Himmel mit gigantischen Ausmaßen. Älteste Kirchen, früher heidnische Kultstätten, simulieren den nördlichen Sternenhimmel auf dem Boden. Die Autoren entführen in alte Kulte, ins Mittelalter Karls des Großen und in die Steinzeit, in der mehr Einsteins lebten, als wir je zu träumen wagten ...
Mittels 237 ältester Kirchorte des alten südlichen Westfalens (Kölnisches Westfalen) wurde ein System von siebzehn Sternbildern und hellen Einzelsternen auf dem Erdboden nachgezeichnet, das sich als nördlicher Sternenhimmel erwies. Angefangen vom Löwen, über Jungfrau und Waage, über Bärenhüter, den Großen und Kleinen Wagen, bis hin zum Drachen sind alle wichtigen Sternbilder des Nordhimmels mittels der Standorte von frühen Kirchen (Nachfolgerinnen neolithischer Kultstätten) nachgewiesen. Die Sternbilder des gefundenen Bodensystems stehen untereinander nicht beliebig. Sie stehen auf dem Boden so, wie sie grundsätzlich zu allen Zeiten am Himmel zueinander stehen. Dieses Abbild des Himmel viele Tausende von Quadratkilometern groß wurde mittels offizieller topographischer Karten vermessen. Mit den ermittelten Daten ließen sich die wichtigsten Achsen und Himmelsmarken (z. B. alle Horizontmarken, Himmelsäquator, nördlicher und südlicher Himmelspol) errechnen, vorhersagen und auf dem Boden finden. So konnte dieser Bodenhimmel positioniert und datiert werden, und zwar auf das Kernjahr 2800 v. Chr. (neolithische Zeit). Die Kirchbauten wurden auf uralten heidnischen Stätten errichtet, die im Zuge von Kultstätten-Traditionen in der Zeit der Christianisierung noch bekannt waren und von Karl dem Großen, seinen Vorgängern und Nachfolgern überbaut wurden. Die erstellte Liste der ältesten Sakralbauten fasst erstmals überhaupt die ältesten Kirchen, Klöster und Kapellen Südwestfalens zusammen und bildet die empirische Basis der Haupttheorie des "Himmels unter uns". Neben der Evidenz der Bodenbilder gibt es viele weitere wichtige Argumente und Belege dafür, dass die ältesten Kapellen, Kirchen und Klöster des alten Kölnischen Westfalen den nördlichen Sternenhimmel auf Erden simulieren: so die statistische Auswertung des Fundes sowie damit verbunden verschiedenste siedlungsgeschichtliche Auffälligkeiten. Von den insgesamt 258 als alt zu definierenden Kirchen, Kapellen und Klöstern des Forschungsgebietes konnten bisher 92% Sternen zugeordnet werden. Diese hohe Signifikanz ist mit nur zwei Kriterien, dem Gebäudetyp und seinem hohen Alter zustande gekommen. Für das System konnten drei Großachsen nachgewiesen werden. Zunächst eine Nord-Süd-Achse (Ortsmeridian) und eine Ost-West-Achse auf der Höhe des wahren Horizontes. Diese Achsen sind auch mittels konkreter Kirch- bzw. Sternorte, die exakt [!] auf ihnen liegen, nachweisbar. Die dritte Achse, der "Solstitialkolur" (Kreis der Sonne), durch den Himmelspol, durch den Großen Wagen auf das Sternbild Löwe verläuft exakt so, wie sie aufgrund des Standes der Nord-Süd-Ausrichtung des Systems für das Kernjahr 2800 v. Chr. verlaufen muss. Die geometrische und mathematische Ausrichtung des Systems lässt zweifelsfrei erkennen, dass die Erbauer die Maße des Himmels und der Erde kannten und mit der spezifischen Ausdehnung des Himmels unter uns dieses Wissen auf der Erde festhielten und bis heute hinterlassen haben. All dies zusammengenommen und vieles Weitere mehr erweist diesen "Himmel unter uns", der älter als die ägyptischen Pyramiden ist (das Letzte noch erhaltende der so genannten sieben Weltwunder) als das "erste Weltwunder".
Autorentext
Am 28. August 2006 starb Wolfgang Thiele. Er wurde 57 Jahre alt. Wolfgang Thiele war derjenige, der den "Himmel unter uns", unter unseren Füßen, 1994 in Südwestfalen entdeckt hat. Fast zwei Jahrzehnte seines Lebens hat er diesem Thema gewidmet. Sein Name wird immer mit dieser außergewöhnlichen Entdeckung verbunden sein. Herbert Knorr
Inhalt
Statt eines Vorwortes Erste Erzählung: Die Geburt einer Idee I. Astronomie in Stein Geheimnisse vor unseren Türen II. Das Rätsel der Tierkreiszeichen Die Kirche St. Peter und Paul in Wormbach III. Irrwege, Zweifel und eine Idee Der Weg führt über die Kirchen IV. Im Namen Gottes, des EinzigenMission, Gewalt, Zerstörung Zweite Erzählung: Die Entdeckung V. Der Durchbruch Spurensuchen: Enttäuschungen und Erlösungen VI. Kirchen und Linien, Sterne und Bilder Die größte Bodenzeichnung der Erde VII. Eine Tatsache ist eine Tatsache Wenig Volk, viele Kirchen und andere Merkwürdigkeiten VIII. Weitere aufregende Funde und eine Zwischenbilanz in Wormbach Dritte Erzählung: Die Entschlüsselung beginnt IX. Es geht wieder los Alte Probleme - neue Forschungen X. Die Crux mit dem Himmelspol Die Nord-Süd-Achse zeigt sich XI. Der Fluch der Perspektiven Von der Relativität des Himmels XII. Das kleine Reiterlein Der Doppelstern von Meschede Vierte Erzählung: Die Nabel der Welt XIII. Die Brücke zum großen Garten Der Himmelsäquator wird gefunden XIV. Der Horizont des Lebens Landmarken und andere Merkwürdigkeiten XV. Der große Kreis am Achsenheim Polarstern oder Himmelspol? XVI. Steine, Sterne, Stiere Die Ermittlung des Südhorizontes Fünfte Erzählung: Gott würfelt nicht XVII. Bei den Himmeln Die Ost-West-Achse zeigt sich XVIII. Die Geheimnisse der Konradiner Der Südpol von Weilburg XIX. Das Lottospiel des Erzbischofs Von Statistik, von Stochastik und der Notwendigkeit des Zufalls X. Naturdenkmal oder "New Grange"? Noch einmal die Klippen von Hörbach Sechste Erzählung: Eine Landkarte der Zeit XXI. Jungfrauen weisen den Weg Meditationen, Assoziationen und Spekulationen in Wormbach XXII. Von der Schönheit der Geometrie Mainz und Mongotiacum oder Die himmlische Ordnung XXIII. Mythos oder Wirklichkeit Vom Zauber der Masse oder Zeit ist Zahl XIV. Das Goldene Zeitalter oder Zeit ist Raum Von Wormbach nach Stonehenge Ein vorläufiges Ende Anhänge Anhang 1: Text-Appendices Anhang 2: Kirchorte vor 1300 Anhang 3: Zuordnung von Kirchorten nach Sternbildbereichen Anhang 4: Kirchen-Statistik Anhang 5: Tabellen Anhang 6: Anmerkungen Anhang 7: Siglen-, Quellen- und Literaturverzeichnis
