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Grundfragen einer betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie

  • Kartonierter Einband
  • 228 Seiten
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Die Organisationsforschung ist heute zu einem Anliegen vieler Diszipli nen geworden: die Soziologie als AnqJ.yse des Gruppenverhal... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Organisationsforschung ist heute zu einem Anliegen vieler Diszipli nen geworden: die Soziologie als AnqJ.yse des Gruppenverhaltens, die Kommunikationstheorie und die Informationstheorie haben wesentlich zu einer umfassenderen und realistischeren Behandlung der betriebswirt schaftlichen Organisationsprobleme beigetragen. In der vorliegenden Un tersuchung geht es um die Integration der in den verschiedenen Fachwis senschaften gewonnenen Einzelerkenntnisse. Aus diesem Grunde bilden die traditionellen Fragestellungen der betriebswirtschaftlichen Organisati onslehre nach Aufgabengliederungund Aufgabensynthese, nach Stellenbil dung und -besetzung und nach organisatorischen Regelungen nur einen relativ untergeordneten Teil der Darstellung. Der Verfasser bemüht sich vielmehr darum, die Erkenntnisse der Kommunikationstheorie und der Entscheidungstheorie in eine umfassende Organisationstheorie einzubauen Dieser Zielsetzung entspricht der Aufbau der Untersuchung; sie beginnt mit Partialanalysen und befaßt sich anschließend mit den Möglichkeiten einer Totalanalyse. Das Schwergewicht der Arbeit liegt bei den Partialanalysen. Hier be stimmt der Verfasser zunächst die Einflußfaktoren, die für die Problem lösung von Bedeutung sind. Um die Bildung überschaubarer Modelle zu ermöglichen, beschränkt er sich auf drei Faktoren die unternehmerische Zielsetzung, den Entscheidungsprozeß und die Organisations struktur. Die Fülle der praktisch wirksamen Einflußgrößen und deren Beziehun gen zueinander werden jeweils in eine dieser drei "Makrogrößen" einge ordnet. Aus dieser Dreigliederung der Faktorengruppen ergibt sich der Inhalt der drei Partialanalysen: es wird jeweils das gegenseitige Verhält nis von je zwei der genannten Faktorengruppen analysiert, wobei ange nommen wird, daß die Faktoren der dritten Gruppe konstant bleiben.

Klappentext

wobei ange­ nommen wird, daß die Faktoren der dritten Gruppe konstant bleiben.



Inhalt

Erster Teil: Grundlagen.- I. Einführung und Problemstellung (thematische Grundlegung).- II. Definitionen und Abgrenzungen (begriffliche Grundlegung).- 1. Vorbemerkung.- 2. Der Begriff der Organisation.- a) Die zwei Grundansichten über das Wesen der Organisation.- b) Die beiden grundlegenden Organisationsbegriffe.- (1) Der funktionale Organisationsbegriff.- (2) Der institutionale Organisationsbegriff.- (3) Ergebnis.- c) Mensch- und sachbezogener Organisationsbegriff.- d) Die Wahl eines geeigneten Organisationsbegriffes und seine Begründung.- 3. Der Begriff der Entscheidung.- a) Die Dimensionen des Entscheidungsbegriffes.- (1) Die sachliche Dimension des Entscheidungsbegriffes.- (2) Die zeitliche Dimension des Entscheidungsbegriffes.- b) Ergebnis.- 4. Das Verhältnis der Begriffe Organisation und Entscheidung zueinander.- 5. Der Zielbegriff.- a) Allgemeine Charakterisierung eines Zieles.- b) Die Präzisierung des Zielbegriffes.- (1) Zur Begriffssystematik.- (2) Die Begriffsmerkmale.- (3) Ergebnis.- c) Zielträger.- Zweiter Teil: Organisatorische Partialanalyse.- 1. Kapitel: Das Problem einer zieladäquaten Entscheidungsregel.- I. Problemstellung dieses Kapitels.- II. Die Gewinnmaximierung als unternehmerische Zielsetzung.- III. Die spieltheoretische Interpretation der Gewinnmaximierung.- 1. Die Formulierungsmöglichkeiten des Problems.- 2. Die Lösung des Spielproblems.- a) Ein einmaliges Spiel (kurzfristige Gewinnmaximierung).- b) Ein mehrmaliges oder mehrperiodisches Spiel (langfristige Gewinnmaximierung).- c) Die optimale Reihenfolge der Gewinnrealisationen bei der langfristigen Gewinnmaximierung.- IV. Die Güte der spieltheoretischen Lösung der Gewinnmaximierung.- 1. Die Lösungsstruktur der langfristigen Gewinnmaximierung in der spieltheoretischen Formulierung.- 2. Die Abschätzung der Lösungsgüte durch einen Mittelwertvergleich.- a) Die vorliegende Spielsituation.- b) Die erweiterte Spielsituation.- 3. Die Abschätzung der Lösungsgüte im Rahmen der Gewinnziffernskala.- V. Zur Frage des "maximalen" oder "befriedigenden" Gewinns.- 1. Die Einwendungen gegen die Gewinnmaximierungshypothese.- a) Der spieltheoretische Ansatzpunkt der Kritik.- b) Die Erfüllung der Zielmerkmale bei der Gewinnmaximierung.- 2. Die Interpretation des Spielwertes v als Maximalziel.- a) Die Darstellung des Zusammenhangs.- b) Folgerungen.- VI. Die Bedeutung der unternehmerischen Zielsetzung für die unternehmerischen Entscheidungen (Zu sammenf as sung und Überleitung).- 1. Die Eigenschaften einer guten Entscheidungsregel (Zusammenfassung).- 2. Die zwei Richtungen einer guten Entscheidungsregel (Überleitung).- 2. Kapitel: Der Einfluß der Organisationsstruktur auf die individuellen und unternehmerischen Ziele und Verhaltensweisen.- I. Problemstellung dieses Kapitels.- II. Die Hauptfronten im betrieblichen Ziel- und Willensbildungsprozeß.- 1. Mögliche Einflußgruppen.- 2. Versuch einer Systematik der Einflußgruppen.- III. Die Ziel- und Willensbildung innerhalb von Gruppen (Abteilungen) der Unternehmensorganisation.- 1. Die beiden Grundformen der Einflußnahme auf die Zielund Willensbildung.- 2. Die Kommunikationszusammenhänge innerhalb der Gruppe.- a) Die Erfassung der zwischenmenschlichen Beziehungen mit Hilfe der soziometrischen Methode.- b) Aussagen über Art und Intensität der zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Gruppe.- (1) Ungeeignete Methoden.- (2) Die unterschiedlichen Beziehungsarten und ihre Messung.- 3. Die Gruppe in der Anordnungsebene als Zentrum der Ziel- und Willensbildung.- a) Begriffliche Abgrenzung von Einzel- und Gruppenentscheidung.- b) Gruppenziele, Gruppenentscheidung und Gruppenverhalten bei gleicher Machtverteilung der Mitglieder.- c) Gruppenziele, Gruppenentscheidung und Gruppenverhalten bei ungleicher Machtverteilung der Mitglieder.- (1) Allgemeine Lösungsstruktur.- (2) Die Konstruktion eines a-priori-Machtmaßes für die Stärke eines Gruppenmitgliedes.- ?) Machttheorie der bedingten Wahrscheinlichkeiten.- ?) Machttheorie des entgangenen Nutzens.- ?) Machttheorie der wechselnden Bündnisse.- 4. Die Willensbildung in der Gruppe der Ausführungsebene.- a) Haben die Organisationsmitglieder der Ausführungsebene eine Einflußmöglichkeit?.- b) Die Ziel- und Willensbildung in der Arbeitsgruppe.- IV. Die Ziel- und Willensbildung zwischen den Gruppen der Unternehmens organisation.- 1. Die Einführung der hierarchischen Ordnung.- 2. Das Verhalten der verschiedenen Gruppen innerhalb der Organisation.- a) Die Bedeutung der Organisationsebene für den Einfluß bei den inter-group-Beziehungen.- b) Der Einfluß der Gruppen (Abteilungen) in der formellen Organisation.- (1) Die Interpretation der Unternehmensorganisation als Marktformenschema.- (2) Die Ableitung eines Verhaltensstandards für die vertikal gegliederten Abteilungen der Unternehmensorganisation.- V. Der Einfluß der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen auf die betriebliche Ziel- und Willensbildung.- 1. Die Einflußmöglichkeit auf den Ziel- und Willensbildungsprozeß.- 2. Die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen in der Unternehmensorganisation und ihr Verhältnis zu den anderen Fronten der Ziel- und Willensbildung.- 3. Der Rückschluß von der Struktur der Konfliktsituation auf die zugrunde liegenden Ziele und Verhaltensweisen der beiden Sozialpartner und deren Mitglieder.- VI. Organisatorische Folgerungen aus der Lösungsstruktur des betrieblichen Ziel- und Willensbildungsprozesses.- 1. Der Einfluß der vier Fronten der Willensbildung (Zusammenfassung und Erweiterung der Voraussetzungen).- 2. Die Gruppenbildung als konstruktives Element bei der Planung der Unternehmensorganisation.- a) Die Verminderung der innerbetrieblichen (organisatorischen) Unsicherheit durch Gruppenbildungen.- (1) Die Gruppe als Konsolidierungsinstrument.- (2) Die Gruppe als Stabilisierungsinstrument.- b) Die Verminderung der außerbetrieblichen (marktlichen) Unsicherheit durch innerbetriebliche Gruppenbildungen.- 3. Kapitel: Der Zusammenhang zwischen Organisationsstruktur und Entscheidungsprozeß.- I. Problemstellung dieses Kapitels.- II. Der begriffliche Zusammenhang von Organisationsstruktur und Entscheidungsprozeß.- 1. Die Bedeutung des institutionalen Organisationsbegriffes.- 2. Das Verhältnis von Aufbau- und Ablauforganisation einerseits und Organisationsstruktur und Entscheidungsprozeß andererseits.- III. Die Konstruktion eines mathematischen Zusammenhanges von Organisationsstruktur und Entscheidungsprozeß.- 1. Begriff und Arten des Zusammenhanges.- 2. Die quantitative Abhängigkeit zwischen Organisation und Entscheidung (Organisationsfunktion A).- 3. Die qualitative Abhängigkeit zwischen Organisation und Entscheidung (Organisationsfunktion B).- a) Der Charakter der funktionalen Beziehung.- b) Die Ableitung der Grundfunktion.- c) Die Trennung der Organisation in ihren formellen und ihren informellen Teil.- d) Weitere Ausbaumöglichkeiten dieser Beziehung.- 4. Die Abhängigkeit der Entscheidungsgüte von der Organisationsgröße (Organisationsfunktion C).- Dritter Teil: Ansätze zu einer organisatorischen Totalanalyse.- I. Zusammenfassung der bisherigen Ausführungen und Problemstellung dieses Teils.- II. Der Zusammenhang von Organisations-, Entscheidungs-, Ziel- und Informationshierarchie.- 1. Die Organisationshierarchie.- 2. Die Entscheidungshierarchie.- 3. Die Zielhierarchie.- 4. Exkurs: Die Informationshierarchie.- 5. Die Kongruenz der Systeme.- III. Die Beziehungen zwischen unternehmerischer Zielsetzung, Entscheidungsprozeß und Unternehmensorganisation im Zeitablauf.- Abkürzungsverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Grundfragen einer betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie
Untertitel: Eine Analyse der Beziehungen zwischen unternehmerischer Zielsetzung, Entscheidungsprozeß und Unternehmensorganisation
Autor:
EAN: 9783663006091
ISBN: 978-3-663-00609-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Anzahl Seiten: 228
Gewicht: 353g
Größe: H235mm x B155mm x T12mm
Jahr: 1969
Auflage: 1969

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