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Das Treibhaus

  • Kartonierter Einband
  • 188 Seiten
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Beschreibung

In diesem Roman zeigt Wolfgang Koeppen am Schicksal eines Einzelnen, des Oppositions-Abgeordneten Keetenheuve, die Anonymität politischer Mechanismen: das "Treibhaus"-Klima von Wahlkampf, Diplomatie und Parteiopportunismus, politische Praxis als Selbstzweck, als Geschäft. Wer sich nicht anpasst, scheitert.
Das Treibhaus gehört zu den drei Romanen Koeppens ( Tauben im Gras , 1951; Das Treibhaus , 1953; Der Tod in Rom , 1954), die als erste kritische Bestandsaufnahme der Bundesrepublik zu den wichtigsten Dokumenten der deutschen Nachkriegsliteratur gehören.


Autorentext
Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman, Eine unglückliche Liebe. Im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Hier begann er mit der Niederschrift des nicht vollendeten Romans Die Jawang-Gesellschaft. 1935 erschien der Roman Die Mauer schwankt, der jedoch kaum beachtet wurde. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über. 1948 erschien anonym das Buch Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch, zu dessen Neupublikation unter seinem Namen er erst 1992 zustimmte. 1951, 1953 und 1954 erschienen die drei Romane, die als die atmosphärisch genaueste Vergegenwärtigung des Klimas der Adenauer-Republik gelten: Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom. Koeppen verschaffte mit Nach Rußland und anderswohin, Amerikafahrt und Reisen nach Frankreich der Reiseliteratur in Deutschland hohes Ansehen.

Klappentext

Berühmtheit erlangte Wolfgang Koeppen (1906-1996) durch seine drei Romane Tauben im Gras, Das Treibhaus, Der Tod in Rom aus den fünfziger Jahren. Sie waren die erste kritische literarische Bestandsaufnahme der jungen Bundesrepublik Deutschland. Unerbittlich analysiert Koeppen die Rückstände jener Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben. Im Treibhaus zeigt er am Schicksal eines einzelnen, des Oppositionsabgeordneten Keetenheuve, die Anonymität politischer Mechanismen: das »Treibhaus«-Klima von Wahlkampf, Diplomatie und Parteiopportunismus, politische Praxis als Selbstzweck, als Geschäft. Wer sich nicht anpaßt, scheitert. Beweise dafür, daß Koeppens Beschreibung nicht überholt ist, liefert die Politik, auch die Berliner, jeden Tag. Mit fünfzigjähriger Verspätung ist der Roman jüngst in den USA neu entdeckt und in seiner Hellsicht als erschreckend »zeitgenössisch« gepriesen worden.

Produktinformationen

Titel: Das Treibhaus
Autor:
EAN: 9783518242193
ISBN: 978-3-518-24219-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 188
Gewicht: 193g
Größe: H181mm x B120mm x T20mm
Jahr: 2019

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