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Netzwettbewerb in der Telekommunikation

  • Kartonierter Einband
  • 248 Seiten
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Beschreibung

In der Telekommunikation sind weltweit Deregulierungstendenzen erkennbar. Wolfgang Burr untersucht auf ökonomisch-theoretischer Grundlage das Potential und die Auswirkungen des Netzwettbewerbs für den Telekommunikationssektor der Bundesrepublik Deutschland.

Autorentext
Dr. Wolfgang Burr ist derzeit als Lehrstuhlvertreter für das Fachgebiet Unternehmensführung, Organisation und Personalwesen an der Universität Hohenheim sowie als freiberuflicher Dozent für staatliche und private Weiterbildungseinrichtungen tätig.

Inhalt

I. Vorüberlegungen zu Telekommunikation, Infrastruktur und Wettbewerb.- 1. Stand und Entwicklung der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion über Fragen der Telekommunikationspolitik.- 2. Vorgehensweise und Problemstellung der Arbeit.- 3. Begriffsabgrenzungen.- II. Zur Vorteilhaftigkeit des Netzwettbewerbs in der Telekommunikation.- 1. Wettbewerblicher Status quo im deutschen Telekommunikationssektor.- 2. Vorteile funktionsfähigen Netzwettbewerbs aus wettbewerbstheoretischer Sicht.- 2.1. Wettbewerbstheoretische Grundlagen.- 2.2. Ökonomische Vorteile des Netzwettbewerbs in der Telekommunikation aus wettbewerbstheoretischer Sicht.- III. Netzwettbewerb in der Telekommunikation aus Sicht der Nachfrager.- 1. Die Theorie der Kollektivgüter als Erklärungsansatz für das Auftreten von Marktversagen.- 1.1. Grundlagen der Theorie der Kollektivgüter.- 1.1.1. Kategorien von Kollektivgütern.- 1.1.2. Zum Marktversagen bei verschiedenen Kollektivgüterkategorien.- 1.2. Zwischenergebnis und Kritik an der Theorie der Kollektivgüter.- 1.3. Zur Frage des Wettbewerbs aus Sicht der Theorie der Kollektivgüter.- 1.3.1. Mautgüter und exklusive Klubgüter als Kollektivgüter mit Ausschließbarkeit und Gruppenbezug.- 1.3.2. Anwendung des Preisausschlusses bei Mautgütern und exklusiven Klubgutem.- 1.3.3. Aufgabenträger für Mautgüter und exklusive Klubgüter.- 1.3.4. Wettbewerb bei Mautgütern und exklusiven Klubgütern.- 2. Aktueller Netzwettbewerb im Telekommunikationssektor aus Sicht der Theorie der Kollektivgüter.- IV. Netzwettbewerb in der Telekommunikation aus Sicht der Anbieter.- A. Aktueller Wettbewerb im Netzbereich der Telekommunikation.- 1. Die Theorie des natürlichen Monopols als Erklärungsansatz für das Auftreten von Marktversagen.- 1.1. Kostentheoretische Grundlagen natürlicher Monopole.- 1.2. Zur Identifizierung natürlicher Monopole in einer Volkswirtschaft.- 1.3. Dynamische Aspekte natürlicher Monopole.- 1.4. Zwischenergebnis und kritische Würdigung der Theorie des natürlichen Monopols.- 2. Aktueller Netzwettbewerb im Telekommunikationssektor aus Sicht der Theorie des natürlichen Monopols (normative Analyse).- 2.1. Aktueller Wettbewerb in den auf analoger Übertragungstechnik und Schmalband-ISDN-Technik basierenden Telekommunikationsnetzen.- 2.2. Vorschläge zur Trennung von Monopolbereichen und Wettbewerbsbereichen.- 2.3. Das Breitband-ISDN-Netz als neues natürliches Monopol?.- B. Potentielle Konkurrenz im Netzbereich der Telekommunikation.- 1. Bedingungen und ökonomische Bedeutung zutrittsbedrohbarer Märkte.- 2. Zur Zutrittsbedrohbarkeit des Netzbereiches im Telekommunikationsmarkt.- 2.1. Allgemeine Markteintrittsbarrieren im Bereich der Telekommunikationsinfrastruktur und Möglichkeiten ihrer Überwindung.- 2.2. Potentielle Netzbetreiber im Telekommunikationsbereich.- C. Substitutionskonkurrenz im Netzbereich der Telekommunikation.- D. Fazit: Zur Funktionsfähigkeit des Netzwettbewerbs in der Telekommunikation.- V. Nachteile und Probleme des Netzwettbewerbs im Telekommunikationssektor.- 1. Wettbewerb vs. flächendeckende Infrastrukturversorgung zu einheitlichen Tarifen im Telekommunikationsbereich?.- 1.1. Infrastrukturauftrag und Netzwettbewerb.- 1.2. Alternative Lösungsansätze zur Erfüllung tarif- und verteilungspolitischer Ziele bei Netzwettbewerb.- 2. Kompatibilitätsprobleme konkurrierender Telekommunikationsnetze.- 3. Neue wettbewerbspolitische Problemfelder als Konsequenz einer Deregulierung im Netzbereich der Telekommunikation.- 3.1. Kooperation und Kollusion von Netzbetreibern.- 3.2. Probleme infolge fortbestehender Marktmacht in Teilbereichen des Telekommunikationsnetzes.- VI. Zur Organisation wettbewerblicher Telekommunikationsmärkte: Regulierung und Deregulierung als Aufgabe staatlicher Wirtschafts- und Ordnungspolitik.- A. Begründung von regulierenden Eingriffen aus wohlfahrtstheoretischer Sicht.- 1. Normative Rechtfertigung der Monopolregulierung.- 2. Normative Rechtfertigung der Wettbewerbsregulierung.- 2.1. Zum Verhältnis von Regulierung und Wettbewerb.- 2.2. Theoretische Begründung der Wettbewerbsregulierung.- 3. Normative Rechtfertigung und Formen der Mischregulierung.- 3.1. Die Zusammenschaltung von Netzen als Kernproblem der staatlichen Regulierung (Interconnection-Regulierung).- 3.1.1. Die Bedeutung der Zusammenschaltung von Netzen für die Entwicklung des Wettbewerbs im Telekommunikationssektor.- 3.1.2. Normative Begründung regulierender Eingriffe in die Zusammenschaltung von Telekommunikationsnetzen.- 3.1.3. Regulatorische und marktliche Interconnection-Konzepte.- 3.1.4. Zur Anwendung der Interconnection-Regulierung im bundesdeutschen Telekommunikationssektor.- 3.2. Price Cap-Regulierung als innovative Regulierungsform und Ersatz für traditionelle Formen der Rentabilitätsregulierung.- 3.2.1. Ausgewählte Varianten und normative Rechtfertigung der Price Cap-Regulierung.- 3.2.2. Zur Anwendung von Price Cap-Regulierung im bundesdeutschen Telekommunikationssektor ab 1996.- 3.3. Zum Verhältnis von Price Cap-Regulierung und Interconnection-Regulierung.- B. Staatliche Regulierung monopolistischer und wettbewerblicher Telekommunikationsmärkte aus Sicht der Theorie der Property Rights.- C. Anmerkungen zur Anwendung der Property Rights-Theorie auf Regulierungsfragen sowie zum Verhältnis von Neuer Institutionenökonomik und neoklassischer Wohlfahrtstheorie.- D. Zu den Grenzen staatlicher Regulierungseingriffe.- 1. Hinausschieben der Regulierungsgrenzen durch Regulierungsreform: Befristete vs. unbefristete, regelgebundene vs diskretionäre Regulierung.- 2. Prinzipielle Grenzen der staatlichen Regulierung.- E. Zur Organisation des Angebots wettbewerblicher Telekommunikationsnetze.- VII. Weiterführende Schlußfolgerungen und Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.- 1. Mögliche Auswirkungen des Wettbewerbs auf die Infrastruktureigenschaft der Telekommunikation.- 2. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.

Produktinformationen

Titel: Netzwettbewerb in der Telekommunikation
Untertitel: Chancen und Risiken aus Sicht der ökonomischen Theorie
Autor:
EAN: 9783824461721
ISBN: 978-3-8244-6172-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Deutscher Universitätsverlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 326g
Größe: H210mm x B148mm x T13mm
Jahr: 1995
Auflage: 1995

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