

Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 52. Kapitel: Nashörner, Tapire, Wollnashorn, Elasmotherium, Steppennashorn, Waldnashorn, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Hundsheimer Nashorn, Panzernashorn, Chalicotherium, Sumatra-Nashorn, Java-Nashorn, Schabrackentapir, Flachla...Quelle: Wikipedia. Seiten: 52. Kapitel: Nashörner, Tapire, Wollnashorn, Elasmotherium, Steppennashorn, Waldnashorn, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Hundsheimer Nashorn, Panzernashorn, Chalicotherium, Sumatra-Nashorn, Java-Nashorn, Schabrackentapir, Flachlandtapir, Brontotheriidae, Embolotherium, Chalicotherien, Bergtapir, Hyracotherium, Mittelamerikanischer Tapir, Paraceratherium, Palaeotheriidae, Propalaeotherium, Brontotherium, Megacerops, Moropus, Lophiodontidae. Auszug: Das heute ausgestorbene Wollnashorn, auch Wollhaarnashorn oder Fellnashorn (Coelodonta antiquitatis) war eine in den Kältesteppen zwischen Westeuropa und Ostasien während des Mittel- und Jungpleistozäns verbreitete Art der Nashörner. Es gehörte zur Gruppe der Dicerorhinini, eurasischen Nashörnern mit zwei Hörnern, von denen heute nur noch das Sumatra-Nashorn (Dicerorhinus sumatrensis) existiert. Lebendrekonstruktion eines Wollnashorns im Naturhistorischen Museum Wien Verbreitungsgebiet des Wollnashorns. Oben: gesamtes Verbreitungsgebiet in Eurasien während der Weichsel-Kaltzeit. Darunter: Verbreitung in Europa (Mitte) und Nordostasien (unten) mit Darstellung wichtiger Fundorte (schwarze Punkte).Als kälteangepasstes Tier bevorzugte das Wollnashorn hauptsächlich boreales Klima und bewohnte die Steppen des nördlichen Eurasiens. Das Kerngebiet lag damit weitgehend im nördlichen Teil Innerasiens, vermutlich in Transbaikalien, im südlichen Sibirien und in der Mongolei. Es ist aber mangels sicher datiertem Fundmaterials schwer einzugrenzen. Während der Kaltzeiten des Pleistozäns, dehnte es dann aber seinen Lebensraum weit nach Süden, Südwesten und Südosten aus. Zu einer ersten Expansionsphase kam es im Verlauf der Elster-Kaltzeit (vor etwa 400.000 bis 320.000 Jahren), während der es seine ursprünglichen Refugien stark erweiterte. Dabei erschien es erstmals in Mitteleuropa und ist in Mitteldeutschland im Harzer Gebiet nachgewiesen. Im Ausklingen dieser Vereisungsphase zog es sich jedoch wieder in seine ursprünglichen Gefilde zurück. Eine weitere Expansionsphase erfolgte während der Saale-Kaltzeit (vor 300.000 bis 126.000 Jahren). Zu jener Zeit drang es bis nach Frankreich und auf die Britische Inseln vor und erreichte im nördlichen Teil der Iberischen Halbinsel und in Rumänien seine südlichsten Grenzen. Ebenso ist es erstmals an den Flussläufen von Don und Wolga nachgewiesen. Aber auch zum Ende dieser Kaltzeitphase verließen die Populationen ihre neugewonnenen Lebensräume w
Klappentext
Quelle: Wikipedia. Seiten: 114. Nicht dargestellt. Kapitel: Nashörner, Tapire, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Panzernashorn, Schabrackentapir, Flachlandtapir, Java-Nashorn, Brontotheriidae, Embolotherium, Sumatra-Nashorn, Waldnashorn, Chalicotherien, Wollnashorn, Bergtapir, Mittelamerikanischer Tapir, Hyracotherium, Paraceratherium, Palaeotheriidae, Propalaeotherium, Megacerops, Moropus, Lophiodontidae, Brontotherium. Auszug: Die Unpaarhufer oder Unpaarzeher (Perissodactyla oder Mesaxonia) sind eine Ordnung der Säugetiere (Mammalia). Im Gegensatz zu den Paarhufern sind sie durch eine meist ungerade Anzahl von Zehen charakterisiert. Die Ordnung umfasst drei rezente Familien, die Pferde (Equidae), Nashörner (Rhinocerotidae) und Tapire (Tapiridae) mit insgesamt rund 17 Arten. Dass diese drei sehr unterschiedlich aussehenden Familien miteinander verwandt sind, erkannte als erster der Zoologe Richard Owen im 19. Jahrhundert, der auch den Begriff Unpaarhufer ("odd-toed ungulates") prägte. Als Anpassung an verschiedene Habitate und Lebensweisen haben die Unpaarhufer deutliche Unterschiede im Körperbau entwickelt. Gemeinsame Merkmale gibt es im Bau der Gliedmaßen und der Zähne. Bei allen lebenden und der überwiegenden Mehrzahl der ausgestorbenen Arten handelt es sich um recht große Tiere. Mit den Nashörnern gehören die nach den Elefanten zweitgrößten landlebenden Säugetiere zu dieser Gruppe. Das ausgestorbene Paraceratherium, ein hornloses Nashorn aus dem Oligozän, gilt sogar als größtes Landsäugetier aller Zeiten. Einige ursprüngliche Vertreter der Ordnung wie das Urpferdchen Hyracotherium waren mit nur 20 cm Schulterhöhe ziemlich klein. Abgesehen von Zwergzüchtungen des Hauspferdes erreichen die heutigen Unpaarhufer eine Kopfrumpflänge von 180 bis 420 Zentimeter und ein Gewicht von 150 bis 3500 Kilogramm. Während Nashörner nur spärlich behaart sind und eine dicke Epidermis aufweisen, sind Tapire und Pferde mit einem dichten, kurzen Haarkleid versehen. Die meisten Arten sind grau oder braun gefärbt, Zebras allerdings tragen ein typisches Streifenkleid, und junge Tapire weisen weiße Längsstreifen auf. Huf eines HauspferdesDie Hauptachse sowohl der vorderen als auch der hinteren Füße verläuft durch den Mittelstrahl, die dritte Zehe ist dementsprechend bei allen Arten die größte. Die übrigen Strahlen sind in unterschiedlichem Ausmaß reduziert worden, am wenigsten bei den Tapiren. Diese Tiere besit