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Einführung in die Wissensrepräsentation

  • Kartonierter Einband
  • 328 Seiten
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Beschreibung

Das Anliegen Das vorliegende Buch ist aus Vorlesungen, die ich zu diesem Thema an der Univer sität Konstanz gehalten habe, entstanden. Es gibt eine Einführung in die Wissensreprä sentation, bei der netzartige und schema-basierte Repräsentationsformate, also semanti sche Netze, Frames und Scripts, im Vordergrund stehen. Daneben wird auch auf Logik, Produktionsregeln und analoge Repriisentationsformate eingegangen, um den Vergleich zwischen den Repräsentationsformaten zu ermöglichen und um die thematische Voll ständigkeit sicherzustellen. Für alle Formate wird gezeigt, wie sie zur Repräsentation von Wissen verschiedener Art eingesetzt werden können. Sie werden dabei jeweils an hand der in der Einleitung vorgestellten Wissens arten diskutiert. Im Vergleich werden so ihre Stärken und Schwiichen deutlich (siehe die Tabelle auf Seite 27). Als Lehrbuch konzipiert enthält das Buch Übungs aufgaben und zugehörige Lösungen. Ein besonderes Anliegen des Buches besteht darin, die häufig anzutreffende Vermi schung verschiedener Betrachtungsebenen (Wissensarten, Repräsentationsformate, Re präsentationssprachen) zu vermeiden, durch ihre explizite Unterscheidung diese dem Leser nahe zu bringen und eine entsprechend strukturierte Sicht auf das Gebiet der Wissensrepräsentation zu ermöglichen. Dazu werden im Einleitungskapitel losgelöst von der Behandlung der verschiedenen Repräsentationsformate (Kapitel 2 bis 4) die im Buch betrachteten Wissensarten eingeführt. Der Leserkreis Das Buch spricht aufgrund der Interdisziplinarität des Gebiets neben InformatikerIn nen vor allem LinguistInnen und Psychologlnnen an, auch wenn der Tenor insgesamt eher ein informatischer und weniger ein psychologischer oder philosophischer ist. Das Buch verlangt außer einer gewissen Vertrautheit mit formaler Notation kein spezielles Vorwissen. Gleichwohl ist die Kenntnis der Grundbegriffe Künstlicher Intelligenz für manche Textpassagen hilfreich.

Inhalt

1 Einleitung.- 1.1 Die Rolle der Wissensrepräsentation in der Künstlichen Intelligenz.- 1.2 Zum Wissensbegriff.- 1.3 Zum Repräsentationsbegriff.- 1.4 Wissensarten.- 2 Nicht-objektzentrierte Repräsentationsformate.- 2.1 Natürliche Sprache.- 2.2 Logik.- 2.2.1 Einführung.- 2.2.2 Modellierung mit Logik.- 2.2.2.1 Eigenschaften.- 2.2.2.2 Semantische Beziehungen.- 2.2.2.3 Konzeptklassen, Individualkonzepte und Gruppenklassen.- 2.2.2.4 Ereignisse und Handlungen.- 2.2.2.5 Regelhafte Zusammenhänge und Einschränkungen.- 2.2.2.6 Modalaspekte, definitorische und kontingente Aussagen.- 2.2.2.7 Prototypisches Wissen.- 2.2.2.8 Unvollständiges Wissen.- 2.2.2.9 Widersprüchliches Wissen.- 2.2.2.10 Unsicheres und ungenaues Wissen.- 2.2.3 Operationen auf logikbasierten Repräsentationen.- 2.2.4 Bezug zu anderen Repräsentationsformaten.- 2.2.5 Ergänzende Bemerkungen und weiterführende Literatur.- 2.2.6 Übungsaufgaben.- 2.3 Produktionsregeln.- 2.3.1 Einführung.- 2.3.2 Modellierung mit Produktionsregeln.- 2.3.2.1 Regelhafte Zusammenhänge und Einschränkungen.- 2.3.2.2 Semantische Beziehungen.- 2.3.2.3 Konzeptklassen, definitorische und kontingente Konzeptmerkmale.- 2.3.2.4 Widersprüchliches Wissen.- 2.3.2.5 Prototypisches Wissen.- 2.3.2.6 Unsicheres Wissen.- 2.3.3 Vor- und Nachteile von Produktionsregeln.- 2.3.4 Ergänzende Bemerkungen und weiterführende Literatur.- 2.3.5 Übungsaufgaben.- 2.4 Analoge (direkte) Repräsentation.- 2.4.1 Einführung.- 2.4.2 Modellierung mit analogen Repräsentationsformaten.- 2.4.2.1 Eigenschaften und semantische Beziehungen.- 2.4.2.2 Regelhafte Zusammenhänge und Einschränkungen.- 2.4.2.3 Konzeptklassen, Individualkonzepte und prototypisches Wissen.- 2.4.2.4 Ereignisse und Handlungen.- 2.4.2.5 Unvollständiges, unsicheres und ungenaues Wissen.- 2.4.3 Operationen auf analogen Repräsentationen.- 2.4.4 Ergänzende Bemerkungen und weiterführende Literatur.- 2.4.5 Übungsaufgaben.- 3 Semantische Netze.- 3.1 Einführung.- 3.2 Modellierung mit semantischen Netzen.- 3.2.1 Eigenschaften.- 3.2.2 Semantische Beziehungen.- 3.2.3 Konzeptklassen und Individualkonzepte.- 3.2.4 Gruppenklassen.- 3.2.5 Eigenschaften für semantische Beziehungen und Detaillierungsgrad von Repräsentationen.- 3.2.6 Mehrstellige semantische Beziehungen.- 3.2.7 Ereignisse und Handlungen.- 3.2.8 Rollen.- 3.2.9 Regelhafte Zusammenhänge und Einschränkungen.- 3.2.10 Unterscheidung von definitorischen und kontingenten Aussagen.- 3.2.11 Unvollständiges Wissen.- 3.2.12 Widersprüchliches Wissen.- 3.2.13 Unsicheres und ungenaues Wissen.- 3.2.14 Koreferenz und Manifestation.- 3.3 Operationen auf semantischen Netzen.- 3.3.1 Entkopplung von Wissens- und Symbolebene.- 3.3.2 Formulierung komplexer Anfragen durch Anfragenetze.- 3.3.3 Identifizierung von Kantenfolgen.- 3.4 Erweiterung der Ausdruckskraft durch Partitionierung.- 3.4.1 Opake Kontexte.- 3.4.2 Regelhafte Zusammenhänge, Einschränkungen, unvollständiges Wissen und Modalaspekte.- 3.4.2.1 Quantifizierung.- 3.4.2.2 Negation und Modalaspekte.- 3.4.2.3 Disjunktion und Implikation.- 3.5 Vor- und Nachteile semantischer Netze.- 3.5.1 Vorteile.- 3.5.2 Nachteile.- 3.6 Ergänzende Bemerkungen und weiterführende Literatur.- 3.7 Übungsaufgaben.- 4 Frame-artige Repräsentationsformate.- 4.1 Einführung.- 4.2 Modellierung mit frame-artigen Konstrukten.- 4.2.1 Eigenschaften.- 4.2.2 Semantische Beziehungen.- 4.2.3 Rollen.- 4.2.4 Konzeptklassen und Konzeptspezialisierung.- 4.2.5 Klasseneigenschaften.- 4.2.6 Regelhafte Zusammenhänge und Einschränkungen.- 4.2.6.1 Hybride Frame-Repräsentation.- 4.2.6.2 Angeheftete Prozeduren.- 4.2.7 Unterscheidung von definitorischen und kontingenten Aussagen.- 4.2.8 Prototypisches Wissen.- 4.2.9 Unvollständiges und unsicheres Wissen.- 4.2.10 Ereignisse und Handlungen.- 4.2.10.1 Kasusrahmen.- 4.2.10.2 Scripts.- 4.3 Operationen auf Frame-Repräsentationen.- 4.3.1 Terminologische Inferenzen.- 4.3.2 Frame-Strukturen als Anfragerepräsentationen: Strukturabgleich.- 4.3.3 Gewichteter Frame-Abgleich.- 4.3.4 Partieller Frame-Abgleich.- 4.4 Vor-und Nachteile frame-artiger Repräsentationsformate.- 4.4.1 Vorteile.- 4.4.2 Nachteile.- 4.5 Ergänzende Bemerkungen und weiterführende Literatur.- 4.6 Übungsaufgaben.- Anhang A: Lösungen zu den Übungsaufgaben.- Lösungen zu Logik.- Lösungen zu Produktionsregeln.- Lösungen zu Analoger Repräsentation.- Lösungen zu Semantische Netze.- Lösungen zu Frames.- Anhang B: Literaturhinweise.- Literatur zu Kapitel 1: Einleitung.- Literatur zu Kapitel 2.2: Logik.- Literatur zu Kapitel 2.3: Produktionsregeln.- Literatur zu Kapitel 2.4: Analoge Repräsentation.- Literatur zu Kapitel 3: Semantische Netze.- Literatur zu Kapitel 4: Frames.- Stichwortverzeichnis.- Verzeichnis der Definitionen.

Produktinformationen

Titel: Einführung in die Wissensrepräsentation
Untertitel: Netzartige und schema-basierte Repräsentationsformate
Autor:
EAN: 9783519022411
ISBN: 978-3-519-02241-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Informatik
Anzahl Seiten: 328
Gewicht: 499g
Größe: H235mm x B155mm x T17mm
Jahr: 1991
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1991

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