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Das letzte Jahrhundert der Pferde
Ulrich Raulff

Seit Urzeiten war das Pferd der engste Partner des Menschen. Es war unverzichtbar in der Landwirtschaft, verband Städte und Länder... Weiterlesen
Fester Einband, 461 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Seit Urzeiten war das Pferd der engste Partner des Menschen. Es war unverzichtbar in der Landwirtschaft, verband Städte und Länder, entschied die Kriege. Doch dann zerbrach der kentaurische Pakt, und in nur einem Jahrhundert fiel das Pferd aus der Geschichte heraus, aus der es jahrtausendelang nicht wegzudenken war. Furios erzählt Ulrich Raulff die Geschichte eines Abschieds - die Trennung von Mensch und Pferd. Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war - bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt. Ulrich Raulff zieht in seinem neuen Buch alle Register der Kultur- und Literaturgeschichte und beschreibt mit beeindruckender Erzählkunst eine untergehende Welt - ein Kapitel vom Auszug des Menschen aus der analogen Welt.

„grandioses Panorama der Mensch-Pferd-Symbiose“
Joachim Radkau, Historische Zeitschrift, Heft 303/3

"Ein fabelhaftes Buch."
Uli Hufen, WDR3, 6. Dezember 2015

"Großartige Kulturgeschichte.“
Der Tagesspiegel, 5. Dezember 2015

"So hat noch niemand vom Pferd erzählt – und von seinen Reitern, Haltern, Nutznießern, Gegnern. Was Raulff vorlegt, ist die Hohe Schule der Kulturgeschichtsschreibung.“
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Dezember 2015

"Ein brillanter, unterhaltsamer Parforceritt.“
Alexander Cammann, Die Zeit, 3. Dezember 2015

"Verblüffende Einsichten kehren in dem Buch beständig wieder, in eine hinreißende Erzählung gebettet und gespickt mit Fakten."
Claudia Kühner, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25. Oktober 2015

"Ulrich Raulff ist ein wunderbarer Erzähler, aber nie war er so gut wie in ‚Das Jahrhundert der Pferde‘."
Denis Scheck, Südwestrundfunk, 14. Oktober 2015

"Wer dieses Buch in die Hand nimmt, den lässt es nicht mehr los."
Detlev Claussen, taz, 13. Oktober 2015

"Ein ebenso anregender wie unterhaltender Ausritt durch abwechslungsreiche Landschaften."
Harry Nutt, FR, 13. Oktober 2015

"Ein inspirierendes Lesevergnügen."
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 2015



Autorentext
Ulrich Raulff, geb. 1950, Studium der Philosophie und Geschichte. Ab 1997 Feuilletonchef der FAZ; 2001-2004 Leitender Redakteur im Feuilleton der SZ. Seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Träger des Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs in Berlin für wissenschaftliche Prosa (1996) und des Hans-Reimer-Preises der Aby-Warburg-Stiftung (1997).

Inhalt

Der lange Abschied  A . Der kentaurische Pakt. Energie  Die Pferdehölle  Ein Unfall auf dem Land  Ritt nach Westen  Der Schock  Die jüdische Reiterin  B . Ein Phantom der Bibliothek. Wissen  Blood and speed  Die Anatomiestunde  Kenner und Täuscher  Die Forscher  C . Die lebendige Metapher. Pathos  Napoleon Der vierte Reiter Die Peitsche Turin, ein Wintermärchen  D . Der vergessene Akteur. Historien  Zahn und Zeit  Land nehmen  Das elliptische Tier  Herodot Anhang Dank  Anmerkungen Bildnachweis  Register