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Politische Vergemeinschaftung durch symbolische Politik

  • Kartonierter Einband
  • 289 Seiten
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Rot-Grün, das "Wort des Jahres" 1998, ist eine bemerkenswerte semantische Konstruktion. Von den politischen Gegnern zunä... Weiterlesen
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Beschreibung

Rot-Grün, das "Wort des Jahres" 1998, ist eine bemerkenswerte semantische Konstruktion. Von den politischen Gegnern zunächst zur Stigmatisierung gedacht, hat es sich schnell zu einem Imageträger und Marketinginstrument einer politischen Konstellation entwickelt. Doch deren Identität stützt sich wie kaum eine vor ihr auf den Einsatz symbolischer Politik in den Medien.
Thomas Krumm untersucht in seiner empirischen Studie das rot-grüne "Coalition-building" in Hessen in den 1980er Jahren und rekonstruiert in drei sequenzanalytischen Fallstudien den sukzessiven Ausbau rot-grüner Identitätsangebote. Dabei zeigt sich, dass die symbolische Politik der Vergemeinschaftung von SPD und Grünen primär durch die Grünen betrieben wurde. Die SPD musste im "rot-grünen Projekt" darauf achten, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Als zentrale Instrumente der symbolischen Politik von Rot-Grün in Hessen in den 1980er Jahren erweisen sich die Konzepte "Atomausstieg", "Hessenkoalition" und "Joschka" Fischer. Im Verlauf der Untersuchung wird zugleich eine systemtheoretische Revision symbolischer Politik vorgenommen.

Thomas Krumm untersucht das rot-grüne "Coalition-building" in Hessen in den 1980er Jahren. Er rekonstruiert in drei sequenzanalytischen Fallstudien den sukzessiven Ausbau rot-grüner Identitätsangebote und zeigt, dass die symbolische Politik der Vergemeinschaftung von SPD und Grünen primär durch die Grünen betrieben wurde.

Autorentext
Dr. Thomas Krumm ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Marburg.



Klappentext
Rot-Grün, das "Wort des Jahres" 1998, ist eine bemerkenswerte semantische Konstruktion. Von den politischen Gegnern zunächst zur Stigmatisierung gedacht, hat es sich schnell zu einem Imageträger und Marketinginstrument einer politischen Konstellation entwickelt. Doch deren Identität stützt sich wie kaum eine vor ihr auf den Einsatz symbolischer Politik in den Medien.

Thomas Krumm untersucht in seiner empirischen Studie das rot-grüne "Coalition-building" in Hessen in den 1980er Jahren und rekonstruiert in drei sequenzanalytischen Fallstudien den sukzessiven Ausbau rot-grüner Identitätsangebote. Dabei zeigt sich, dass die symbolische Politik der Vergemeinschaftung von SPD und Grünen primär durch die Grünen betrieben wurde. Die SPD musste im "rot-grünen Projekt" darauf achten, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Als zentrale Instrumente der symbolischen Politik von Rot-Grün in Hessen in den 1980er Jahren erweisen sich die Konzepte "Atomausstieg", "Hessenkoalition" und "Joschka" Fischer. Im Verlauf der Untersuchung wird zugleich eine systemtheoretische Revision symbolischer Politik vorgenommen.


Inhalt
Untersuchungsdesign: Hermeneutik und Systemtheorie Parteien- und Koalitionstheorie Politische Integration durch symbolische Politik Die Strukturkrise des Jahres 1982/83 Fallstudie 1: Rot-grüne Tolerierung Fallstudie 2: Das Scheitern der Koalition 1987 Fallstudie 3: Fortsetzung oder Neuanfang 1991? Zur Erschließung politischer Vergemeinschaftung durch symbolische Politik

Produktinformationen

Titel: Politische Vergemeinschaftung durch symbolische Politik
Untertitel: Die Formierung der rot-grünen Zusammenarbeit in Hessen von 1983 bis 1991
Autor:
EAN: 9783824446018
ISBN: 978-3-8244-4601-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 289
Jahr: 2004
Auflage: 2004

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